Kategorien
Journal

Sonntag, 19.01.2025

Lange geschlafen, trotzdem ziemlich k.o. & abgeschlagen gefühlt. Leichtes Kratzen im Hals, das ich wegignorierte.


Langsame Laufrunde an der Wuhle, meine Überlegung war das es vielleicht ganz gut ist wenn ich mich moderat bewege und ein bisschen schwitze.


Mittags kamen wieder A, S und E zu Besuch und brachten G von ihrer Übernachtung mit. Gemeinsames Mittagessen samt anschließenden Rommé-Spiel, ich wurde Zweiter :) S pflegt für dieses Jahr eine Rommé-Tabelle mit Punktzahlen, Platzierungen, Handrommés usw.– dafür müssen wir natürlich ordentlich Material schaffen.


Spaziergang am Nachmittag. Es wollte wieder niemand mit, daher stapfte ich allein durch die Gegend und hörte ein bisschen Podcast.


Im Laufe des Tages zunehmend erkältet. Einerseits logisch– wer weiß, mit welchen Bazillen ich in den vergangenen Tagen in Kontakt kam–, andererseits brauch ich das gerad echt nicht. Dienstagmorgen solls nämlich in den Süden gehen zu einem Teamtag.


Abends weiter Lidia Poet mit Jott geschaut, sehr pünktlich ausgeschaltet damit wir beide früh ins Bett kamen.

Kategorien
Journal

Samstag, 18.01.2025

Wieder ganz okay geschlafen, vielleicht sollte ich einfach bei Jotts nächster Bronchitis/Erkältung ins Krankenhaus gehen um nicht zugeschnarcht zu werden?

M schlief auch gut und beschwerdefrei, obwohl er am Tropf hing. Er wurde erst wach, als Blutdruck gemessen werden sollte und hing dabei ziemlich verpeilt im Bett.

Ihm gings heute besser als die letzten Tage, er war auch nicht mehr so furchtbar blass. Offenbar geht zumindest der aktuelle Infekt vorüber.

Nach dem Frühstück wurde ihm wieder Blut abgenommen um erneut den Leukozyten-Wert zu kontrollieren. Bei der Visite– heute mit einer anderen Ärztin als gestern– bekamen wir die Info, dass sich der Wert zumindest ein bisschen verbessert hatte. Das nahm die Ärztin nach einem kurzen Check von M auch als Anlass uns zu verkünden, dass wir nach Hause gehen können. Wegen seiner Kopfschmerzen, von denen sie nichts wusste– ist ja nicht so, dass wir ein Kopfschmerzprotokoll abgegeben hatte und die Kopfschmerzen auch immer wieder groß und breit betont hatten– empfahl sie den Besuch der Kopfschmerzsprechstunde im SPZ; ansonsten wollte sie uns offenbar vor allem raushaben. Ist ja legitim, wir blockierten ein Doppelzimmer und M war fit, aber ich hätte mir eine bessere Vorbereitung und etwas Empathie gewünscht.
Interessant war auch, dass sie die Infos unserer gestrigen Ärztin offenbar recht ulkig fand, dass es im EEG bei Migräne Ausschläge/sichtbare Anzeichen geben könne– dem sei nicht so. Toll, zwei Ärzte, zwei Aussagen, das hlilft mir als Laie natürlich sehr weiter.

Als wir noch kurz über die Kopfschmerzambulanz/-sprechstunde sprachen kam heraus, dass es im Sana-Klinikum offenbar zwei verschiedene Sprechstunden gibt– einmal die vom Sana-Klinikum selbst, einmal die vom SPZ. Als ich erzählte, dass wir bereits einen Termin in der Sana-Kopfschmerzambulanz haben, reagierte sie skeptisch– die seien doch gar nicht die richtigen dafür, das SPZ sei besser… Aber wir sollen erstmal hingehen.

Fühlte mich nicht ganz so gut aufgehoben und trauerte der Ärztin von Donnerstag und Freitag hinterher.


