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Montag, 04.12., bis Freitag, 08.12.2023

Heftige Woche. Notstand in der Schule, die Kinder waren ab Dienstag allesamt zu Hause und wurden von Jott und mir so gut es ging beschult. Sie hätten allesamt an wechselnden Tagen (Vertretungs-)Unterricht gehabt, das war uns aber organisatorisch zu blöd weshalb wir sie in Abstimmung mit der Schule zu Hause ließen.

M ging es nach Besserung über das Wochenende wieder schlechter, ebenfalls am Dienstag bekam er Fieber das bis knapp über 40°C stieg. Der Kinderarzt konnte am Mittwoch nicht sagen was er hatte, verschrieb aber ein Antibiotikum das zum Glück schnell half.

Ich selbst war zwei Tage außer Gefecht gesetzt und Dienstag und Mittwoch zu Hause; Jott und ich machten am Donnerstag fliegenden Wechsel– für das Jahres-Personal-Gespräch mit meinem die Firma verlassenden Personalverantwortlichen und dem neuen Personalverantwortlichen fuhr ich ins Büro (obs schlau war weiß ich nicht, aber manchmal muss halt) und blieb dann auch direkt zur Weihnachtsfeier. Jott betreute die Kinder für den Rest der Woche und fuhr am Freitagnachmittag zu ihrer Weihnachtsfeier ins Büro.

Zwischendurch natürlich noch Nikolaus, Überlegungen zum Kindergeburtstag und zu Weihnachten.

Jetzt (Samstag) sind die Kinder größtenteils wieder auf dem Damm, Jott und ich gehen auf dem Zahnfleisch und versuchen alles ruhig angehen zu lassen.


Was schön war (jetzt erst recht):

  1. Die schnelle Wirkung des Antibiotikums für M
  2. Den Seuchenhaushalt für einen Tag verlassen können
  3. Karak spielen mit den Kindern
  4. Die Nikolaus-Freude der Kinder
  5. Das abklingende Husten und Schniefen der Kinder
  6. Die Mail der Schule, dass ab Montag voraussichtlich wieder zum normalen Unterricht zurückgekehrt werden kann
  7. Den Irrsinn mit Jott an der Seite durchgestanden zu haben. War nur ’ne Woche, aber meine Güte– was für eine.
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Sonntag, 03.12.2023

Kurz vor Sechs durch J und M geweckt worden, weil J schlecht war. Nach ein paar Mal würgen und Schleim husten gings ihm besser. An Schlaf war danach nicht mehr zu denken weil die Jungs beim hin und her wälzen gegen die gemeinsame Schlafzimmerwand wummerten. Also allesamt gegen halb Sieben aufgestanden.

Jott stürzte sich direkt auf ihren vorbereiteten Plätzchenteig und buk mehrere Bleche Plätzchen, ich setzte mich ans Haushaltsbuch. Das Jahresende naht (achwas) & ich möchte gern auswerten, ob meine Prognosen annähernd zutrafen und ob sowie was wir für 2024 anpassen müssen.


J ging es heute wieder besser, morgens hatte er nur noch erhöhte Temperatur und war den Tag über ausnehmend quatschig drauf sodass er morgen voraussichtlich wieder in die Schule gehen kann.


Vormittags sollten die Kinder eigentlich ihren Diensten nachkommen und helfen. Großes Gemaule, mit Ausnahme von G, die sofort loslegt, aber nach gut der Hälfte ihres Jobs aus nicht ganz klaren Gründen abbrach. Noch bevor es für die Jungs richtig losging, schmiss M beim Spielen im Kinderzimmer den Luftbefeuchter um, was für mich das Fass zum Überlaufen brachte– nicht genug, dass sie ihre überschaubare Arbeit nicht machten, sorgten sie nun dafür das ich NOCH MEHR aufräumen und putzen musste. Wutentbrannt alle Kinder weggeschickt und selbst die Wäsche gemacht, Staub gewischt und 2/3 der Wohnung durchgesaugt.


Zum Mittag kamen A, S und E zu Besuch. Gemeinsames Entenessen; mein Highlight war die Sauce. Ich war überrascht, wie wenig Fleisch am Ende auf den Tellern landete, der größte Teil waren Knochen und Gezadder.
Das heutige Essen war ein Testlauf für Weihnachten, wenn Jotts Familie uns besuchen wird. Wir stellten fest, dass wir mindestens zwei Enten, ggf. sogar mehr, bräuchten– das kriegen wir dann platztechnisch und logistisch überhaupt nicht hin. So wird es zu Weihnachten also eher keine Ente geben.

