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Journal Montag, 12.3.2018

Home-Office-Tag, zum Glück. Ich hätte heute um nur sehr wenig in der Welt die üblichen zweieinhalb Stunden mit Pendeln verbringen wollen. Zuhause auf der Couch wars deutlich angenehmer.

Die Kinder sind alle drei erkältet. In der KiTa wurde vorwurfsvoll darauf hingewiesen. Aber: Die Kinder sind fit, wuseln durch die Gegend und wirken nicht sehr leidend. Das einzig wirklich unschöne ist ihr Husten, der einsetzt sobald sie sich zum Schlafen legen- aber dagegen kann man halt nicht viel machen.

Morgen kann ich nochmal von zu Hause arbeiten. Erfreut waren sie im Büro nicht.

J darf heute allein schlafen (das ist ihm eh am liebsten): G schläft wegen Hustern und Jammern zwischen Jott und mir und wird uns hoffentlich die Nacht in Ruhe lassen.

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Journal Sonntag, 11.3.2018

Alles schlafen und auch der recht ruhige Tag gestern brachten nichts, die Erkältung ist da.

Wir fuhren heute ins Brandenburgische zu meinen Eltern und verbrachten den Großteil des Tages dort. Das war sehr schön, das letzte Mal waren wir Anfang Januar dort, seitdem kam immer etwas dazwischen.

Weil es Nachmittags schön war, spielten wir mit den Kindern draußen. M übte Puky fahren, G lief durch die Gegend und schaffte es, sich nicht von M überfahren zu lassen, und J übte laufen. Das war super.

Die Kinder sind allesamt erkältet. Nichts wildes (bislang, hoffentlich bleibt es so), aber J und M husten ziemlich viel. Und das ist eine meiner vielen Achillesfersen, denn Husten ist mein Hassgeräusch. Da ist irgendwas grundlegend kaputt, aber ich ertrage es nicht wenn Menschen husten. Da bin ich sofort auf 180.
Mir tun die Kinder furchtbar leid und ich wünsche ihnen, dass sie fix wieder gesund werden, aber am meisten wünsch ich mir das sie einfach nicht husten.

Irgendwas scheint mit der Luft im Auto nicht zu stimmen. J, zu Hause und auch bei meinen Eltern nahezu hustenfrei, begann im Auto alle paar Minuten zu husten. Richtig böse, er klang auch total verschleimt, würgte dabei und spuckte auch einmal ein wenig. Sobald er aus dem Auto raus war, besserte es sich.
Wir müssen das mal beobachten.

Ich hoffe inständig, die Kinder können morgen in die KiTa. Mein Nervenkostüm ist nicht bereit für einen Kind-Krank-Tag (und abgesehen davon muss ich halt Arbeitskram erledigen- Moment, halt, ich möchte gern Arbeitskram erledigen, das find ich gerad nämlich weitaus angenehmer als mich schon wieder um kranke Kinder zu kümmern. Ja, ich bin ein furchtbarer Mensch und Rabenvater).

In den letzten Tagen mehrfach wieder feststellen müssen, dass wir ohne extremes Glück oder einen Lottogewinn auf absehbare Zeit keinen geeigneten Wohnraum in Berlin finden werden, bzw. mit unserem ungefähren Budget auch sehr viel Glück für Grundstückskauf/ Hausbau/ Hauskauf/ Wohnungskauf benötigen. Bleibt also offenbar nur das Umland.

Es darf dann jetzt langsam mal besser werden.

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Journal Samstag, 10.3.2018

Wir verbrachten heute einen recht entspannten Tag zu viert. Mit zwei Erwachsenen und nur zwei Kindern, die noch dazu die selben Ansprüche stellen, ist ja alles recht einfach.

Wenig Schlaf, Stress, das olle Wetter… Naja. Mich hats schon wieder erwischt, die nächste Erkältung kommt. Ich hoffe, ich kanns abwenden.

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Journal Freitag, 9.3.2018

Heute Home Office mit Wäscherei-Betrieb nebenbei. Waschmaschine und Trockner liefen ab sechs Uhr im Dauerbetrieb- mussten sie auch, ansonsten hätten sie keine drei Maschinenladungen Wäsche geschafft. Wir können Waschmaschine und Trockner leider nicht parallel benutzen, sondern immer nur versetzt, daher musste ich flitzen sobald eines von beiden piepste. Am Wochenende wird Jott und mir nicht langweilig werden: Es warten ein paar Ladungen Wäsche darauf, zusammengelegt zu werden…

Wäsche legen und verräumen ist übrigens die erste Hausarbeit, die ich mit Freuden auslagern würde. Aufräumen, Putzen, Saugen, Wischen, alles kein Thema. Aber Wäsche ist einfach nur nervig.