Zu Hause große Wiedersehensfreude, kurz danach schon wieder Genervtheit weils halt laut und anstrengend ist und stressig ist.

M hatte sich für seine Rückkehr Lasagne gewünscht, die bekam er zur großen Freude aller Kinder auch.


Entspannung und Nichtstun am Nachmittag. Jott brachte G zu einer Geburtstagsfeier mit anschließender Übernachtung bei E, die Jungs und ich gingen Nachmittags eine kurze Runde an die Wuhle zum Entenfüttern und damit M ein bisschen raus kommt.


Fröhliche Sporteinheit bei -2°C und Nebel auf dem Hof, die neue Thermounterwäsche regelt auch das.


Abends viel zu lange am Rechner gespielt, Jott schaute parallel Schitts Creek bzw. spielte Minecraft.


Ganz schön geschafft von den letzten paar Tagen.

Kategorien
Journal

Freitag, 17.01.2025

Okaye Nacht, ich schlief schon deutlich schlechter.


M geht es etwas besser. Er hat noch latente Kopfschmerzen, kein Fieber mehr und neigt zum Quatscherzählen.
Die Auswertung des Grippe-Schnelltests von gestern ergab, dass er offenbar keine Grippe hat. Um sicherzugehen, dass dem auch wirklich so ist und der Schnelltest nicht nur zu unsensibel bzw. die Erkrankung zu lange her ist, wurde heute ein PCR-Test durchgeführt.

Das Blutbild von gestern ergab einen eklatanten Mangel weißer Blutkörperchen. Das kann nach einem Infekt schonmal so sein, muss aber abgeklärt werden. Deswegen wurde M auch heute Morgen nochmal angezapft, auf der Auswertung Mittags waren die Werte etwas besser. Wir müssen zur Kontrolle aber weiterhin hier bleiben… D.h. wir könnten frühestens morgen nach Hause.
Deswegen bekommt M auch keinen Zimmernachbarn ins Doppelzimmer– da sein Immunsystem aktuell auf Grund der fehlenden Leukozyten nicht voll einsatzfähig ist, soll ihn das vor weiteren Infekten schützen.

Vormittags wurde ein EEG gemacht, das war erstmal unauffällig. Unsere Ärztin konnte leider noch nicht in Erfahrung bringen, ob migränetypische Ausschläge enthalten sind, das wird aber auf jeden Fall im Entlassungsbericht stehen.

Solange Ms Leukozyten-Werte so schlecht sind, soll er im Krankenhaus zur Beobachtung bleiben. Eventuell können wir die Ärzte überzeugen uns gehen zu lassen, wenn wir beim Kinderarzt oder in der Rettungsstelle ein/mehrere Blutbilder zur Kontrolle durchführen lassen. Für die Auswertung setzt sich offenbar tatsächlich jemand ans Mikroskop und zählt Zellen, die maschinelle Auswertung ist bei Kinderblut zu ungenau (wir lernen wieder ordentlich dazu).

Wegen der Kopfschmerzen steht noch ein MRT im Raum, das würde hier im KKH aber frühestens nächste Woche gefahren werden– und weder M noch ich möchten übers Wochenende hier bleiben… Aber auch da gibts ggf. die Chance, einfach für nächste Woche einen Termin zu vereinbaren und wiederzukommen.

Den Schulbesuch zu Anfang der nächsten Woche sehe ich kritisch. Uns wurde schon abgeraten, M unter Leute zu schicken– das Risiko, dass er sich was einfängt, ist auf Grund der wenigen weißen Blutkörperchen sehr groß.


