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Freitag, 29.12.2023 – Mittwoch, 03.01.2024

Die letzten paar Tage piano gemacht. Eine großartige Verbesserung der Situation ist trotzdem noch nicht eingetreten. Ich bin zwar weiterhin fieberfrei und, bis auf einen nervigen Husten, mittlerweile frei von Grippesymptomen, habe aber noch massiv mit Kurzatmigkeit, Erschöpfung und hohen Puls bei minimalsten Anstrengungen (Wäsche legen im Sitzen– Puls 124; einmal kräftig beim Laufen husten – Puls 132…) zu kämpfen.
Beim heutigen Hausarzttermin gewann ich einmal EKG (Werte nicht so prickelnd, aber auch nicht katastrophal schlecht) und Blutabnehmen (Werte kommen morgen); die Ärztin war ein bisschen besorgt ob meines Zustandes. Abhängig von den Blutwerten wird sie morgen eine Empfehlung aussprechen ob ich ggf. für weitere Untersuchungen im Krankenhaus vorstellig werden soll oder ob es ausreicht, wenn ich mich noch ein paar Tage schone. Im Raum steht der Verdacht, dass das Herz durch die Kack-Viren angegriffen wurde, ich hoffe die Blutwerte nähren diesen Verdacht nicht.


Die Kinder gehen ab heute bis Ende der Woche in den Ferienhort und dürfen ihre Energie bei den dortigen Angeboten (z.B. Schlittschuhlaufen gehen) loswerden.


Jott hält den Laden am Laufen; ich helfe wo und wie ich kann (vor allem langsam). Ihre beruflich geplante Woche in Stuttgart nächste Woche hat sie abgesagt weil es aktuell nicht so aussieht, als ob ich Kinder & Haushalt zu Schulbedingungen (d.h. mit verbindlichen Zeiten/Terminen) allein schmeißen kann. Schöne Scheiße.


… so hab ich mir den Start ins neue Jahr nicht unbedingt vorgestellt.

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Sonntag, 17.12. – Donnerstag, 28.12.2023

Ich habe die letzten Tage, fast schon Wochen, den größten Teil meiner Tage (Nächte sowieso) liegend verbracht– mich hat eine Grippe ausgeknockt.

Es fing alles an mit „Kreislauf“ am 18. Nachmittags an. Mir wurde nicht richtig warm, ich fühlte mich neben der Spur. Nichts gravierendes, aber doch merklich. Am 19.12. kam dann Übelkeit und Bauchschmerzen hinzu. Da schob ich das noch auf einen Magen-Darm-Infekt; G hatte sich in einer der Vornächte nahe meines Gesichts übergeben (die Freuden des Elternseins) und ich ging einfach davon aus, mich bei ihr angesteckt zu haben.
Der „Magen-Darm-Infekt“ wurde aber nicht besser, stattdessen kam hohes Fieber sowie komplette körperliche Abgeschlagenheit hinzu. Meine Fitnessuhr wertete die Gänge vom Bett zur Toilette und zurück als körperliche Aktivität, weil mein Puls dabei so hoch war.

Glück im Unglück, dass in der Woche Jotts Mutter zu Besuch war– sie unterstützte Jott tatkräftigt bei den Weihnachtsvorbereitungen. Jott lief trotzdem am Limit mit den ganzen Weihnachtsvorbereitungen und den unfassbar aufgeregten und nicht ausgelasteten Kindern.

Gegen Ende der Vorweihnachtswoche stand dann für mich fest, dass es kein Magen-Darm-Infekt war– passend zu den freien Tagen und damit einhergehenden deutlich eingeschränkten Konsultationsmöglichkeiten für Ärzte. Die Notdienstpraxen des Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst wollte ich nicht in Anspruch nehmen, weil ich mir das über die Festtage sehr brutal vorstellte.


Mittlerweile hatte ich zusätzlich einen sehr lästigen Husten entwickelt, zudem war mein Blutsauerstoffwert (wir haben ja, Covid sei Dank, ein Fingermessgerät) phasenweise im niedrigen 90er-Bereich.
Sämtliche Covid-Tests waren negativ.

