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Journal Freitag, 1.12.2017

Mit G beim Kinderarzt gewesen. Anderthalb Stunden bei 3°C draußen warten müssen, bis das Isolier-Zimmer mit separaten Eingang frei wird (die Praxis war, wie zu dieser Jahreszeit üblich, hoffnungslos überfüllt). Den Kindern ging es gut, die lagen dick eingemummelt im Wagen und schliefen die erste Zeit auch friedlich. Hätte gern mit ihnen getauscht, denn ich begann nach rund 40 Minuten dann doch zu frieren- hier rächte es sich, keine langen Unterhosen und nur die Herbstschuhe (nicht ausreichend gefüttert) angezogen zu haben. Ein kleiner Abstecher zu einem nahe gelegenen Bäcker sorgte zumindest für wieder wärmere Füße und, dank gekauften Quarkkrapfen, etwas bessere Laune.

Nach der 10-minütigen Untersuchung kam raus, das G kein Scharlach hat (das war die Annahme auf Grund der Symptome). Puh. Laut Ärztin kommen wohl einfach nur mehrere ungünstige Faktoren zusammen.

Nach Rückkehr und Mittagessen arbeitete ich einige Stunden im Home Office und fuhr am Nachmittag mit J M abholen. Auf dem Rückweg durfte M im Zwillingswagen mitfahren, das mag er immer sehr. Er passt zwar kaum noch auf den Sportaufsatz, aber solange er Spaß daran hat (und der Wagen es aushält…)

Abends nochmal Home Office, dann Einlesen in die Spam-Abwehr-Doku meines Hosters Uberspace. Grund: Ein seit heute morgen massives Spam-Aufkommen an einer meiner E-Mail-Adressen für einen Dienst (ich nutze für alle Anmeldungen unterschiedliche E-Mail-Adressen).
Kurz verzweifelt, weil die Anti-Spam-Konfiguration nicht unbedingt trivial ist und ich gerade weder Zeit noch Lust für die Einrichtung habe, und dann einfach kurzentschlossen die entsprechende E-Mail-Adresse im Kundenkonto des Dienstes geändert und die alte, kompromittierte E-Mail-Adresse gelöscht. Holzhammermethode halt.

Wir hatten eigentlich vor, am Sonntag auf den Adventiamo-Weihnachtsmarkt im FEZ zu gehen. Zu diesem Zweck kaufte ich online Tages-Tickets. Leider übersah ich, dass ich den falschen Tag auswählte und die gekauften Tickets für den morgigen Samstag gültig sind. Beim Anruf im FEZ hatte ich dann einen Ausbund an Kundenfreundlichkeit am Telefon, den man inzwischen zum Glück selten erlebt: „Ja, da kann ick nüscht machen, det is halt so, da hamse Pech jehabt. Nee, kann ick würklich jar nüscht machn.“
Herrje.

Na, vielleicht klappt dumm stellen an der Kasse am Sonntag besser, wenn wir da mit Sack und Pack dastehen und mir- natürlich zum ersten Mal- auffällt, dass die Tickets ja für den falschen Tag gekauft sind, oh je, und was machen wir da jetzt?…

M hat heute eine richtige kleine Geschichte erfunden und erzählt. Es ging um zwei Raben, die ihn in die KiTa begleiten, dort schlafen und essen und ihm beim Zähne putzen helfen. Die Raben hatten unterschiedliche Namen, die entfernt wie die von J und G klangen, aber kann auch nur Einbildung gewesen sein, so ganz habe ich die nicht verstanden.

Und eh ichs vergess: Was mach ich denn so im Dezember? Ich werde…

  • nochmal ein Feedbackgespräch im Büro haben
  • an der Firmenweihnachtsfeier teilnehmen
  • mit meinem Team anlässlich des Jahresendes Mittagessen gehen
  • im neuen Auto mitfahren
  • Nikolaus für die Familie sein
  • einen Advents-Nachmittag in der KiTa verbringen
  • mich grippeschutzimpfen lassen (eig. für November geplant, aber man kommt ja zu nichts)
  • mit den Zwillingen ihren ersten Geburtstag feiern
  • mit Jott unseren ersten Weihnachtsbaum für uns kaufen
  • erstmalig allein richtig Weihnachten vorbereiten… (letztes Jahr zählt nicht, das war ja eher eine Not-Weihnacht)
  • … und dann auch feiern
  • die Zeit zwischen den Jahren so ruhig wie möglich verbringen
  • Silvester in kleiner Runde und mit hoffentlich friedlich schlafenden Kindern begehen (und spätestens 23 Uhr im Bett liegen)
  • und insgesamt: Mich möglichst wenig stressen lassen.

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