Das Mittagessen war zumindest für M in Ordnung: Er bekam paniertes Alaska-Seelachsfilet in einer Orangen-Curry-Sauce mit Brokkolie-Röschen und Petersilienkartoffeln. Klang gut, sah auch gut aus und schmeckte in Ordnung. Ich durfte seine Reste essen und war froh drum, mein Mittagessen war Reis mit Pampe („Hühnerfrikassee“).
Morgens und Abends gabs kalte Küche. Während das Kind morgens noch leidlich zufrieden war (Brötchen mit Schoki gehen immer), folgte Abends die große Enttäuschung: Vollkornbrot, eine Scheibe Käse und eine Scheibe Wurst.
Wir bestellten Abends– falls wir doch länger bleiben müssen– also erstmal Mahlzeiten für uns. Ab morgen Abend würde das greifen; falls das morgige Mittag (ich rechne damit, es im KKH essen zu müssen) uns nicht schmeckt, habe ich M eine Pizzabestellung versprochen.


Zum Vesper kamen Jott, G und J zu Besuch. wir aßen gemeinsam Kuchen, spielten zwei Runden Arschmallows gespielt und erzählten ein bisschen. Die Zwillinge waren ein bisschen anstrengend (G sehr quatschig, J sehr maulig), vielleicht ist das ihre Art die ungewohnte Situation zu verarbeiten.


Ich bin jetzt schon genervt von den fehlenden Bewegungsmöglichkeiten. Ich könnte zwar raus, muss mich aber dafür abmelden und M dann allein lassen– was natürlich unpraktisch ist, weil wir nie wissen wann Ärzte/Pflege ins Zimmer kommen und relevante Infos dalassen.

M findets bislang ganz gut (bis auf das Essen)– er genießt die Ruhe und das er viel Lesen, Hörspiele hören und Tablet spielen kann.

Kategorien
Journal

Donnerstag, 16.01.2025

Austausch mit dem Kinderarzt. Wir bekamen eine Überweisung für M ins KKH, Jott fuhr mit ihm hin.


Vormittags Blut- und Urinabgabe für den Ü35 Checkup. Nächste Woche ist die Auswertung mit der Ärztin dran.


Davor/zwischendrin/danach Arbeit. Ein Feature in unserem Zeit- und Projektmanagementsystem funktioniert und ich verstehe (noch) nicht, weshalb– die Konfiguration ist so ganz anders als in der Tool-Dokumentation bzw. der Doku meines Vorgängers. Eigentlich dürfte es meinem (leider noch recht begrenztem) Verständnis nach nicht laufen.


Nachmittags Abklatsch im KKH mit Jott. Zu diesem Zeitpunkt war M auf die Kinderstation verlegt worden und ihm wurde Blut abgenommen.
Es gab ein bisschen Hin und Her um unseren Wunsch, das Kind nicht allein zu lassen. Medizinisch notwendig ist unsere Anwesenheit bei einem 9-jährigen nicht, aber weder Jott noch ich wollten das M allein im Krankenhaus bleibt. Daher checkte ich als Selbstzahler mit Vollpension ein, ggf. können wir das Geld später von der Krankenkasse zurückholen– und wenn nicht, dann halt nicht.

Als Jott M und mir noch ein Süßi organisierte, kam eine Ärztin rein, machte einen Influenza-Test (offenbar wiesen Ms Blutwerte und Symptome darauf hin) und schob die akuten Kopfschmerzen erstmal auf eine mögliche Grippe. Meine Einwände auf die schon sehr lange und wiederholt auftretenden Kopfschmerzen wurden aufgenommen, aber nicht wirklich darauf eingegangen– das werd ich morgen in der Visite nochmal vorsichtig vorbringen.
Wegen der Erkältung/Grippe/wasauchimmer sind wir ja nicht hier, sondern vor allem wegen dieser kack Kopfschmerzen.


Während M den Nachmittag über las, spielte und Tablet schaute (es gibt WLAN im Krankenhaus, der Wahnsinn!), arbeitete ich ein bisschen vor mich hin und vertiefte mich in o.g. Feature unseres Zeiterfassungs- und Projektmanagementtools. Wieso die Funktion läuft, fand ich immer noch nicht raus, aber ich habe entdeckt wie ich bestimmte Parameter anpassen und zu meinem Zweck ergänzen kann. Das hat Spaß gemacht, ich mag dieses Rumfrickeln per Trial and Error und den sich daraus ergebenden Erkenntnisgewinn.