Heiligabend und den 1. Weihnachtsfeiertag verbrachte ich stundenweise mit der Familie. Wir hatten am 1. Weihnachtsfeiertag volles Haus, Jotts Familie war zu Besuch. In der Nacht auf den 2. Weihnachtsfeiertag– eine furchtbare Nacht, wir mussten zu Dritt in unserem Bett schlafen weil G auch wieder krank geworden war; ich lag die meiste Zeit wach–, beschloss ich, doch in der Notdienstpraxis vom kassenärztlichen Bereitschaftsdienst vorstellig zu werden. Ich wollte eine Lungenentzündung ausschließen lassen. Da meine Hausärztin ohne Vertretung im Urlaub war, hätte ich in den nächsten Tagen eh Probleme gehabt einen Arzt zu finden.

Am 2. Weihnachtsfeiertag fuhr ich also morgens mit dem Taxi zur Notdienstpraxis, wartete dort ziemlich genau vier Stunden und konnte dann endlich einen Arzt sprechen.

Der Arzt vom Kassenäztlichen Notdienst überraschte mich positiv: Er nahm sich ausgiebig Zeit für mich, stellte viele Fragen, erklärte und beriet, war sehr zugewandt und warmherzig.

Am Ende der halben Stunde verließ ich den Raum mit der Diagnose Grippe/Influenza in Verbindung mit vereiterten Nebenhöhlen und dem dringenden Ratschlag mich zu schonen sowie mich im nächsten Jahr gegen Grippe impfen zu lassen.

Anschließend zurück mit dem Taxi. Surrealer Moment: Die Beglückwünschung des Fitnesstrackers zu 150 Aktivitätsminuten in der vergangenen Woche, nachdem ich im Taxi wieder zu Atem gekommen war.
Vom Taxi aus informierte ich den Rest der Familie und bat sie auf eventuelle Symptome zu achten.

Zurück zu Hause aß ich noch einen Happen und legte mich dann wieder hin.

Am gestrigen 27.12. war der erste Tag seit fast zehn Tagen, an denen mein Kopf beim Aufwachen klar war & ich kein Fieber/erhöhte Temperatur hatte. Ich pfeife trotzdem aus dem letzten Loch, obwohl ich mich im Schildkrötentempo fortbewege.

Heute bin ich weiterhin fieberfrei, fühle mich aber auch weiterhin wie im Traktor überfahren. Ein bisschen im Haushalt rumpusseln (Wäsche, Saugen, Umherräumen, Müll wegbringen) ging aber schon– ich werte das als gutes Zeichen, dass ich die Füße schon nicht mehr stillhalten kann.

Neben der körperlichen Angegriffenheit bin ich emotional nicht unbedingt bestens drauf. Die letzten Tage ausgefallen für mich sind:

  1. Weihnachtsvorbereitungen mit Jott und gemeinsames in Weihnachtsstimmung bringen
  2. Partner im Weihnachtsstress für Jott sein
  3. Ein lang geplantes Date mit Jott (wir wollten „Berlin, Berlin“ im Admiralspalast schauen)
  4. An den letzten Tagen vor Weihachten alle Fünfe gerade sein lassen
  5. Schöne Stunden mit der Familie
  6. Jotts Weihnachtsgeschenk heimlich annehmen, verpacken und angemessen übergeben
  7. Weihnachts-Essen und -Trinken (ich aß am 25. die Vorpeise und ½ Kloß, mehr ging nicht)
  8. Meine Teilnahme am Familienausflug ins Woozical
  9. Zocken und Gammeln- im Bett liegen und ab und an Podcasts hören ist nicht dasselbe
  10. So ganz generell und vom Gefühl her „Weihnachten“

Da habe ich gerade dran zu knabbern.

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Samstag, 16.12.2023

G ist krank, so wie die Jungs vor ihr auch. Sehr hohes Fieber, Bauchschmerzen, teils Übelkeit, Halsweh, Husten und Schnupfen. Sie verbrachte den Tag größtenteils schlafend auf der Couch


Nachmittags kamen meine Eltern zu Besuch. Wir aßen Kuchen, tranken Kaffee und erzählten. Der Nikolaus war auch bei ihnen zu Besuch gewesen und hatte für jedes Kind einen Zauberwürfel dagelassen, mit denen wir uns dann ausgiebig beschäftigten. Dabei (wieder mal) festgestellt, dass sich das fehlende logische Verständnis zum Lösen durch die Familie zieht. Ich kann nichtmal ansatzweise abstrahieren, wie ich den Würfel verdrehen muss damit die farbigen Flächen zusammen passen. Aber Spaß hats trotzdem gemacht, es zu probieren :)


Abends eine Runde Sport auf dem Hof, vorangegangen war 30-minütiges Aufschieben wegen Unlust/Unmotivation. Danach war ich umso stolzer auf mich.