Heute gelernt: Kälte hilft nicht gegen Stinke-Bakterien, es muss wohl immer Hitze oder Desinfektionsspray sein.
Ich hab die Schuhe und die Sohlen probehalber großflächig mit Bazillol eingesprüht und bin sehr gespannt, wie sie morgen riechen.

M wurde heute von meiner Mama abgeholt und verbringt das Wochenende im Brandenburgischen. Meine Mama und ich trafen uns in der KiTa; sie nahm M mit und ich die Zwillinge. Dank guter Vorbereitung- wir hatten M die letzten Tage immer mal wieder erzählt, wie das ablaufen würde- lief es super. Keine Tränen, keine Trotzanfälle. Vielleicht spielten auch die Gummibärchen, die meine Mama in Aussicht stellte, eine Rolle…

Auf dem Weg von der KiTa zur Straßenbahn sah ich in der Öffi-App, dass die Straßenbahn zwei, drei Minuten früher kommen sollte, und musste dementsprechend rennen. Es waren nur gut 200 Meter, aber mein Körper brauchte ungefähr eine Viertelstunde, um danach wieder normal zu atmen.
Wenn man im Wörterbuch unter „Unsportlichkeit“ nachguckt, ist da ein Bild von mir drin 🙈

Den ganzen Tag einen ganz schlimmen Ohrwurm gehabt.

Ob mir die Friseur des Leadsängers stehen würde? Ich könnte mal wieder etwas Abwechslung auf dem Kopf vertragen… Geht so eine Frisur mit großen Geheimratsecken? Und passt das zu meinem Gesicht? Und zur Brille? Und zum Bart? Ohne Bart mach ichs nicht.

‚Ne ganze Weile brühte ich den Kaffee- jaja, Herr Hipster lässt grüßen- mit einem Hario v60 Handfilter auf. Das schmeckt auch toll, aber der Nachteil ist halt, dass das Aufgießen halt dauert. Und weil Zeit hier Mangelware ist, zumindest zu den Kaffeetrinkzeiten am Morgen, nutzte ich die letzten Tage die alte, uncoole Kaffeemaschine, die wir damals zur Hochzeit geschenkt bekamen. Tja, was soll ich sagen: Der Kaffee schmeckt auch und mein Anteil an der Zubereitung ist mal eben minimiert worden. Der Handfilter darf sich die nächsten Tage und Wochen wohl erstmal im Schrank erholen.

Jott ist den Abend auf einer Geburtstagsfeier, ich hab die Zwillinge für mich. Eigentlich hatte ich gehofft, dass sie so gut schlafen wie an den letzten Tagen. Aber Pustekuchen, G drehte kurz nach Jotts Abschied auf. Sie schien aus mir nicht ersichtlichen Gründen (vielleicht wächst sie ja?!) nicht liegen zu wollen, sondern saß und stand lieber. Ich brauchte ewig und eine Dosis Nurofensaft, sie zu beruhigen.

How Two Photographers Unknowingly Shot the Same Millisecond in Time
Zufälle gibts.

Gerda stirbt.
„Herzen zählen runter“. Ein Text übers Sterben.

Sachbearbeiter: Alles in Ordnung
Manchmal träume ich ich auch von so einem Job. Recht ruhig, klares Aufgabenfeld, feste Strukturen, was zum alt werden und Haus abbezahlen.

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Journal Donnerstag, 8.3.2018

Die Zwillinge haben ab 19 Uhr durchgeschlafen. J hat zwar genau in dem Moment aufgeweint, als ich ins Eltern-Schlafzimmer ging, sich aber dann wieder alleine beruhigt (das ist bei ihm echt selten).

Sechs Stunden Schlaf am Stück rocken. Gute Kinder.

M beim Wecken: „Geh weg. Ich kann… [Pause] … Dich nicht leiden. Will nicht in die KiTa, will liegen bleiben!“

Mein Kind.

Vor einem guten halben Jahr kaufte ich mir ein paar Schuhe für den Herbst. Sie waren etwas teurer und die Marke ist bekannt für die Löcher in den Schuhen, die für eine gute Luftzirkulation und die Vermeidung von schlechten Gerüchen vorhanden sind.

Ich trug diese Schuhe mehrmals pro Woche, zog sie im Büro meist aus, entfernte über Nacht meist die Sohle und ließ die Schuhe alle drei, vier Tage stehen und durchtrocknen.