Offenbar geht es dem Kind ein bisschen besser (oder er halluziniert), nachdem Jott ihm einen Schokoriegel aus der Cafeteria organisiert hatte sinnierte er ein bisschen und ließ uns dann an seinen Überlegungen teilhaben: „Kann man bei Saturn ein Mars kaufen und das Mars günstiger machen mit einem Saturn-Gutschein?“

Kategorien
Journal

Mittwoch, 15.01.2025

Bürotag, erster des Jahres. Einen wirklichen Grund dafür gabs nicht, außer eben den bereits im letzten Jahr gefassten Vorsatz, öfter vor Ort zu sein. Außerdem wars ganz gut, rauszukommen und zu Hause Jott zu überlassen.


Seit kurzem verstärkt ein Werkstudent unsere Org-Einheit. Er ist 20 Jahre alt, das ist schon krass jung… Meine Standort-Kollegin, im selben Alter wie ich, und ich können es kaum fassen– gefühlt auf einmal sind so eine Art Sandwich-Generation zwischen den Beinahe-Rentnern und eben den jungen Hüpfern.

(Related: M wird dieses Jahr 10. Das heißt, dass ich auch zehn Jahre älter bin als vor 10 Jahren. Sachen gibts)


Gegen akute Langeweile von ChatGPT ein Beispielprojekt entwerfen lassen. Damit will ich ein paar Sachen/Abläufe üben, die ich nicht so oft mache.


Highlight des Tages: Das Gespräch mit einer ehemaligen Kundin. Wir lassen die offiziellen Termine öfter mit einem (auch mal weniger) kurzen privaten Schnack ausgleiten– wir haben die selben Baustellen bzw. Interessen und tauschen uns dann zu unseren Sichtweisen aus. Das ist ganz spannend, mal jemandem von außen zuzuhören.


M wachte Abends wieder mit starken Kopfschmerzen auf, weinte und war ziemlich neben der Spur. Morgen sprechen wir nochmal mit der Kinderärztin, auch über eine eventuelle. KKH-Einweisung. Das ist ja kein Zustand.

Kategorien
Journal

Dienstag, 14.01.2025

M wurde nachts wieder wegen starker Kopfschmerzen wach. Immerhin hat er kein Fieber mehr und erbricht sich auch nicht, aber wirklich rosig ist sein Zustand nicht– ganz im Gegenteil. Immerhin wirkte er den Tag über etwas fitter als gestern, gegen Mittag hörte ich ihn aus dem Kinderzimmer kichern weil er sich über einen Podcast beömmelte. Zum Nachmittag/Abend baute er allerdings wieder ab, wenngleich nicht so schlimm wie die letzten Tage.


Nachmittags Schwimmtraining mit den Zwillingen. Die beiden wurden offenbar ordentlich rangenommen, nach dem Training waren sie sehr k.o.


Nach Abendbrot und Kinder ins Bett bringen zu einer Laufrunde an der Wuhle aufgebrochen. Es war dunkel, es nieselte, ich hatte keine Lust, ich finds unheimlich im Dunkeln zu joggen– daher versprach ich mir, aufzuhören wenns nach 5 Minuten nicht besser würde. Tja, dazu kams dann nicht. Ich zog die übliche Laufrunde durch, schaffte sie sogar in (relativer) Bestzeit und war nach Ankunft sehr stolz auf mich, mich nochmal aufgerafft zu haben.

Kategorien
Journal

Montag, 13.01.2025

Theorie: Ich schlaf eine Nacht im Wohnzimmer, niemand schnarcht, ich bin morgens voll erholt.

Praxis: Naja. Ich hätt auch bei Jott im Schlafzimmer bleiben können, das hätte keinen Unterschied gemacht.


