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Freitag, 10.01.2025

Nach der Arbeit zum Neujahrsfest des Schwimmvereins nach Friedrichshagen gefahren. Wir kamen leicht verspätet weil ich uns in die falsche Straßenbahn setzte, war aber nicht weiter wild weil die Kinder immer noch ausreichend Zeit auf dem Eis hatten. Die Jungs eierten ganz schön rum am Anfang, wurden aber zunehmend sicherer und konnten am Ende ohne die Eislaufhilfen fahren. G, die in der Vergangenheit schon öfter auf dem Eis stand und auch gut auf Inlinern unterwegs ist, drehte ohne Hilfe ihre Runden, holte sich dann aber irgendwann aus Jux trotzdem einen Pinguin und schob ihn übers Eis.

Ich wagte mich nicht rauf, meine aktive Eislaufzeit ist gute 25 Jahre her– außerdem wollte ich nicht nass werden und hatte auch ein bisschen Sorge, mir ziemlich wehzutun. Wobei es schon schön aussah und man da bestimmt recht fix wieder reinkommt… Vielleicht fahren wir ja nochmal privat hin, dann probier ich es.


Wieder zu Hause Pizza, Couch und Kinderfilm, das hatten sich die drei nach der langen Woche und der zusätzlichen Bewegung am späten Nachmittag verdient.


Jott kam einen Zug früher nach Hause. Allseits große Freude, wir hatten sie vermisst (in den wenigen Momenten, in denen überhaupt Raum dafür da war).


Besonderes Mitbringsel: Ein Kollege aus Jott hatte ihr von einer Dienstreise aus Brasilien Cachaça mitgebracht. Weil Jott nach der Woche in Frankfurt erstmal keinen Alkohol mehr sehen konnte (honni soit qui mal y pense…), durfte ich allein verkosten. Guter Stoff, überraschend sanft, leicht und ein bisschen fruchtig. Kann man sogar pur trinken, nicht nur im Caipirinha.

Was mich überraschte und erfreute: Ich konnte den portugiesischen Text auf der Rückseite auf Grund der Ähnlichkeit zum Italienischen zumindest inhaltlich erfassen. Das ist mir neulich schon bei einem (einfachen) französischen Text aufgefallen und ist ein supergutes Bonusfeature vom Italienischlernen, mit dem ich nicht gerechnet hatte.


Mit Jott das Staffelfinale von Black Doves geschaut. Schade, das es vorbei ist– gut, dass es eine zweite Staffel geben wird. Wir freuen uns und schauen, was wird (was wird).


Ganz schön groggy nach der Woche (auch schon vor dem Caipirina). Ich habe wieder einmal gemerkt, dass ich mehr auf meinen Schlaf achten muss– ich brauche wirklich um die acht Stunden, idealerweise ohne Unterbrechungen. Das hab ich die letzten Tage zwar nicht geschafft, aber ich kam ran und bemerkte es am nächsten Tag jeweils positiv.


Die Arbeitswoche war sehr bescheiden. Ich arbeitete bis auf ein, zwei Ausnahmen ohne Lebenszeichen anderer Menschen, das war sogar mir zu wenig. Ich möchte gern mit Menschen zusammenarbeiten. Nicht zwingend im selben Raum, aber zumindest digital und im selben Projekt.
Außerdem arge Motivations- und Organisationsprobleme gehabt. Die Schulung, die mein Teamkollege und ich vorbereiten sollen, ist zwar theoretisch eine gute Sache, aber wirklich begeistern kann ich mich dafür nicht. Es ist ein bisschen zu weit weg von dem, was ich machen möchte– und ohne den direkten Austausch (mein Kollege ist noch im Urlaub) schaff ichs kaum, was sinnvolles auf die Beine zu stellen.

Besserung ist weiterhin keine in Sicht, ich habe daher nun meinen Stepstone-Account reaktiviert und schonmal grob gescannt was gerade so an interessanten Jobs angeboten wird.