Im Anschluss wieder ausgiebig am Rechner gespielt, sodass ich dann gegen 23 Uhr selbst dachte „Jetzt ists aber auch gut für heute“. Hatte ich lange nicht mehr, war schön.


Was schön war:

  1. Mal was neues zum Mittagessen kochen– „Gemüsepfanne mit knusprigen Halloumi“ (Kptn Cook)
  2. Das Spiel der Jungs auf dem Hof am Vormittag
  3. Das Gefühl nach dem Sport
  4. Lange zocken am Abend
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Freitag, 15.12.2023

M hatte weiterhin Schmerzen in der Leistengegend, also gewann er einen Tag Schulfrei und einen Besuch beim Kinderarzt. Das übernahm Jott, die deswegen auch im Home Office blieb. Der Kinderarzt war dann maximal hilfreich (nicht) und sagte, dass M mal ’ne Ibu nehmen und wir das weiter beobachten sollen. Tscha…


Letztes Team-Meeting (remote) mit meinem sich verabschiedenden Teamlead. Gefühle zwischen „Och man, wie blöd das er geht– wir hatten uns doch gut eingegrooved“ und „Wird schon weitergehen“, gehts ja immer”.


Eher unkonzentriertes und zerfasertes Arbeiten. Trotzdem noch zwei, drei Kröten geschluckt und zudem schonmal nachgedacht, wie das neue Jahr beruflich starten kann.


Gegen Mittag kam Bringmeister und schaffte es tatsächlich, die Wohnung zu finden. Kein Herumtelefonieren, Fahrer suchen und die Hälfte mitschleppen sondern entspanntes Annehmen der Einkäufe an der Haustür. Yay!


Beim Abholen der Kinder klagte G über Kopf- und Bauchschmerzen und berichtete, dass sie deswegen auch nicht getobt hatte. Erklärt, dass sie sowas gern auch dem Erzieher:innenteam sagen darf– wir holen sie dann halt früher ab.


Nach Rückkehr der Kinder war Feierabend angesagt. Trotz Bewegung und frischer Luft fühlte ich mich unfassbar müde und erschöpft, wie einmal ausgewrungen. Alle Gedanken an weiter Arbeiten verworfen und mich mit noch einem Kaffee in den Feierabend begeben.

Den Rest des Tages lief außer dem metaphorischen Füße hochlegen nichts mehr– Jott spielte Minecraft, ich spielte WoW, die Kinder spielten erst miteinander und dann auch Tablet.


G gings im Laufe des Nachmittags schlechter, sie bekam Fieber das Abends an den 40°C kratzte. Ein Covid-Test war negativ. Offenbar hat sie sich mit ein bisschen Verspätung das eingefangen, was auch die Jungs vor ein paar Tagen/Wochen hatten.

Wie die Jungs auch durfte sie bei uns im Bett schlafen, ich zog mit meinem Nachtzeug in die Räuberhöhle in ihrem Zimmer.


Was schön war:

  1. Nichts tun am Nachmittag/Abend
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Donnerstag, 14.12.2023

Morgens schon meinen Shit gelosed, weil einfach zu viel auf mich einprasselte:

  1. J hat Blasen an beiden kleinen Zehen, weil seine neuen Winterstiefel offenbar zu klein sind, und klagt über Schmerzen. Wieso sagt er das nicht am Wochenende beim Schuhe anprobieren?
    (Die Schuhe sind nicht zu klein, er muss sie halt einlaufen)
  2. G klagt über Halsschmerzen, weil sie ihren Kuschelschal über Nacht umhatte.
  3. M kriegt seine Socken nicht richtig an.
  4. M vermisst seinen Gürtel und weiß nicht, wo er ist. Im Bad, wo er immer ist, hängt er nicht. Ich weiß es auch nicht.
  5. G und M streiten, ob G Ms Kuschelschal nehmen darf.
  6. Das Zähneputzen klappt mal wieder nicht richtig– die Kinder laufen durch die Wohnung, machen Quatsch, hören Alexa, spielen– alles mit der Zahnbürste im Mund, ohne zu putzen.
  7. M hat Schmerzen in der Leistengegend; es ist aber nichts gerötet/geschwollen/wasauchimmer. Direkt an einen ähnlichen Vorfall von vor vier Jahren gedacht wo J mit ähnlichen Beschwerden, aber Schwellungen/Rötungen, ins Krankenhaus sollte.
  8. Gs Mückenstich (?) juckt, sie ist aufgelöst.