Tja, und jetzt kommts: Ich habe noch nie ein Paar Schuhe gehabt, die so dermaßen gemüffelt haben. Keine dauergetragenen Sneaker, keine Lederschuhe kommen da ran. Ich verstehs nicht. Ich neige nicht großartig zu Schwitzefüßen und habe auch eigentlich keine Probleme mit Fußgeruch.

Ich probiere gegen die Müffelei folgendes:

  • Lagerung der Einlegesohlen für ~48h im Tiefkühlfach
  • Teebaumöl, das ich in die Schuhe sprühen werde
  • Zimt-Einlegesohlen

Außerdem habe ich endlich mal ein paar Lederschuhe im Büro deponiert, gewissermaßen als Erinnerung, die Straßenschuhe immer zu wechseln.

Einer der Tipps gegen Müffelschuhe besteht darin, die Schuhe einfach ein paar Tage ins Tiefkühlfach zu legen, um die Stinkebakterien abzutöten. Hab ich heute auch probieren wollen, bis mir einfiel das meine Schuhgröße irgendwo zwischen 45 und 47 liegt und unser Tiefkühler, so nicht komplett leer, dafür zu klein ist. Meh.

Die Zwillinge waren heute Abend leider nicht so gut drauf wie gestern. Offenbar muss meine Mama öfter Abends zu uns kommen.

Sehr niedlich: Jott, wie sie nur kurz M einschlafbegleiten wollte, und ich ihr zwei Stunden später die Brille absetzte und sie auf ihre Bettseite rollte.

Ostergeschenke für die Kinder (danke für diese wundervolle Kinderbücherliste, Carola!) und so Babyfeet-Dingsis für Jott und mich bestellt. Ich bin sehr gespannt.

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Journal Mittwoch, 7.3.2018

Die Kinder schliefen durch! Nachdem G gestern Abend gegen 23:15 Uhr noch eine Flasche bekam- sie meldete sich natürlich just in dem Moment, in dem ich gerade ins Schlafzimmer gehen wollte- war die ganze Nacht Ruhe. Voll toll. Sechs Stunden schlafen ohne Unterbrechung!

Im Büro fand heute ein von mir lang ersehntes Meeting statt. Weshalb es lang ersehnt war, ist kompliziert. Runterbrechen lässt es sich darauf, dass eine Featureanfrage in einem meiner Projekte arg ausuferte und Verkettungen zu zwei anderen, sehr SEHR großen Projekten zeigte, die irgendwie berücksichtigt werden mussten. Zeitgleich wurde klar, dass es ungeklärte Zuständigkeiten mehrerer Ansprechpartner sowie auseinandergehende Zielvorstellungen dieser Ansprechpartner innerhalb der anfragenden Firma gab. Außerdem signalisierte einer der Ansprechpartner nach Kommunikation der Umsetzungskosten des gewünschten Features Verwunderung über eben jene Kosten sowie den Hinweis, dass es dieses Feature doch schon in einem der anderen sehr SEHR großen Projeke gäbe und dass die Erwartung ja eigentlich sei, das mit minimalen Anpassungen wiederverwenden zu können. Das ging aber auf Grund diverser, von mir im gemeinsamen Gespräch mit unserem Lead Developer festgestellten, Unterschiede nicht. Das führte wiederum dazu, dass mein Ansprechpartner signalisierte, dass der übergeordnete Geldgeber da kaum Kohle locker machen würde.
Zusätzlich lagen unklare und sich teilweise widersprechende Informationen zum anderen sehr, SEHR großen Projekt vor. Das war insofern blöd, als das es sich dabei um ein langfristiges, sehr strategisch ausgerichtetes Projekt handelte, dass die Weichen für wiederum andere, folgende Projekte stellen könnte.
Und als i-Tüpfelchen gestaltete sich die Kommunikation mit dem Kunden recht schleppend, weil irgendwie alle und niemand involviert waren.

Mit anderen Worten: Das war mir zu groß, zu schwammig, zu ausufernd. Ich wusste nicht, wie ich da meinem Beratungsauftrag sinnvoll nachgehen konnte, und wie ich das Projekt so hätte gestalten können, dass es zur allgemeinen Zufriedenheit hätte bearbeitet werden können.

