Wir hatten heute alle eine recht ruhige Nacht: Jott und ihre Mama berichteten, dass die Zwillinge im Abstand von vier Stunden kamen (hurra!), und ich durfte allein im Kinderzimmer schlafen (hurra!).
Nach so einer Nacht ohne Störungen sieht die Welt doch wieder ein klein wenig rosiger aus.
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In einigen Kommentaren wurde gefragt, weshalb wir M. nicht zu Hause lassen/ uns eine KiTa oder Tagesmutter hier in der Gegend suchen, um uns die Fahrerei zu ersparen und nicht jeden Infekt aus der KiTa mitzunehmen.
Nun.
Weil wir keinen KiTa-Platz hier in der Gegend bekommen haben. Wir haben lange und intensiv gesucht, aber nur Absagen kassiert. Die Notlösung war die KiTa in Mitte in der Nähe meines Arbeitsplatzes (an die wir auch nur über Vitamin B kamen…), zu der wir ungefähr eine Stunde Anfahrtsweg benötigen (auch das ist Berlin: Wenn man, wie wir, am südöstlichen Stadtrand wohnt und in Mitte arbeitet, muss man lange Fahrtzeiten in Kauf nehmen).
M. zu Hause zu lassen ist keine Option, denn Jott kann nicht drei Kinder adäquat betreuen. Momentan brauchen wir, um halbwegs klar zu kommen, für die Zwillinge eine 1:1-Betreuung, sobald dieser Schlüssel sich Zuungunsten der Erwachsenen verschiebt bricht Chaos aus.
Und falls die Frage nach dem „M. zu Hause lassen“ nur temporär gemeint war, d.h. solange ich krank geschrieben bin: Das wäre ggf. eine Option gewesen, allerdings waren wir darauf bedacht, dass M. schnellstmöglich zu seinem festen Tagesrhythmus zurückkehren kann. Und der sieht nun einmal so aus, dass wir morgens zusammen zur KiTa fahren, er den Tag dort verbringt und Abends wiederkommt.
Und zu den Krankheiten: Gerade ist Erkältungssaison, und er ist im ersten KiTa-Jahr. Klar, dass er dauernd erkältet ist. Wenn wir ihn erst mit zwei oder drei in die KiTa schicken würden, würde sich das Problem einfach nach hinten verlagern.
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Das eigentliche Problem ist die Entfernung zu meinem Arbeitsplatz. Die zwei Stunden Pendeln am Tag sind ein unglaublicher Zeitverlust. Als wir noch keine Kinder hatten, war das nicht so wild, ich hab die Zeit zum Lesen oder Podcast-Hören genutzt. Aber inzwischen sind sie ein Fluch.
Wenn wir M. bei uns in der Gegend in die KiTa/ zu einer Tagesmutter schicken würden, müsste er dort höchstwahrscheinlich noch länger betreut werden als in der Mitte-KiTa. Zusätzlich zur normalen KiTa-Zeit käme noch die weitere Betreuungszeit während meiner Anfahrt hinzu. D.h. während ich ihn in der Mitte-KiTa gegen 8:30 Uhr abgeben und gegen 16:30 Uhr abholen kann, wäre er in einer Einrichtung bei uns in der Gegend von 7:30 Uhr bis 17:30 Uhr (vorausgesetzt, ich bringe und hole ihn weiterhin allein, was ja momentan und in der nächsten Zeit der Fall wäre).
Ideal wäre ein Umzug in die Nähe meines Arbeitsplatzes, aber dafür müssten wir eine bezahlbare 4-Zimmer-Wohnung im Innenstadtbereich finden (haha).
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Wir werden dazu übergehen, die Zwillinge nur noch mit der Flasche zu ernähren. Das Stillen ist ein Stressfaktor für Jott, denn sie weiß nie wieviel die Zwillinge trinken und wann sie das nächste Mal kommen (bislang alle ~1,5 – ~2,5 Stunden). Mit der Flasche ist das recht gut planbar und die Pausen zwischen den Mahlzeiten sind größer (~3,5 – 4 Stunden).
Außerdem stellen wir die Ernährung von Pre-Milch auf die 1er-Milch um- die Pre-Milch scheint die Zwillinge nicht ausreichend zu sättigen, denn nach den empfohlenen Portionen schliefen sie nie wirklich ein, sondern nölten und meckerten rum. Offenbar aus Hunger, denn mit der 1er-Milch haben wir dieses Problem nicht.
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Heute war zum ersten Mal jemand gegen Geld zum Putzen hier. Keine Krankenkassen-Haushaltshilfe, sondern ein Putzmann, den wir privat bezahlen. Der war sein Geld wert, innerhalb von drei Stunden blitzte und blinkte die Wohnung.
Wir haben mit ihm vereinbart, dass er wöchentlich kommt.
Das tolle ist: Er macht das auf Rechnung, d.h. wir können das sogar noch von der Steuer absetzen.
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Wir sind uns inzwischen recht sicher, was für ein Auto wir gern haben möchten: Einen Ford Galaxy. Der sollte unseren Platzansprüchen mit drei Kindern und dem dazugehörigen Gepäck entsprechen. Erste Eindrücke sahen jedenfalls danach aus.
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Beim Einkaufen im Forum (ich trug J. in der Fräulein Hübsch) sprach mich eine ältere Frau an und warnte mich, dass es grundfalsch sei was ich da mache. Die Knochen der Babys seien ja das erste Jahr über noch soooo weich und sie zu tragen, nein, das könne man nicht machen, das sei quasi eine Vergewaltigung und Misshandlung (sic!) der Babys. Leider halfen weder „Das Gespräch ist jetzt beendet, tschüss!“ noch ein sehr deutlich vorgebrachtes „Lassen Sie mich jetzt bitte in Ruhe“, sie wurde immer energischer. Da half nur weggehen und die alte Hexe stehen lassen.
Leute gibts.
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Der Zwillings-Effekt. Hallo an die 100% mehr Menschen, die diese Seite seit Dezember 2016 aufrufen.
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Was schön war: Knutschen mit Jott. Die Zwillinge schliefen am Abend 15!!! Minuten gleichzeitig, der Haushalt war erledigt, da konnten wir gucken ob wir das noch hinkriegen (ja).