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Donnerstag, 09.01.2025

Für die zu gebende Schulung tiefer ins Thema Qualitätsmanagement & Qualitätsmanagementsysteme eingestiegen und mit zunehmenden Interesse die Infos aufgenommen & weiterverarbeitet. Das klingt eigentlich nach einer sehr sinnvollen Sache– wenn es denn gelebt und auch aktualisiert wird.
In der Schulung werden mein Kollege und ich ein bisschen was dazu erzählen müssen, nach dem heutigen Tag fühle ich mich einigermaßen bereit dafür.


Zweites Schwimmtraining der Kinder. Heute schaffte M sein Gold-Abzeichen, somit haben alle Kinder die an sie gestellten Schwimmziele übererfüllt. Als wir sie anmeldeten, war Bronze das Ziel, nun haben sie Gold– tolle Sache. Das zieht dann demnächst nach sich, dass wir über das Thema Freizeitgestaltung sprechen werden, denn vor allem die Jungs sagen immer mal wieder das sie eigentlich lieber im Verein Fußballspielen möchten…


Als wir aus der Schwimmhalle rauskamen, schneite es in großen, dicken Flocken. Große Begeisterung bei uns allen, wir liefen alle vier mit herausgestreckten Zungen zum Bus um die Schneeflocken aufzufangen :)


Wieder eine Stunde Italienisch am Abend, diesmal von 20 bis 21 Uhr– das war nochmal einen Ticken angenehmer als gestern (21-22 Uhr). War schön, gab Energie.

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Mittwoch, 08.01.2025

Mehr schlecht als recht „auf Arbeit“ beschäftigt. Ich kann mich nun voll und ganz der Schulung widmen, die ein Kollege und ich so circa im März halten sollen. Aber ganz allein (der Kollege ist die Woche noch im Urlaub) schaff ich’s kaum, mich zu überwinden. Das Thema fühlt sich auch sehr nach Beschäftigungstherapie an, das hilft auch nicht sonderlich beim motivieren.


Die Kinder am Nachmittag nur mit großer Mühe dazu animieren können, sich für ihre Schreibübungen hinzusetzen. Wir waren alle froh, als es vorbei war- ich verzichtete auch auf Korrekturen.


Der Italienischlehrer in der Babbe Live Session am Abend war eine Type. Nach gut 40 Minuten, wir waren mit der Lektion fertig, zündete er sich eine Fluppe an und plauderte mit uns– es war seine achte Stunde, er hatte quasi Feierabend. Wir Schüler:innen nutzten die Zeit, uns ein bisschen auszutauschen.
Mittendrin mitbekommen, dass Babbel den Lehrenden offenbar nur 14 EUR/Unterrichtsstunde zahlt. Wenn das wahr ist, ist es verdammt wenig.


22 Uhr war die Stunde vorbei und ich auch fertig mit dem Tag. Trotzdem so doof gewesen und „nur kurz“ bei YouTube Shorts reingeschaut und schlussendlich dort versackt. Es ist zum Mäusemelken– ich habe die Willenskraft eines Vierjährigen vor einem Schokokuss.

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Dienstag, 07.01.2025

J hat M für 25 EUR ungefähr 100 UEFA-Karten und ein Sammelalbum abgekauft/M hat J für 25 EUR besagte Karten und das Sammelalbum verkauft (ich weiß nicht von wem es ausging, daher beide Versionen).
Beide Jungs sind eigentlich zufrieden mit diesem „Geschäft“; 100 Karten würden bei Amazon auch deutlich mehr kosten (80 Karten kosten 21,90 EUR).

Ich bin da sehr ambivalent. Einerseits find ichs blöd wenn sie untereinander Spielzeug kaufen/verkaufen, andererseits scheint es tatsächlich ein einigermaßen fairer Deal zu sein. Und J hat offenbar auch viele glitzernde, seltene und wertvolle Karten bekommen, die er auch nicht mehr zurücktauschen will.