Also tat ich das einzig vernünftige und bat um ein Treffen mit Projekt- und Teamleitung sowie dem technischen Oberleiter für die gesamte Projektgruppe mit dem Hintergrund, von erfahreneren Leuten Anleitung zu bekommen. Dieses Treffen sollte eigentlich Anfang Februar stattfinden, aber dann war ich krank, dann die Kinder, dann andere Leute, dann kam was dazwischen, und naja- mit gut dreieinhalb Wochen Verspäung fand es heute statt. Insgesamt lief es auch gut und wir haben jetzt eine Strategie, wie wir sinnvoll vorgehen können. Es ist eigentlich ganz einfach, aber manchmal kommt man eben nicht auf die einfachsten Sachen…

Meine Kollegen haben tatsächlich zum Großteil für „Freiraum“ statt „RoomyMcRoomface“ gestimmt. Bin vielleicht doch in der falschen Firma.

Jott war Abends singen und traf sich anschließend mit einer Freundin. Zu meiner Unterstützung und weil sie die Kinderchen lange nicht gesehen hatte, kam meine Mama vorbei und half tatkräftig mit. Ich weiß nicht so genau, woran es lag, aber das war der entspannteste Abend seit, tatsächlich, Wochen. Die Kinder waren gut gelaunt, aßen alle viel und zügig, sauten nicht herum, waren nicht laut, weinten nicht, und ließen sich anstandslos alle drei baden und danach ins Bett bringen. M stand zwar nochmal auf, weil er ja nicht müde sei und mit seinen Pferden spielen und ein Buch lesen wolle, aber das war auch kein Akt. Ich ließ ihn ins Wohnzimmer, erklärte ihm, dass er gern leise spielen und das Buch angucken könne, ich aber weder den Fernseher einschalten noch ihn großartig bespaßen würde, weil ich allein zu Hause sei und aufräumen müsse. Da kam von ihm auch kein Protest, er setzte sich auf die Couch und las den Pferden vor (goldigst!). Als ich eine Viertelstunde später wieder ins Wohnzimmer kam, schlief er.

Beste Frau. Da war ich ein bisschen gerührt.

Oh und ach so, danke für die vielen lieben Worte und auch für die kritischen Kommentare (die aber auch durch die Bank weg okay waren). Ich habs heute überflogen und muss mal gucken, ob ich eventuell morgen Zeit finde, darauf einzugehen.

Der erste Kommentar treibt die üblichen Chefkochismen auf die Spitze. Ich bin mir nicht sicher, ob das ernst gemeint oder Satire ist.

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Journal Dienstag, 6.3.2018

Über Nacht hat mein Handy einige Display-Einstellungen vergessen, zusätzlich gab es Probleme beim Google-Konto. Zumindest letzere konnten durch Entfernen und erneutes Hinzufügen des Kontos behoben werden, aber beim Wiederherstellen der Display-Einstellungen tappe ich noch im Dunklen: Das Display leuchtet in einem erheblich helleren, kalten Licht als vorher. Außerdem stimmt irgendwas mit dem Kontrast der Statusbar nicht- die sehe ich auf meinem sehr hellen Hintergrundbild nicht mehr…

Sehr merkwürdig, das alles. Normalerweise „vergessen“ Smartphones doch keine Einstellungen?!

Mittlerweile ist es bei Verlassen des Hauses morgens hell und es zwitschern auch schon ein paar Vögel. Das tut nach den langen, dunklen Wintermorgen sehr gut.

J war heute den ganzen Tag unglaublich anstrengend. Es begann direkt nach dem Aufstehen und setzte sich am späten Nachmittag und Abend fort. Er war einfach… unzufrieden?… und zeigte das durch ausgeprägtes Jammern, Weinen, Trotzen. Auch Abends im Bett, selbst nach Flasche und trösten durch Jott/ mich.

RoomyMcRoomface ist in der Finalisten-Runde :)

Nachmittags große innerliche Zerrissenheit: Um die Kinder pünktlich abzuholen, muss ich gegen 15:15 Uhr aufbrechen. Das ist für Agenturverhältnisse sehr früh, der Großteil meiner Kollegen arbeitet im Normalfall bis ~18 Uhr oder länger. Im Normalfall geht es trotzdem, ich bin ja auch noch Abends erreichbar (das bietet einige Vorteile) und habe insofern Glück, als dass „meine“ Kunden auch eher früh im Büro sind. Blöd wird es, wenn Nachmittags Meetings angesetzt werden. Es wird schon enorm viel Rücksicht auf mich genommen, Meetings enden meist gegen 15:30 Uhr und es ist normalerweise kein Beinbruch, wenn ich etwas früher rausschleiche. Insofern ist eigentlich alles toll. Wenn da nicht immer das schlechte Gewissen wäre…
Und heute ging ein angesetztes Meeting länger. Ich wäre da sehr gern bis zum Ende geblieben, aber als es 15:40 Uhr war musste ich halt raus- ansonsten wäre ich mit den Kindern erst nach 18 Uhr zu Hause gewesen, und das machen die Zwillinge nicht mit.
Ich find das arg schwierig. Eigentlich würde ich gern bis mindestens 16 Uhr im Büro bleiben. Das passt besser zu den Agentur-Arbeitszeiten und auch zu meinen produktiven Phasen, die eher am Nachmittag sind. Das kollidiert aber leider mit dem Abholen der Kinder…