Nach dem Essen gemeinsames Rommé-Spielen, Jott wurde erste und ich dritter.

Den Rest des Nachmittags abewechselnd geputzt (so ein Entenbraten bedeutet unfassbar viel schmutziges Geschirr


Ich habe schlicht keine Kapazität mehr um mit dem ständigen Scheißverhalten der Kinder umzugehen. Wenn es einen Knopf gäbe mit dem ich mich oder sie vier Wochen wegteleportieren könnte, würde ich unverzüglich draufdrücken.

Positiver Nebeneffekt: Den ganze Alltagsscheiß, das ständige Waschen, Pakete fürs Haus annehmen, Planen, Aufräumen, Vorbereiten, Kleinscheiß erledigen hätte ich dann auch nicht an der Backe.

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Samstag, 02.12.2023

Halb Acht von G geweckt worden– sie rief, weil sie nicht mehr schlafen konnte.


Vormittags Haushalt und Einkaufen beim Rewe im Forum. Weil ich ein Paul von geringem Verstand bin, vergaß ich die Nikolausstiefel der Kinder mitzunehmen; ich lief dann mit den Kindern nochmal los. Was man nicht im Kopf hat und so…


Luftbefeuchter-Reiningung. Obwohl das Gerät erst ein paar Tage lief, hatte sich auf dem Boden bereits eine schmierige Staubschicht abgesetzt. Alles mit Essigwasser gereinigt, danach wieder aufgestellt.

Aus reiner Neugierde würde ich gern ein Kombigerät aus Luftwäscher und Luftbefeuchte aufstellen– das hätte gut zu tun.


J fieberte heute morgen nicht mehr ganz so hoch, im Laufe des Vormittags kratzte die Temperatur nur noch an der 39°C-Marke.


Nachmittags fand unser obligatorischer Weihnachtsfoto-Termin im A10-Center in Wildau statt. Die Fotos wurden sehr schön, der Termin war reeeeelativ unstressig– allerdings wurden die Kinder auch mit den Tablets ruhig gestellt, während wir die Fotos aussuchten.


Nachdem wir wieder zu Hause waren, spielten die Kinder und ich gemeinsam eine Runde Karak während Jott die für morgen eingeplante Ente vorbereitete. M und G verließen die Runde zur Medienzeit 17:30 Uhr, während J und ich weiterwürfelten. Er erschlug am Ende den Drachen und beendete das Spiel, ich gewann aber weil ich mehr Schätze gesammelt hatte :)


Anschließend eine Runde Sport auf dem Hof, diesmal in voller Thermo-Montur (Unterwäsche und Oberbekleidung). So wurde es bei den -3°C nicht zu frisch. Nach einer guten Stunde beschloss ich, genügend Zeit in meine Fitness investiert zu haben, ging wieder rein und duschte erstmal heiß. Anschließend Abendessen, aufräumen und dann Couching mit Jott– in Anbetracht der Zeit (~21:30 Uhr) verzichtete ich auf das Abtauchen in virtuelle Welten und couchte mit Jott.


Die Kinder husten, schniefen und ziehen ohne Ende die Nasen hoch. Ich möchte wahlweise taub sein oder ganz weit weg.


Was schön war:

  1. Unsere tollen neuen Weihnachtsfotos
  2. Das J lieber Karak spielte als am Tablet
  3. Sport bei Schnee und Eis
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Freitag, 01.12.2023

Im Wohnzimmer geschlafen. J hatte Abends 40,7°C Fieber. Das ist sogar für ihn ziemlich krass. Nachdem er Nurofen bekommen hatte, legte Jott ihn in unser Bett um ihn im Auge zu behalten.


J und M waren heute zu Hause, Jott hatte Home Office. Sie übernahm den überwiegenden Teil der Kinderbetreuung, lediglich wenn sie Termine hatte war ich dran.


Nachmittags Vorbereitung auf mein Personalgespräch nächste Woche. Beim Revue passieren lassen des vergangenen Jahres gedacht (wie schon öfter), dass ich karrieretechnisch (… bzw. eigentlich eher um überhaupt mal wieder herausgefordert zu werden und was sinnvolles zu machen) eigentlich den ob/die Firma wechseln müsste– aber dann würde unser Leben so überhaupt nicht funktionieren, wenn ich wieder irgendwo irgendwem aufs Neue etwas beweisen müsste (Zeiteinsatz) und ggf. sogar noch in irgendein Büro fahren müsste.

Also Zähne zusammenbeißen und mit dem wenigen was da ist flexen in der Hoffnung, dass was rumkommt.