M ist weiterhin krank. Auf dem Weg zum Kinderarzt dachte ich, dass er mir abrauscht, so sehr war er neben der Spur. Beim Kinderarzt trotz vollem Wartezimmer nur gute 15 Minuten auf unseren Termin warten müssen (ich bin ganz unironisch begeistert, es ist halt Erkältungshochzeit), dann eine sehr empathische Behandlung für M. Was er wirklich hat, konnte niemand sagen– es könnte ein Magen-Darm-Infekt sein, ein anderer Virus-Infekt, Migräne gepaart mit einer schweren Erkältung… Es stand die Überlegung im Raum, ihn direkt ins Kinderklinikum einweisen zu lassen, das haben wir aber erstmal aufgeschoben– ich würd ihn gern noch ein, zwei Tage beobachten. Wir sollen uns aber auf jeden Fall einen Termin in der Kopfschmerzambulanz organisieren und auch orthopädisch/ostheopathisch abklären lassen, ob M irgendwelche Blockaden/Fehlstellungen hat.


Zu Hause legte sich M direkt wieder hin und komate vor sich hin– dass es ihn wirklich erwischt hat, merke ich daran das er nichtmal Hörspiele oder seinen Lieblingspodcast hört.


In einem Anfall von Aktionismus zwei Vorfälle vom vergangenen Donnerstag von Ms Lehrerin an Schulleitung & Schulpsychologin gemeldet. In der Schublade liegen noch ein paar weitere Gedächtnisprotokolle von M, die werd ich im Laufe der nächsten Tage noch aufbereiten und ebenfalls rüberschicken. Die Situation mit der Lehrerin ist für uns (und viele andere Eltern der Klasse) nicht mehr tragbar, zumindest meine Strategie ist es nun, wirklich _alles_ direkt weiterzugeben in der Hoffnung, dass es irgendwann Konsequenzen für die Lehrerin hat.


Highlight des Arbeitstages: Ein langes Gespräch mit einem geschätzten Kollegen. Wir fachsimpelten erst über ein Projekt, schwiffen dann ab und sprachen über Gott und die Welt. Das brauchte ich, gerad nach der vergangenen Woche ohne großartigen Menschenkontakt.

Kategorien
Journal

Sonntag, 12.01.2025

Nachts starke Kopfschmerzen und Fieber bei M. Ich gab ihm gegen 4 Uhr eine Paracetmol, eine Dreiviertelstunde danach erbrach er sich. Er konnte dann trotzdem wieder einschlafen, ganz im Gegensazu mir– zum einen horchte ich auf jeden Pieps, zum anderen schnarchte Jott wieder vor sich hin. Kurz vor Acht gab ich entnervt auf und stand auf.


M schlief lange, war nach dem Aufwachen groggy und erbrach sich vormittags nochmals nach einer Tasse Tee. Vielleicht ist es ja ein Magen-Darm-Infekt?
Wir schilderten A, S und E, die zum Mittagessen und Rommé-Spielen eingeladen waren, jedenfalls die Symptome, woraufhin sie den geplanten Besuch leider, aber verständlich, cancelten.


Laufrunde an der Wuhle am Vormittag. Tat gut, machte den Kopf frei.


Nachmittags ein langer Spaziergang mit J und G an der Wuhle. Ich hatte sie mit Entenfüttern geködert, Jott hatte abgelaufene Sonnenblumen- und Kürbiskerne aussortiert die ich verfüttern wollte. Die beiden waren Feuer und Flamme, das ist schon niedlich für ansonsten große, coole Achtjährige.

Während die beiden den Wuhlewanderweg entlang rollerten, lief ich hinterher und fotografierte mit meiner „großen“ Kamera, die ich früher viel genutzt hatte.


Abends gemeinsam Star Wars: Skeleton Crew geschaut, sehr gut unterhalten worden.


M verschlief den Tag größtenteils. Morgen geh ich mit ihm zum Kinderarzt, vor allem weil seine Kopfschmerzen wieder so stark sind. Das Kopfschmerztagebuch werd ich mitnehmen und dann darauf dringen, dass das untersucht wird.