Die Kinder waren heute in der KiTa wieder draußen und es ist purer Zucker, wie G im Schneeanzug durch die Gegend tapst.
J, der drinnen schon ganz okay läuft, saß im Wagen. Draußen läuft er nämlich nicht, sondern krabbelt halbherzig, das ist im Schneeanzug nicht so gut machbar.

Wie schaffen es eigentlich Menschen um die 30 mit kleinen Kindern, soziale Kontakte aufrecht zu halten? Ich frage für einen Freund…

Für heute Nacht sind bis zu 10cm Neuschnee angesagt. So toll ich Schnee finde, aber hätte der nicht zwei Wochen früher kommen können, als es so kalt war? Jetzt taut alles weg und ist matschig, das muss ja wohl nicht sein.

M heute Abend wieder. „Ich will nicht schlafen, ich bin nicht müde. Du sollst bei mir sein!“ Gut, neben ihn gesetzt. 10 Minuten später konnte ich raus, weil er schlief.

Anders als gestern trug ich heute unter der dicken Winterjacke nur ein T-Shirt und schwitzte mich nicht zu Tode. Gestern kam ich nach der Rückkehr nach Hause kaum aus Pullover und T-Shirt raus, weil sie völlig durchnässt am Körper klebten (ieks).
Für dieses Übergangswetter fehlt mir noch angemessene Kleidung. Ich werd wohl mal so eine ZipIn-Jacke für meine Regenjacke kaufen, die sollte eigentlich zu den Temperaturen passen.

Weil es in den Kommentaren zum Sonntagsbeitrag hoch her ging (zumindest für dieses Blog):
Ja, ich beschwere mich hier. Und jammere. Und lasse mich aus, wie anstrengend die Kinder und das alles ist und wie ich genervt bin und so weiter und so fort (you get it).

Jo. Isso. Ich find die Kinder ganz okay und würd sie auch (meistens*) nicht wieder hergeben wollen. Das ist die eine Seite. Die andere Seite ist, dass wir seit Januar noch mehr im Dauerstress stehen wegen diverser Krankheiten, wegen aus Kindergründen am Rad drehenden Kindern, wegen des ganzen Alltags eben. Und das ist weder schön noch erfüllend noch glücklich machend. Das ist einfach nur anstrengend und auslaugend. Vor allem, wenn geplante Erleichterungen wie ein das Wochenende bei seinen Großeltern verbringender M wegen ständiger Krankheiten ausfallen müssen und man einfach nicht zum Durchatmen kommt.
Na klar ist das selbst gewähltes Elend, aber wo wenn nicht hier kann ich mich bitte auslassen (außer zu Hause halt)?

Und, das sollte langjährigen Lesern (jajaja, fünf Euro ins Phrasenschwein) auch bewusst sein: Das ist hier halt kein Heititeiti-Kinder-sind-so-großartig-Elternblog mit Bastelanleitungen, Obstmandalas und anderem Klischeekram (was nicht heißen soll, dass es das hier nicht mal geben könnte, wenn wir die Zeit für sowas finden- aufs Basteln freut sich Jott, Obstmandalas sehen toll aus und schmecken, und Klischeekram… ). Es ist mein Paul-Blog. Dass es hier um Kinder geht, liegt daran, dass sie eben da sind. Aber ich würd halt auch schreiben, wenn es sie nicht gäbe, und mich dann vermutlich über andere Sachen ärgern. Oder auch nicht, was weiß ich.
Doch, würde ich.

Jetzt hab ich irgendwie den Faden verloren. Jedenfalls: Das wird, wie Jott immer sagt, alles besser. Wir dürfen bis dahin halt nicht irre werden (das sage ich dann immer) und die Kinder einem freundlichen Wolfsrudel zur Pflege überlassen (das ist ein gelegentlicher Wunsch, Dschungelbuch-Mogli lässt grüßen).

Und wer das partout doof findet, wie ich mich hier auslasse, darf gern vorbei kommen und uns ein Wochenende zur Hand gehen. Ich verspreche, mich auch angemessen zu freuen :)
Oder einfach den Tab/ das Browserfenster schließen.