Wie also damit umgehen?

Jotts Idee wäre, dass sie das offiziell machen, wir also einen Vertrag aufsetzen wo drinsteht was der eine dem anderen wofür verkauft, ggf. inklusive einer Rücktauschverbots-Klausel wenn das gekaufte Produkt nach vier Wochen nicht mehr gefällt. Das find ich ziemlich smart.


Joggen in der Mittagspause. Tat gut, kann ich aber auch nur machen wenn nichts dringendes ansteht.


Erstes Schwimmtraining des Jahres. J und G absolvierten heute den 2. Teil ihrer Prüfung für das Gold-Abzeichen; M, der vor Weihnachten krank war, fing heute an und setzt es Donnerstag fort. Ich wusste das gar nicht und war sehr überrascht als die Zwillinge freudestrahlend aus dem Training kamen.


Arbeit: Decken wir den Mantel des Schweigens über das Thema.


Versuchsweise eine kleine Crowdfarming-Obstkiste im Abo bestellt. Bei den letzten Kisten war immer das Problem, dass die Mengen an Obst/Gemüse uns überforderten. Bei der Januar-Kiste kommen nun insgesamt ca. 4,5 Kilo Bananen, Apfelsinen und Avocados– das sollten wir wegbekommen. Wenn die Qualität stimmt, könnte ich mir das als Ergänzung für uns vorstellen.


Ich wurde ge-ben_-fluenced und habe mir nun auch den 12,025 Human Era Calendar gekauft. Ich weiß zwar noch nicht, wo ich ihn aufhängen kann, aber das wird sich geben :)


Sehr k.o. am Ende des Tages– obwohl die Kinder beinahe mustergültig mitgemacht haben. Gg. 22 Uhr war bei mir Licht aus.

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Montag, 06.01.2025

Schlecht geschlafen. Ich konnte nicht einschlafen, als ich dann schlief schnarchte Jott ständig. Gegen 5 Uhr wütend ins Wohnzimmer um wenigstens noch eine Stunde bis zum Weckerklingeln Ruhe zu haben.


Streit, Ärger und Verdruss am Morgen. G baut beim Frühstück aus Cornflakes-Packungen eine Mauer vor sich, weil J nicht ständig zu ihr rüber gucken soll und ist zickig. J streitet alles ab, macht aber Stielaugen. M hat Kopfschmerzen, J beschuldigt ihn der Simulation. Später Diskussion im wettergerechte Kleidung und wieso Mütze/Schal/Handschuhe blöd sind, nicht passen usw. usf.


Jott brach am späten Vormittag nach Frankfurt auf und wird dort bis Freitag netzwerken, Workshops leiten und besuchen und die familienfreie Zeit genießen.


Arbeitstechnisch gabs heute noch genug zu tun, ein bisschen hatte sich in den vergangenen drei Wochen angesammelt, das konnte ich abarbeiten. Mal schauen wie es morgen aussieht.


Termine für Hautkrebsscreening UND Ü35 Gesundheitscheckup vereinbart wie so ein organisierter und vorsorgender Mensch.

Das hab ich gut gemacht.


Gegen 16 Uhr wollte ich den Zwillingen mit M entgegenlaufen um nochmal ein bisschen an die frische Luft zu kommen und ein paar Schritte zu laufen. Leider liefen sie genau heute einen anderen Weg als sonst, wir verpassten uns. Ich bekam dann einen Anruf von der Mama des Nachbarsmädchen mit dem G immer spielt mit der Info, dass die beiden mich suchen. Haben sie gut gemacht, ich eher weniger– damit muss ich ja rechnen, dass sie auch mal andere Wege nehmen. Immerhin waren die beiden recht entspannt, ich lobte sie für ihre gute Idee zur Nachbarin hochzulaufen und mich anrufen zu lassen.