Abends das aktuell sehr kalte Wetter genutzt und das Tiefkühlfach abgetaut. Das war eine sehr befriedigende Arbeit, weil der Effekt unmittelbar ersichtlich war. Mittendrin fand ich mich außerdem sehr schlau, weil ich nämlich ein Trinkröhrchen als Ausfluss nutzte.


Der fürs Wohnzimmer gedachte Luftbefeuchter sorgt für einen weißen Kalkschleier beim Vernebeln des Wassers– obwohl ich ihn ausschließlich mit gefilterten Wasser befülle. Der Kinderzimmer-Luftbefeuchter tut das nicht. Ich vermute, die Vernebelung ist beim Luftbefeuchter im Kinderzimmer feiner. Das Wohnzimmer-Exemplar geht also zurück.


Was schön war:

  1. Mit der Vorbereitung fürs Personalgespräch angefangen zu haben– ich schob das die letzten Tage vor mir her
  2. Das abgetaute Tiefkühlfach
  3. Die überraschend gute Pomelo am Abend auf der Couch
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Donnerstag, 30.11.2023

Den Tag im Spagat zwischen Kinderbetreuung inkl. Animation zum Nachholen des Schulstoffes und Arbeit verbracht. Ich hätt einfach Kindkrank nehmen sollen. Die Arbeit die ich hab ist eh irrelevant und es tut niemandem weh, wenn sie später geschieht. Aber ich lerns auch vermutlich nicht mehr.


G hat in der Schule beim Schlittern einen Fuß ins Gesicht bekommen und hat nun eine dicke Schramme im Gesicht. Sieht gefährlich aus- wenn nun auch noch das Auge blau wird, sieht sie aus wie nach einer Schlägerei.


Nachmittags Zahnarzt mit den Kindern, wäre das für dieses Jahr auch durch. Keine Vorkommnisse, einzig bei G sollen wir genauer hingucken.

Direkt einen Folgetermin für 2024 vereinbart, das hab ich sehr schlau mitgedacht.


Abends war J dann krank. Glück im Unglück, dass bei ihm morgen die Schule auf Grund des hohen Krankenstands in der Lehrerschaft eh ausfällt.


Was schön war:

  1. 20:47 Uhr: Kichern und Lachen aus dem Kinderzimmer– M beömmelt sich beim Lesen.
  2. Licht und Helligkeit, die Sonne kam heut ein bisschen heraus– es war nicht ganz so dunkel wie die letzten Wochen.
  3. Für meine guten Zähne gelobt werden ^_^
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Mittwoch, 29.11.2023

Bester Momemt des Tages war, als ich Abends nach einem wirklich langen Tag zwischen Betreuung des kranken Kindes, Arbeit und Haushalt raus bin, mir ein Fleckchen für die Sportmatte freifegte und dann in Ruhe gute 70 Minuten Sport machte. Podcast, bisschen Schnee, klare Luft = Beste.

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Dienstag, 28.11.2023

Ungemach am Morgen. M wachte mit Halsschmerzen auf, war aber ansonsten ganz fit. Er wollte in die Schule, also schauten wir ihn uns den restlichen Morgen an und vereinbarten mit ihm, dass er in der Schule Bescheid sagen sollte wenn es ihm schlechter ginge. Sein Schwimmtraining sagten wir direkt ab. Das Damokles-Schwert „Krankes Kind aus der Schule abholen“ hängten wir somit bewusst auf.


Große Begeisterung der Kinder über den nachts gefallenen Schnee. Sie standen morgens alle drei am Fenster und schauten fröhlich aus dem Fenster. Auf dem Schulweg gemeinsames Schlittern und Autoscheiben-Verzieren.


Halb Elf der Anruf der Schule, doch bitte M abzuholen. Den 11-Uhr-Termin abgesagt, M abgeholt, gemeinsam nach Hause gelaufen und das Kind erstmal versorgt (Wärmflasche, heiße Himbeere, bequeme Hose). Er spielte und las dann im Kinderzimmer während ich weiterarbeitete.

Corona ists offenbar nicht, sein Schnelltest war negativ.


Weil in der Schule mehr Personal krankheitsbedingt abwesend als anwesend ist, holte ich die Zwillinge nach Unterrichtsschluss/Mittagessen ab. Die beiden wussten gar nicht wie ihnen geschieht und teilten erstmal all ihren Freund:innen mit, heute Mittagskind zu sein.