* Das ist übrigens mein Humor.

Eisläufer viele Jahre nach Pieter Breughel
Eislaufen und Malerei.

Ein kleiner Tanz im Büro bzw. auf Instagram (SpOn ist ja teilweise nicht mehr aufrufbar)
Das ist sehr niedlich und ich frage mich gerade, ob es vergleichbare Aktionen auch hierzulande gibt?

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WMDEDGT?

Journal Montag, 5.3.2018 – #WMDEDGT 3/18

[WMDEDGT heißt „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“. Frau Brüllen fragt, viele Blogger antworten und geben so einen Einblick in ihr Leben.]

Halb Drei krächzt M „Waaaaas triiiinkeeeen“, kriegt einen Magic Cup mit Tee und schläft nach einem Minischluck weiter. Eine halbe Stunde später melden sich G und J, kriegen ihre Flasche und schlafen auch weiter. Gutes Timing.

Die Wecker klingeln halb Sechs. Schnell ins Bad, duschen, dann Frühstück und Kinder wecken/ tagfein machen/ aufbrechen. Kurz nach 7 Uhr stehen wir vor der Haustür und watscheln pinguinesk zum Auto- es ist schweineglatt. Nach dem Verladen der Kinder fährt Jott die drei in die KiTa, ich begebe mich auf den Weg ins Büro. Am Bahnhof beim Bäckerauto Brot für uns gekauft (ein großes Mischbrot, ein kleines Kastenbrot mit Leinsamen- reicht zwei Tage). Eine Spandau-Bahn erwischt, d.h. kein Umsteigen in Warschauer Straße. Dafür ist die Bahn brechend voll, umfallen geht schonmal nicht. Aber immerhin Lesen auf dem Handy.
Nach dem Ausstieg am Alex (~7:45 Uhr) das übliche Jott-Telefonat. Ich genieße das ja sehr, mit ihr zu erzählen während sie ins Büro fährt und ich auf Schusters Rappen durch Mitte laufe.

Ankunft Büro kurz nach 8 Uhr. Rechner hochfahren, Mails angucken, einen Hinweis auf abgelehnte Zeiterfassungs-Einträge finden und erstmal im (immer noch recht neuen) Tool nachgucken, wo man das ändern kann. Anschließend Selbst-Organisation und Aufgabenlisten-Abarbeiten. Sehr erfolgreich, kurz vor dem täglichen Standup des Teams bin ich gut organisiert, habe mehrere Bälle an Ansprechpartner auf Kundenseite weiter gespielt und mich auf zwei Telkos im Laufe des Tages vorbereitet.

10 Uhr das übliche Standup. Heute mit zwei per Telefon zugeschalteten Kolleg:innen. Aus mir nicht mehr ganz nachvollziehbaren Gründen wurde keine Telefonkonferenz geschaltet, sondern jeder Gesprächsteilnehmer mit einem separaten Apparat angerufen. Es werden also zwei Telefone in den Raum gehalten. Funktioniert, ist aber dem Sprachverständnis nicht unbedingt zuträglich.

Im Anschluss Urlaubs-Organisation. Wir müssen den Resturlaub aus 2017 in Q1/18 nehmen. Das schaffe ich nicht, also schließe ich mich mit der HR-Kollegin kurz, ob die Woche nach Ostern auch noch okay ist (ja, ists). Ich hab dann also Anfang April ein paar freie Tage.

Danach: Projektarbeit. Ein Kunde hat uns zu einer Funktion auf seiner Website einen Fehler gemeldet, und gemeinsam beim Untersuchen des Fehlers stellen wir noch weiteres Fehlverhalten fest. Ich erkläre einem Kollegen die Fehler und bitte ihn, sich das etwas genauer anzusehen und mir so ungefähr zu sagen, wie aufwändig die Fehlerbehebung sein wird. Die dabei herauskommende Zahl muss ich später an den Kunden kommunizieren.

Mit Projektarbeit geht es bis zur Mittagspause auch weiter. Nichts spektakuläres, es ist gerade nur Projektverwaltung. Nebenbei führe ich ein, zwei Telefonate, schreibe drei, vier Mails und dann ists Pause. Es gibt die Reste vom Indisch bestellen gestern. Ich genieße die Ruhe im Pausenraum, außer mir ist keiner da- es ist mit 14 Uhr auch schon etwas spät.

Direkt nach der Pause findet die erste Telko statt, für die ich mich am Vormittag vorbereitet habe, und nach einer guten Viertelstunde die nächste. Danach ists es kurz nach 15 Uhr. Zeit, das Büro zu verlassen und die Kinder abzuholen.