In irgendeiner eigentlich banalen Netflix-Serie am Rande mitgehört wie über eine Person gesagt wird, dass sie sich lauter „Projekte“ schafft um die eigentlichen Baustellen zu vermeiden/umgehen. Das resonierte in mir, mache ich das vielleicht auch? Der Sport, Italienisch lernen, die ritualisierte Alltagsbewältigung…


Apropos richtige Baustelle: Solange die Kinder nach ihrer Ankunft zu Hause ihren Kram abschmeißen wo sie gerade stehen und sich keinen Deut um Schule/Aufgaben kümmern, muss aus meiner Sicht ein Erwachsener zu Hause sein der sie einfängt/antreibt. Aktuell übernehm ich das an mindestens 3/5 Tagen. Das könnte ich nicht machen, wenn ich irgendwo neu anfange und erst gegen Abend aus einem Büro nach Hause komme– und wenn man irgendwo neu anfängt, sollte man sich schon gerade am Anfang viel und oft sehen lassen um Kontakte zu knüpfen und richtig anzukommen. Das ist gedanklich eine sehr große Hürde für mich.

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Sonntag, 05.01.2025

Nicht auf der Couch geschlafen, Jotts Husten/Schnarchen wird besser. Hurra!


Vormittags bei -2°C eine Laufrunde an der Wuhle. Als ich zurückkam, war die Mütze vereist.


Das Dubai-Dingsi von A entpuppte sich als leckeres Pistazien-Tiramisu. Wir rechneten A ihre Bemühungen hoch an, vor allem weil es wohl momentan gar nicht so einfach ist, Pistazien zu bekommen.


Ansonsten das übliche: Mittagessen mit A, S und E, anschließend Rommé. Ich gewann mit zwei Punkten Vorsprung vor A, S kackte ab (das ist selten) und Jott schwamm im Mittelfeld.

Am Nachmittag begann es zu schneien, und weil niemand mit mir raus wollte lief ich dann ganz begeistert und beschwingt ein bisschen durch die Gegend, freute mich über den Schnee und holte die Jungs vom Bolzi ab– ihren Erzählungen nach hatte sie beim Fußballspielen ein furchtbarer Schneesturm mit meterhohen Verwehungen überrascht, sie schienen kaum noch die Hand vor den Augen gesehen zu haben…

Abends, nach Kinder baden, Abendessen und Kinder ins Bett bringen, schauten wir weiter Black Doves. Ganz verwegen sogar zwei Folgen bis Dreiviertel Elf. Weiterhin schwer begeistert, ich freu mich auf die letzte Folge am kommenden Freitag wenn Jott aus Frankfurt wiederkommt.

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Samstag, 04.01.2025

Furchtbare Diskussionen, Gekeife, Geschrei und Theater beim nachmittäglichen Rausgehen. Die Kinder wollten nicht, sollten aber weil sie den Tag bis dahin drinnen verbracht hatten; J war überdreht, M ließ sich anstecken, G zickte, ich hatte die Schnauze gestrichen voll von dem ganzen Scheiß. Das Ende vom Lied: Die Jungs gingen allein auf den Bolzi, G blieb bei Jott und ich lief allein durch die Gegend.

Wenn dann (fast) alle erstmal draußen sind, gehts wieder, aber wieso muss der Weg dorthin so anstrengend sein?


Ich hab ein bisschen Bammel vor der nächsten Woche. Jott ist in Frankfurt („Frankytown“), der Alltag wird wieder richtig reinkicken mit Schule und Schwimmtraining und wenn die Kinder weiterhin so unausstehlich sind muss ich sie spätestens Mittwoch ausquartieren (oder mich, das ist vielleicht einfacher).


As Spoiler/Teaser für das morgige Vesper:

Jott und ich rätseln nun, was es ist– irgendwas im Dubai-Style?