Alles vor dem Hintergrund, dass wir kurz nach 7 Uhr losmüssen um M im Leistungsförderuntericht abzuliefern und die Zeit (wie halt immer) knapp ist.


Nach der Rückkehr nach Hause erstmal gesessen und geatmet. Dann Frühstück und nochmal Atmen, diesmal vorbereitend auf den Call mit der Geschäftsführung.


Im Call selbst zahlte sich die gute Vorbereitung aus, wir konnten mein Problem lösen, verteilten Aufgaben und am Ende wurde ich für meine gute Vorbereitung gelobt. Yay.

Anschließend noch minimal die Wohnung aufgeräumt und ins Büro gefahren– heute war wieder ein Bürotag, außerdem gab es ein von der Firma gesponsertes Vor-Weihnachts-Mittagessen. Meine dafür bestellte Bowl stellte sich als bessere Vorspeise heraus, zum „Glück“ musste eine Kollegin aber krankheitsbedingt absagen & so konnte ich ihren Falafel-Burger mitessen.

Außerdem so nebenbei gearbeitet, Dinge erledigt, Nachmittags noch einen längeren Termin im Scrum-Umfeld abgehandelt. Ich war einer der letzten im Büro, das hatte ich lange nicht mehr.

Den Tag über nebenbei in Gesprächen zu völlig anderen Themen einige Dinge gelernt, deren Wissen mein Arbeitsleben erleichtern wird. Es ging um drei oder vier Themen, ich war richtig baff und begeistert.


Spät (~18 Uhr) nach Hause, Jott zurück begrüßen, Edamame essen, Abend ausklingen lassen.


Was schön war:

  1. Der gut verlaufende Termin mit der GF
  2. Rauskommen
  3. Spontan & zufällig meine Mama treffen
  4. Jott ist wieder zu Hause <3
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Mittwoch, 13.12.2023

Große Kinder und so: M kam nach der Schule- er hatte heute Wandertag gehabt– nach Hause, erklärte, Hunger zu haben, und machte sich dann einfach was zu Essen.


Auch heute kam L nachmittags wieder. Es wäre eigentlich nicht zwingend notwendig gewesen, aber so nutzte ich die Zeit und zog meine Mittwochssporteinheit auf dem Hof durch während sie die Kinder drinnen beim UNO abzog.


Mein Weihnachtsmarzipan kam heute an <3 Große Freude, die Kinder und ich naschten jeder ein Stück (mehr ist nicht drin, das Zeug wird gewissermaßen in Gold aufgewogen).


Völliger Overload am Abend, bei allen. G war hundemüde, J überdreht und im Quatsch-Modus, M stieg nur allzu bereitwillig darauf ein… Viel Geschrei und Tränen, große Erleichterung als sie alle im Bett lagen. Zwischendrin der Gedanke das Jott das nächste halbe Jahr nicht wegfahren darf, weil ich speziell morgens und abends mit diesen Kindern einfach nicht aushalte.


Abends Vorbereitung auf einen Eskalationcall morgen früh. Eines meiner Projekte geht in eine andere Richtung als gewünscht, ich bereitete Folien für die GF auf, sammelte Daten zusammen und überlegte mir Antworten auf alle möglichen und unmöglichen Fragen.

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Dienstag, 12.12.2023

Die Kinder wurden heute von Jott in die Schule gebracht, ich arbeitete währenddessen schonmal. Nach ihrer Rückkehr frühstückten wir noch gemeinsam, dann brach sie nach Hamburg auf.


Damit während Jotts Abwesenheit trotzdem alles normal weiterlaufen kann und ich mich nicht zerteilen muss, springt L die Woche zusätzlich zweimal ein– heute und morgen. Heute bertreute sie nachmittags die Zwillinge, während M und ich zum Schwimmen fuhren. Während M schwamm, konnte ich außerdem noch weiterarbeiten und mir dadurch den Abend freischaufeln.