Nach dem Fußmarsch zum Alex gehts mit der S3 nach Friedrichshagen. Unterwegs erfahre ich, dass ich Glück habe: Die S3 fährt nur im 20-Minuten-Takt, ich hab glücklicherweise nahezu minutengenau eine der drei pro Stunde fahrenden Bahnen erwischt.

Vom S-Bahnhof Friedrichshagen gehts die Bölschestraße runter zur KiTa. Unterwegs begegnen mir verdächtig viele Leute mit einer Eiswaffel. Paul Holmes kombiniert und kombiniert und kommt zu dem Schluss, dass Da Dalt nach dem Winter wieder geöffnet haben muss. Und so ist es auch. Darum wird angeeist:

Das erste Eis der Saison ist ein Zimt-Sesam-Eis und schmeckt ausgezeichnet.

Kurz darauf komme ich in der KiTa an. Bei dem tollen Wetter (9°C, Sonnenschein) sind die Kinder alle im Garten, das macht die Abholung leichter weil sie bereits angezogen sind. Ich muss nur noch Brotdosen, Trinkflaschen und Rucksäcke holen und dann gehts nach Hause.
Auf dem Weg zur Straßenbahn grunzen wir im Wechsel vor uns hin, und in der Bahn klettert M am Fenster herum, während die Zwillinge ihn begeistert anfeuern.

Gegen 17:15 Uhr kommen wir zu Hause an. Während ich die Kinder ausziehe, kommt auch Jott. Sie verschwindet in die Küche, um das Abendessen vorzubereiten, während die Kinder und ich spielen.
Beim Abendessen selbst drehen die Zwillinge ungeheuer am Rad, schreien und kreischen und heulen herum und verschmähen ihr Abendbrot. Nachdem Jott ihnen eine Flasche gemacht hat, wird es besser und wir können in Ruhe (so mehr oder weniger) gemeinsam essen.
Anschließend bringt Jott die Zwillinge ins Bett. M und ich gehen ins Bad, wo ihm einfällt, dass er nur von Mama die Zähne geputzt haben möchte. Okay. Während Jott ihn übernimmt, räume ich in der Küche auf, und als Jott bei M fertig ist, laufe ich schnell nochmal ums Eck zu Rewe, um Kaffee zu kaufen. Wir haben keinen mehr und einen Morgen ohne Kaffee überstehe ich nicht.
Als ich wiederkomme, muss ich zu M ins Schlafzimmer. Der ist gaaar nicht müde und will gaaar nicht schlafen, sondern spielen und zu Mama ins Wohnzimmer. Ich kann ihn überzeugen, gemeinsam mit mir wieder ins Schlafzimmer zu gehen, wo er dann 20 Minuten später tief und fest schläft. Während er sich an mich kuschelt, bestelle ich eine größere Fuhre Kaffee.
Nahezu zeitgleich mit Abschicken der Bestellung meldet sich Bringmeister mit dem Wocheneinkauf bei Jott. Den verräumen wir gemeinsam, bereiten danach noch Frühstück für die Kinder und uns vor, und dann heißt es Bett für Jott und Blogbeitrag schreiben für mich.

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Journal Sonntag, 4.3.2018

Die Kinder machen uns fertig, soviel steht fest. Heute Vormittag war es wieder schlimm: Direkt nach dem Frühstück fing das Gekreische und Geheule an und steigerte sich den Vormittag über extrem. M, der nicht möchte, dass die Zwillinge sein Spielzeug nehmen, spielt natürlich genau da, wo auch die Zwillinge sind. Und besagte Zwillinge, tapsig wie zwei Bärenbabys, klettern und purzeln übereinander, finden das aber blöd und bekunden das lautstark. Gelegentlich klettern sie über M, der dann meist sofort in Tränen ausbricht… Kurz nach 10 Uhr waren Jott und ich jedenfalls bereits mit den Nerven am Ende, sodass ich die Kinder allesamt schnappte und mit ihnen eine Runde spazieren ging. Frische Luft hilft zum Glück immer noch. Unsere Mittagessenpläne cancelten wir auch und bestellten stattdessen indisch, wir erkauften uns gewissermaßen ein bisschen mehr Ruhe.
Nach dem Mittagessen wurde es dank Mittagsschlaf der Zwillinge und Ice Age für M besser, wir konnten etwas verschnaufen und die Wohnung für am Nachmittag erwarteten lieben Besuch vorbereiten. Als der wieder weg war, drehten die Kinder munter weiter am Rad. Selten war ich so froh, als alle drei im Bett waren, wie heute.