Abends Black Doves weitergeschaut. Die Serie gefällt uns richtig gut. Die Handlung ist spannend, Keira Knightley und Ben Whishaw spielen fantastisch (ich find ihn sogar noch besser als sie) und die Szenerie/Atmosphäre aus London sind auch großartig.

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Freitag, 03.01.2025

Noch vor dem richtigen Einschlafen ins Wohnzimmer geflüchtet, ich lag da und wartete auf den nächsten Huster. Das wäre für uns beide keine schöne Nacht gewesen, also ab auf die Couch.


Vormittags den Kleiderschrank ausgemistet. Die „Wenn ich noch ein bisschen abnehme, pass ich da wieder rein“-Hemden und Hosen und die „Hey, ich könnte die an den Knien aufgescheuerten Hosen ja mal mit Patches NÄHEN“ wanderten raus, ebenso wie einige schlicht aus der Zeit gekommene Kleidungsstücke. Die Hemden taten weh, die mochte ich– aber es sieht einfach doof aus wenn sie an Bauch oder Brust spannen, und ich werd vermutlich eher nicht schmaler in den nächsten Jahren. Mittendrin Slapstick, weil ich die Anzughosen in Größe 52 nichtmal über die Waden bekam– wie können die vor ein paar Jahren noch gepasst haben?

Mit ein bisschen Glück passen die Hemden unserem Nachbarn, der ist ungefähr gleich groß, aber wesentlich schmaler als ich. Ansonsten werd ich sie einfach spenden.

Ich hatte vorher stark unterschätzt, wie lange das Ausmisten dauern würde. Aus der gedachten halben Stunde wurden am Ende fast zwei Stunden, das ganze Anprobieren und Jott vorführen dauerte doch ziemlich.

Wichtigstes Learning: Ich habe die Körperform einer ungleichmäßig gewachsenen Karotte & zu kleine Bekleidung aufheben für bessere/andere Zeiten lohnt sich nicht.


Im Anschluss eine Runde laufen gegangen bei schönem Wetter (unironisch), die Sonne kam raus und ich konnte Vitamin D tanken– zumindest im Gesicht, der Rest war von Kleidung bedeckt.


Mittags döniert, keiner wollte kochen– Jott brachte den (fast) Neujahrsdöner von einer Einkaufsrunde im Forum Köpenick mit.


Am gestrigen ersten Schultag nach den Ferien waren in manchen Klassen offenbar ein Viertel der Kinder nicht da… Wir hättens uns auch einfach machen können, andererseits wären dann die Kinder noch länger zu Hause gewesen…

(und es wäre halt nicht richtig gewesen, weils nunmal der erste Schultag ist und Schule wichtig ist und und und)


Beim Schrankausmisten fand ich überraschend Ohrnupsies für meine Lieblingskopfhörer (an einem Paar defekter Kopfhörer, die ich aus nicht nachvollziehbaren Gründen aufgehoben hatte). Damit hab ich eine Alternative zu den AirPods, die wirklich unfassbar schnell entladen.


Am Abend in Schitt’s Creek auf Netflix reingeschaut, wir brauchen ein neues Serienprojekt. Nach einer Folge gaben wir uns optimistisch, dass vielleicht die zweite Folge sehenswert sein würde– was sie aber nicht war. Selten sowas unlustiges, plattes und unsympathisches gesehen. Wir schwenkten dann auf Black Doves um und bereuten es nicht, nach der ersten Folge schafften wir es kaum aufzuhören, weils so spannend war (und wir beide Keira Knightley Fans sind…).

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Donnerstag, 02.01.2025

Erster Schultag nach Weihnachten/Neujahr in Berlin. Welche Knalltüte auf diese Idee kam… Das morgendliche Aufstehen fiel sehr, sehr schwer– die Nacht war auch dank Husten- und Schnarchanfällen einer dem Autoren bekannten weiblichen Person nicht sonderlich ergiebig, was guten Schlaf betrifft.