Kategorien
Journal

Samstag, 11.01.2025

Reichlich Einträge auf der Todo-Liste. Wir arbeiteten sie gemeinsam ab, das beschäftigte uns ganz schön. Unter anderem nahmen wir die Depoteröffnung für die Kinder in Angriff, bzw. authentifizierten wir uns beide, wodurch der Eröffnungsprozess nun weitergehen kann.


Italienisch-Stunde nach dem Essen („Dare e ricevere indicazioni stradali“– also Fragen & Antworten wie man irgendwo hin kommt bzw. Wegbeschreibungen gibt, inklusive der Grammatik zur Verwendung des Imperativs). Einige Kursteilnehmende wiedererkannt & die Hingabe der beiden Amerikanerinnen bewundert, die sich 7 Uhr morgens in den Kurs einwählten.


G wurde nachmittags von unseren Nachbarn zum Schlittschuhlaufen im Strandbad Wendenschloss mitgenommen, während M und J auf den Bolzi zum Fußballspielen verschwanden. Ich wollte eigentlich eine Runde an der Wuhle spazieren gehen (es schneite ein bisschen und war kalt, also perfektes Wetter), änderte meine Pläne aber als M anrief– sie wurden auf dem Bolzi von drei größeren Kindern geärgert und mit Eis beworfen; ich bat sie mir entgegenzukommen und lief also nicht an die Wuhle, sondern zum Bolzi. Wir begegneten uns am Zaun, hinter ihnen liefen die drei größeren Kinder– die, als sie mich sahen, sofort umdrehten. Ich rief ihnen zu, dass sie doch bitte mal rankommen sollen, anschließend klärten wir sehr freundlich und bestimmt (was soll ich auch sonst machen, ich kann ja keine fremden Sechstklässler zusammenscheißen), dass es nicht sonderlich heldenhaft ist, wenn drei Größere zwei Kleinere ärgern. Die drei entschuldigten sich dann auch recht fix. M und J schnappte ich mir dann und klärte mit ihnen, dass sie beim nächsten Mal doch bitte einfach gehen sollen– auch wenns schmerzt und sich blöd anfühlt, ziehen sie den Kürzeren. Und ich kann ja auch nicht immer sofort kommen bzw. sollte das auch nicht– die beiden müssen sowas auch allein lösen lernen, und das heißt in dem Fall halt einfach gehen und Deeskalieren.


Skyporn bei Rückkehr.


Abends bei 0 Grad und Schneeschauer eine Sporteinheit auf dem Hof absolviert. Die Überwindung war recht groß (kalt, Schnee, faulenzen wär auch toll gewesen…), aber die Freude beim Sportmachen und danach dann umso größer. Die neue Thermo-Unterwäsche ist auch nochmal ’ne Nummer besser als die alte, und vor allem länger– das tat dann einiges für ein gutes Gefühl beim Dehnen und den Kraftübungen.


Abklatsch mit Jott, die sich mit A für „Mama geht tanzen“ verabredet hatte. 5 Minuten nachdem sie weg waren, schicke ich einen sehr blassen, sehr ruhigen M ins Bett. Er hatte Kopfschmerzen und erhöhte Temperatur und, was das beunruhigendste war, folgte meiner Ansage sofort und ohne Protest. Ich hoffe er brütet nichts aus.


G kam gegen 20:15 Uhr mit roten Kältebäckchen, Augenringen und einem großen Grinsen zurück nach Hause. Sie war Schlittschuh gelaufen, hatte sich mit ihrer Freundin Pommes geteilt und eine Schneeballschlacht gemacht. Klang nach einem sehr tollen Nachmittag :)


Als die Kinder im Bett waren vor dem Rechner versackt (weiterhin Medieval 2, ich errichte aktuell ein englisches Großreich und muss mich gerad maurischer Horden erwehren die meine Besitzungen in Frankreich erobern wollen).