Morgen gehen alle drei zusammen in die KiTa- Freude! Hatten wir lange nicht mehr.

Das „Spiel“ der Kinder besteht momentan aus möglichst laut sein und viel Chaos anrichten. M, eigentlich recht ruhig und in der Lage, schon halbwegs „erschaffend“ und konstruktiv zu spielen, lässt sich davon anstecken. So herrscht hier in der Regel ein Geräuschpegel zum Davonlaufen. Der ständige Krach und die Verwüstung der Wohnung schlagen Jott und mir an guten Tagen nicht so sehr auf die Stimmung, an schlechten Tagen- so wie heute- sehr.

14 Monate ist ein furchtbares Alter. Die Zwillinge sind wirklich kaum auszuhalten. Jott versicherte mir allerdings, dass es mit M in dem Alter genauso war… Hoffentlich kommt der Frühling bald, dann ziehen wir die Kinder warm an und setzen sie in den Sandkasten im Hof. Sollen sie da rumkrakeelen und Angst und Schrecken unter den dort lebenden Käfern verbreiten und unsere Nerven schonen.

Heute nochmal Bilder. Sieht alles ruhig und entspannt aus, was aber nur daran liegt das in den Chaos-Momenten keine Zeit für Bilder ist…

G kann jetzt allein auf Gustav, den Ikea-Elch, klettern und damit wippen. Ein großer Spaß. Im Hintergrund setzt J seine Umgestaltungspläne für das Kinderzimmer in die Tat um.
Wie fängt man Kinder? Man stellt Boxen auf.
Chaos, Symbolbild. Besuch weg, Kinder in der Wanne, die Wohnung ein Schlachtfeld.
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Journal Samstag, 3.3.2018

Gut: Die Nacht war besser. Lediglich G benötigte gegen 1 Uhr eine Flasche, und dann schlief sie zusammen mit J bis kurz nach 7 Uhr.

Auch gut: Vormittags waren die Kinder noch einigermaßen auszuhalten. Zumindest getrennt, M im Wohnzimmer, die Zwillinge im Kinderzimmer. Vormittags kam ich noch dazu, einige Fotos zu schießen.

Schlecht: Nachmittags waren die Kinder unerträglich und kaum auszuhalten. Ein bisschen Auflockerung brachte ein Einkaufsspaziergang, aber eigentlich auch nur, weil Jott mit M Schuhe kaufen ging und ich und die Zwillinge (jaja, der Esel…) zu Rewe (wir haben zu spät bei Bringmeister bestellt und keinen Wochenendtermin mehr bekommen, die Lieferung kommt daher erst am Montag). Wieder zu Hause eskaliierten die Kinder vor sich hin, das Abendessen war ein Graus und zu allem Überfluss zerriss M auch noch nach dem Vorlesen sein „Jona und der Wal“-Buch („Ich will das Buch noch lesen bevor ich schlafe!“- Am Arsch. Der guckt sich die nächsten Tage unbeaufsichtigt keine Bücher mehr an). Am schlimmsten dabei war sein frech-dreistes Grinsen, als ich sein Treiben bemerkte… Er wusste ganz genau, was er gemacht hatte.
Für die Reparatur ging eine knappe Stunde drauf, das war die Zeit in der ich eigentlich ein bisschen am Rechner spielen wollte. Kinder…

Immerhin hatten wir ein bisschen Ruhe am Abend, bis auf eine Flasche für J gab es keine Störung (… das will ich den Blagen auch geraten haben).

Wie auch immer- mal wieder ein Schwung Bilder.

Js liebstes Hobby: Mit Gegenständen durch die Gegend ständen, ähem, laufen.
WO ist die Patschehand?
M ist durch die „Bibi und Tina“-Hörspiele sehr pferdebegeistert. Die Viecher müssen überall hin mit.
Wer braucht schon Pikler-Dreiecke? So ein umgedrehtes Gitterbett ist ein tolles Klettergerüst.
Eine gewisse junge Dame ist sehr müde vom Klettern und Toben. Und der dazugehörige Papa von den letzten Wochen und Monaten.
Ja wo isser denn?
Großer Esstisch mit Bank (unter M). J bekommt in den nächsten Tagen noch einen neuen Stuhl und dann ist das Essemble Ensemble komplett.
Das letzte Einhorn: Damit sind dann alle Kuscheltiere gewaschen. Die dunklen natürlich viel schneller, aber wir haben halt so selten weiße Wäsche…
Kinder. Sie geben einem soviel zurück… Diesmal Schnippsel.