Vormittags ein Großeinkauf bei DM, ich freute mich meine Lieblings-Lappen/-Schwämme zu bekommen (die sind öfter vergriffen und das Rewe-Äquivalent taugt nichts und LASSEN SIE MICH, ICH BIN HALT ALT UND SPIESSIG UND HABE EBEN LIEBLINGSLAPPEN).


Als die Kinder aus der Schule zurück waren, spielten wir eine Runde Arschmallows. Das hatte sich M zu Weihnachten gewünscht und bekommen, wir hatten Spaß.


Nachmittags/Abends eine Sporteinheit auf dem Hof. Heute zählt einfach immer noch als Jahresstart, somit habe ich das Jahr sportlich und aktiv begonnen :)

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Mittwoch, 01.01.2025

Unfassbar schlecht geschlafen. Vielleicht ist es keine gute Idee, den Kalorienbedarf eines Tages nach 20 Uhr in sich reinzustopfen. Ist ja auch nicht so, als ob ich das nicht kürzlich schonmal gemacht hätte und daraus hätte lernen können… Trotzdem Wecker auf 8 Uhr, damit wir einen einigermaßen geregelten Tag verbringen können– morgen geht nämlich der Alltag weiter weil in Berlin die Schule wieder beginnt.


Kurze Spazierrunde nach dem Aufstehen um wach zu werden. Mich schmerzten die Böllerreste an der Wuhle, da macht nämlich die nächsten Tage keiner sauber.

Hochachtung für die Joggerin die mir kurz nach 8 Uhr entgegenkam. Ich schob meinen vollgefressenen Bauch vor mir her und war neidisch.


Während die Kinder am Vormittag samt Gastkind E schön draußen spielte, beseitigte ich unsere Feuerwerksreste– wenn man Dreck macht, muss man ihn auch wegräumen.


Zum Mittag kamen A und S vorbei. Wir aßen Reste und Kartoffelsuppe, spielten Rommé und verbrachten den Nachmittag gemeinsam. Jott buchte uns außerdem nach kurzer Recherche und Abstimmung unseren Sommerurlaub, wir werden eine gemeinsame Woche in der westdeutschen Provinz am Dümmer See mit A, S und E verbringen. Eventuell machen Jott, die Kinder und ich danach nochmal allein Urlaub an der Ostsee, aber das müssen wir noch besprechen.
Auf meinen Spaziergangsvorschlag reagierte niemand, ich ging dann allein raus und spazierte einmal bis Hirschgarten und zurück– aufs drinnen hocken hatte ich keine Lust.


Im zunehmenden Tagesverlauf zunehmend deprimierter und vom Alltag erschlagener gefühlt. Es ändert sich halt nichts durch das Hochzählen der Jahreszahl– die Wäsche muss trotzdem gemacht werden, die Kinder verhalten sich eklig zueinander, tausend Sachen müssen erledigt werden (Mittagessen vorbereiten, Essensplan, Essensbestellung, Antreiben der Kinder zu Schulvorbereitungen und Übungen…)


Kein Sport auf dem Hof heute, ich fühlte mich den Tag über einfach zu müde und k.o.. Krass, ich hätte gedacht das ich die Nacht mit wenig Schlaf besser wegstecke weil die letzten Nächte ja doch etwas länger waren.


Kurzes Gespräch über Neujahrsziele mit Jott, A und S.. Keiner von uns hat explizite Vorsätze/Jahres-Mottos. Ich möchte lediglich die in den letzten Monaten/Jahren im Alltag verankerten Sport- und Italienisch-Einheiten beibehalten bzw. ein bisschen besser in den Alltag integrieren, ich find ich bin da auf einem sehr guten Weg. Und vielleicht ein bisschen weniger Instagram, das findet leider noch zu oft seinen Weg in meinen Tag.

Oh, und vielleicht den Elefanten im Raum, die unbefriedigende Job-Situation, nicht weiter totignorieren.