Nachmittags kam der erste bestelle Luftbefeuchter. Es ist ein kleiner für 20qm-Räume, also perfekt für die Kinderzimmer bzw. unser Schlafzimmer. Zu Testzwecken stellte ich ihn direkt im Wohnzimmer auf, wo der Effekt allerdings auf Grund der Raumgröße verpuffte. Von Nachmittags bis Abends nahm die Luftfeuchtigkeit lediglich magere 5% zu und pegelte sich bei 36% ein. Morgen soll der Luftbefeuchter für größere Räume kommen, ich bin sehr gespannt und hoffe, dass er das Raumklima verbessern kann. Mit dem Kälteeinbruch hat sich die Luftfeuchtigkeit auf 31 – 35% eingepegelt, das ist viel zu wenig und macht sich an den Augen/der Nase bemerkbar.


Erwartungsgemäß war das Arbeiten am Nachmittag durchwachsen. Erst als ich sie nochmal zum Spielen auf den Hof schickte, wurde es wieder ruhiger.

Dank ungeplanter Unterbrechung durchs M-Abholen und die Lücken am Nachmittag zog sich der Arbeitstag bis nach 18 Uhr, ich war ziemlich durch als ich den Laptop zuklappte. Ich bin unsicher, ob ich das an den restlichen Wochentagen auch mache.


Da uns sowohl Scorpion als auch Sex Education Staffel 4 (ist mir in den ersten Folgen schon zu pastellig und gewollt woke, wir konnten auch nicht „andocken“) nicht so begeisterten, hab ich nun ein 2-Monats-Abo WOW (MyDealz sei Dank) abgeschlossen. Somit können wir die 5. Staffel „The Rookie“ weiterschauen und, wenn wir es bis dahin schaffen, ggf. auch ins Spin-Off reinschnuppern. Yay!


Was schön war:

  1. Schnee! Und Kälte!
  2. Die Kinderbegeisterung am Morgen über 1.)
  3. Mittags durch Sonnenschein Fahrradfahren und Laufen
  4. Den Nachbarshunde streicheln (so ein toller Schnuffelwuffel <3)
  5. Der Ratschlag eines (anderen) Teamleads zu einem meiner Projekte
  6. Couch + Rookie Abends mit Jott
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Montag, 27.11.2023

Direkt morgens erneut Notstandsmeldungen der Schule bekommen. Die Personaldecke ist stark ausgedünnt, es wird gebeten die Kinder möglichst zu Hause zu betreuen. Ich möchte da gern helfen, aber arbeiten mit drei Kindern zu Hause ist doch etwas stressig…


Nachmittags ein Elterngespräch mit Gs Klassenlehrerin. Offenbar ist das ab diesem Schuljahr für alle Klassenstufen verpflichtend, ich dachte erst ab 3. Klasse.

Ich wurde positiv überrascht in Bezug aufs Gs schulischen Fortschritt und bekam auch ein paar Punkte zu hören, die Jott und mir bereits aufgefallen waren. Einerseits scheint G sich also zu Hause doch nochmal anders anzustellen als in der Schule, andererseits treten bestimmte Dinge auch dort auf.


Morgens relativ spontan (also ohne das für mich normale stundenlange Recherchieren und Vergleichen) zwei Luftbefeuchter gekauft. Die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung liegt seit dem Kälteeinbruch der vergangenen Tage bei irgendwas zwischen 30 und 35%, das merke ich an stark an trockenen Augen und einer verkrusteten Nase.
Die letzten Winter bin ichb immer drumherum geschlichen, diesen werd ichs mal ausprobieren.


Zwischen Elterngespräch und Zwillinge vom Schwimmen abholen für 20 Minuten auf dem Sessel versackt und nichts gemacht. Mir fehlen solche Ruhemomente tagsüber.


Zur Schwimmhalle lief ich heute wieder, das tat supergut. Auf dem Weg fing es sanft an zu schneien, die Stadt sah beinah schon ein bisschen weihnachtlich aus :)


Abends sehr unwillig und unmotiviert die durchs Elterngespräch fehlende Arbeitsstunde nachgearbeitet. Wieder über eine Arbeitszeitverkürzung nachgedacht, durch die sowas nicht nötig wäre.


Was schön war:

  1. Das positive Feedback zu G
  2. Der Nachmittagsspaziergang
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Sonntag, 26.11.2023

Mit viel Ach und Krach den Tag überstanden. Die Kinder zeigten sich immer mal wieder von ihrer nicht ganz so guten Seite, zickten sich an, verpfiffen sich gegenseitig, provozierten sich…


Zum Mittag kamen S mitsamt Tochter E vorbei. Wir aßen Pizza und warteten gemeinsam auf Jotts und As Rückkehr vom Wellness-Urlaub. Die beiden hatten sich gegen 14 Uhr angekündigt, es wurde dann kurz vor Drei. Als sie ankamen, waren sie leicht grün um die Nasenspitze– ihre Taxifahrerin war wohl etwas ruppiger gefahren.