Kategorien
Journal

Freitag, 10.01.2025

Nach der Arbeit zum Neujahrsfest des Schwimmvereins nach Friedrichshagen gefahren. Wir kamen leicht verspätet weil ich uns in die falsche Straßenbahn setzte, war aber nicht weiter wild weil die Kinder immer noch ausreichend Zeit auf dem Eis hatten. Die Jungs eierten ganz schön rum am Anfang, wurden aber zunehmend sicherer und konnten am Ende ohne die Eislaufhilfen fahren. G, die in der Vergangenheit schon öfter auf dem Eis stand und auch gut auf Inlinern unterwegs ist, drehte ohne Hilfe ihre Runden, holte sich dann aber irgendwann aus Jux trotzdem einen Pinguin und schob ihn übers Eis.

Ich wagte mich nicht rauf, meine aktive Eislaufzeit ist gute 25 Jahre her– außerdem wollte ich nicht nass werden und hatte auch ein bisschen Sorge, mir ziemlich wehzutun. Wobei es schon schön aussah und man da bestimmt recht fix wieder reinkommt… Vielleicht fahren wir ja nochmal privat hin, dann probier ich es.


Wieder zu Hause Pizza, Couch und Kinderfilm, das hatten sich die drei nach der langen Woche und der zusätzlichen Bewegung am späten Nachmittag verdient.


Jott kam einen Zug früher nach Hause. Allseits große Freude, wir hatten sie vermisst (in den wenigen Momenten, in denen überhaupt Raum dafür da war).


Besonderes Mitbringsel: Ein Kollege aus Jott hatte ihr von einer Dienstreise aus Brasilien Cachaça mitgebracht. Weil Jott nach der Woche in Frankfurt erstmal keinen Alkohol mehr sehen konnte (honni soit qui mal y pense…), durfte ich allein verkosten. Guter Stoff, überraschend sanft, leicht und ein bisschen fruchtig. Kann man sogar pur trinken, nicht nur im Caipirinha.

Was mich überraschte und erfreute: Ich konnte den portugiesischen Text auf der Rückseite auf Grund der Ähnlichkeit zum Italienischen zumindest inhaltlich erfassen. Das ist mir neulich schon bei einem (einfachen) französischen Text aufgefallen und ist ein supergutes Bonusfeature vom Italienischlernen, mit dem ich nicht gerechnet hatte.


Mit Jott das Staffelfinale von Black Doves geschaut. Schade, das es vorbei ist– gut, dass es eine zweite Staffel geben wird. Wir freuen uns und schauen, was wird (was wird).


Ganz schön groggy nach der Woche (auch schon vor dem Caipirina). Ich habe wieder einmal gemerkt, dass ich mehr auf meinen Schlaf achten muss– ich brauche wirklich um die acht Stunden, idealerweise ohne Unterbrechungen. Das hab ich die letzten Tage zwar nicht geschafft, aber ich kam ran und bemerkte es am nächsten Tag jeweils positiv.


Die Arbeitswoche war sehr bescheiden. Ich arbeitete bis auf ein, zwei Ausnahmen ohne Lebenszeichen anderer Menschen, das war sogar mir zu wenig. Ich möchte gern mit Menschen zusammenarbeiten. Nicht zwingend im selben Raum, aber zumindest digital und im selben Projekt.
Außerdem arge Motivations- und Organisationsprobleme gehabt. Die Schulung, die mein Teamkollege und ich vorbereiten sollen, ist zwar theoretisch eine gute Sache, aber wirklich begeistern kann ich mich dafür nicht. Es ist ein bisschen zu weit weg von dem, was ich machen möchte– und ohne den direkten Austausch (mein Kollege ist noch im Urlaub) schaff ichs kaum, was sinnvolles auf die Beine zu stellen.

Besserung ist weiterhin keine in Sicht, ich habe daher nun meinen Stepstone-Account reaktiviert und schonmal grob gescannt was gerade so an interessanten Jobs angeboten wird.