Abends Kindereskalation. Offenbar ist es nicht möglich, dass die drei einfach mal ohne Geschrei, Theater, Quatsch und Eskalation ins Bett gehen. Es muss sich immer jemand weh tun, es muss immer geschrien werden.

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Montag, 11.12.2023

ENDLICH wieder ein normaler Tag. Soll heißen: Kinder allesamt in der Schule inkl. Schwimmen für die Zwillinge am Nachmittag, Büro für Jott und Home Office für mich.

Ein Traum.


Nachdem am Freitagabend noch positiv klingende Nachrichten aus der Schule kamen, ging heute Vormittag die nächste Notstandsmail ein. Diese Woche werden wir bzw. ich allerdings nicht großartig was machen können– Jott ist ab morgen für drei Tage in Hamburg. Zwar wird uns L tatkräftig unterstützen, aber auch das reicht nur für die Aufrechterhaltung des Normalbetriebs aus.


Was schön war:

  1. Die Sporteinheit auf dem Hof am Morgen und das leichte Ziehen in Armen und Schultern für den Rest des Tages
  2. Mit M Dungeon Mayhem nach der Arbeit spielen
  3. Ein ganz normaler Montag
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Sonntag, 10.12.2023

Ein klassischer Sonntag mit Mittags- und Rommé-Besuch. Heute gabs Linguine mit Hähnchen-Hackbolognese, das war gar nichts für mich. Dafür gewann ich aber die anschließende Rommé-Partie, Jott wurde Dritte– genau andersrum wie letztes Mal.

Abends nach Azeroth abgetaucht und anschließend noch eine Folge The Rookie mit Jott geschaut.


Was schön war:

  1. Ausschlafen
  2. 1. Platz im Rommé
  3. Der gemütliche Abend
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Samstag, 09.12.2023

Die kleinen Freuden: Für eines meiner Projekte musste ich ein Excel mit Daten von einer Website ausfüllen. Viel zu oft Klicken, Daten kopieren, Daten einfügen, noch mehr Klicken. Ganz furchtbar, sowas zieht mich runter und schreckt mich ab.

Wie ich dann aber so da saß und mich vor dieser Aufgabe drückte, kam mir eine Idee. Ich hatte schon mehrfach gelesen, dass Chat GPT auch Code erstellen kann– und mit Code kann man Dinge und Sachen automatisieren… Also fix gepromptet, das Ergebnis noch ein bisschen angepasst und tadaa– es funktionierte nicht. Zumindest nicht vollständig. Nach ein bisschen rumprobieren bat ich um eine Ausgabe in Python statt AppleScript und damit fluppte es dann direkt beim zweiten Versuch: Mein Excel wurde automagisch mit Daten befüllt, während ich nicht am Rechner saß. Großartige Sache.

Nun können direkt ein paar neue Einträge (Python, Selenium, Testautomatisierung) in meinen Lebenslauf.


Unser Vormittag war beinahe unanständig entspannt. Ich hatte mir absichtlich keine Todoliste geschrieben, sondern ließ den Tag auf mich zukommen (schwer auszuhalten). Und so saßen G und ich Vormittags am Küchentisch und puzzelten, während die Jungs in ihrem Zimmer Pokemon-Schlachten schlugen und Jott in Minecraft Minensysteme baute.


Nachmittags wollte ich die Kinder mit der Poke Post überraschen. Wir fuhren auch in die Stadt, aber als wir da waren betrug die ungefähre Wartezeit ungefähr 45 Minuten– das wollte ich keinem von uns zumuten. Stattdessen aßen wir also am Zalando-Hochhaus unser von Jott geschnürtes Plätzchen-Paket auf und fuhren wieder nach Hause. Allesamt ein bisschen geknickt, aber zumindest ich in der Gewissheit die richtige Entscheidung getroffen zu haben.


Wieder zu Hause spielten wir noch eine Runde Karak, dann stürzte ich mich auf den Hof und sportelte vor mich hin während die Kinder und Jott den Grinch schauten.


Was schön war:

  1. Mit G puzzlen
  2. Mal wieder mit den Kindern rauskommen
  3. Couching mit Jott am Abend