Die Frauen bastelten Nachmittags Adventskränze, ich bereitete unsere Bringmeister-Bestellung vor, S scrollte durch Insta und die Kinder hingen an Tablett/Switch (M, J) bzw. malten/spielten (G, E). Gegen 16 Uhr scheuchte ich sie nochmal raus, damit sie ein bisschen frische Luft schnappen und sich bewegen konnten. Ansage war 30 Minuten, als ich sie kurz vor 17 Uhr reinrief wollten sie nicht weil sie so vertief ins Spiel waren.


M und ich rasselten nach dem Reinkommen noch zusammen: Wir hatten uns darauf geeinigt, dass er heute je 15 Minuten für seine Deutsch-Klassenarbeit und seinen Mathe-Test übt. Er hatte gestern versprochen, dass heute nach dem Frühstück zu machen. Als ich ihn vor dem Mittagessen darauf ansprach, war er zerknirscht weil er es vergessen hatte, versprach aber wiederum, nach der Medienzeit, also gegen 15 Uhr, zu üben. Das funktionierte auch nicht, also musste er nach dem Reinkommen unter Aufsicht ran. Das funktionierte dann nur unter fürchterlichen Heulen und Wehklagen wie ungerecht das doch sei: Seine Geschwister müssten NIE etwas machen, IMMER müsse nur er lernen, und er müsse STÄNDIG und ANDAUERND langweilige und blöde Aufgaben erledigen… Mir platzte da die Hutschnur und ich stauchte ihn gehörig zusammen. Danach saß er seine 2 x 15 Minuten immerhin ab und machte auch etwas.

Ich bin dieses ständige Gemotze von ihm furchtbar leid. Aber ich will, dass er sich hinsetzt und übt, auch wenn er es vermutlich nicht nötig hätte– aus meiner Sicht muss er nämlich mehr als den Stoff die Tatsache verstehen, dass man bei rechtzeitigen Hinsetzen sicher und gut vorbereit in den Test/die Klassenarbeit gehen kann. Das predige ich den Kindern auch ständig: Wenn ich sehe, dass sie sich anstrengen, lernen, und sich vorbereiten, sind auch schlechte Noten kein (großes) Thema. Ein Thema werden sie, wenn sie aus Faulheit und Nachlässigkeit entstehen– das muss nämlich nicht sein.


Was schön war:

  1. Jotts Freude beim Anblick der frisch bezogenen Betten
  2. Das frisch von Jott gebackene Banananbrot zum Vesper
  3. So generell das Jott wieder zurück ist. Ist schon schöner mit ihr.
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Samstag, 25.11.2023

Sehr anstrengender Tag. Das Verhalten der Kinder war fordernd, ich hatte mir außerdem ein paar Punkte für den Tag vorgenommen bzw. musste Erledigungen machen und war recht beschäftigt.


Abends veranstalteten die Kinder und ich einen Spieleabend. Wir spielten Karak, aßen Chips und Pfirsichringe und tranken Limo. Das gehörte den Kindern zufolge zu einem Spieleabend dazu und wurde am Nachmittag von G, J und mir bei Rewe im Forum besorgt (M übte derweil zu Hause für eine anstehende Deutsch-Klassenarbeit und einen Mathetest).

Wir starteten gegen Dreiviertel Acht und waren 21 Uhr fertig. Die Jungs hätten vielleicht noch etwas länger durchgehalten, aber G war hundemüde und ich sehr k.o. von einem ganzen Tag Kinderbetreuung und Haushalt. Die Runde machte uns allen aber Spaß, wir etablierten eine Familienregel für Karak und dachten uns nebenbei mögliche Zusatzfeatures (Monster, Labyrinthfelder, Fähigkeiten) aus. Das werde ich demnächst mal unauffällig in Auftrag geben, so können sie das Spiel individualisieren.


Bisschen gefreut, dass Union seine Niederlagenserie in der Bundesliga durchbrochen hat. Ich bin ja kein richtiger Fan, aber…


Was schön war:

  1. Der Spieleabend mit den Kindern
  2. Die kürzer werdende Todo-Liste
  3. Die Sporteinheit am Nachmittag auf dem Hof und damit verbunden der Umstand, dass die Kinder mittlerweile groß genug sind dass das möglich ist– sie waren nämlich allein in der Wohnung und spielten miteinander