Über Nacht hat mein Handy einige Display-Einstellungen vergessen, zusätzlich gab es Probleme beim Google-Konto. Zumindest letzere konnten durch Entfernen und erneutes Hinzufügen des Kontos behoben werden, aber beim Wiederherstellen der Display-Einstellungen tappe ich noch im Dunklen: Das Display leuchtet in einem erheblich helleren, kalten Licht als vorher. Außerdem stimmt irgendwas mit dem Kontrast der Statusbar nicht- die sehe ich auf meinem sehr hellen Hintergrundbild nicht mehr…
Sehr merkwürdig, das alles. Normalerweise „vergessen“ Smartphones doch keine Einstellungen?!
–
Mittlerweile ist es bei Verlassen des Hauses morgens hell und es zwitschern auch schon ein paar Vögel. Das tut nach den langen, dunklen Wintermorgen sehr gut.
–
J war heute den ganzen Tag unglaublich anstrengend. Es begann direkt nach dem Aufstehen und setzte sich am späten Nachmittag und Abend fort. Er war einfach… unzufrieden?… und zeigte das durch ausgeprägtes Jammern, Weinen, Trotzen. Auch Abends im Bett, selbst nach Flasche und trösten durch Jott/ mich.
–
RoomyMcRoomface ist in der Finalisten-Runde :)
–
Nachmittags große innerliche Zerrissenheit: Um die Kinder pünktlich abzuholen, muss ich gegen 15:15 Uhr aufbrechen. Das ist für Agenturverhältnisse sehr früh, der Großteil meiner Kollegen arbeitet im Normalfall bis ~18 Uhr oder länger. Im Normalfall geht es trotzdem, ich bin ja auch noch Abends erreichbar (das bietet einige Vorteile) und habe insofern Glück, als dass „meine“ Kunden auch eher früh im Büro sind. Blöd wird es, wenn Nachmittags Meetings angesetzt werden. Es wird schon enorm viel Rücksicht auf mich genommen, Meetings enden meist gegen 15:30 Uhr und es ist normalerweise kein Beinbruch, wenn ich etwas früher rausschleiche. Insofern ist eigentlich alles toll. Wenn da nicht immer das schlechte Gewissen wäre…
Und heute ging ein angesetztes Meeting länger. Ich wäre da sehr gern bis zum Ende geblieben, aber als es 15:40 Uhr war musste ich halt raus- ansonsten wäre ich mit den Kindern erst nach 18 Uhr zu Hause gewesen, und das machen die Zwillinge nicht mit.
Ich find das arg schwierig. Eigentlich würde ich gern bis mindestens 16 Uhr im Büro bleiben. Das passt besser zu den Agentur-Arbeitszeiten und auch zu meinen produktiven Phasen, die eher am Nachmittag sind. Das kollidiert aber leider mit dem Abholen der Kinder…
–
Die Kinder waren heute in der KiTa wieder draußen und es ist purer Zucker, wie G im Schneeanzug durch die Gegend tapst.
J, der drinnen schon ganz okay läuft, saß im Wagen. Draußen läuft er nämlich nicht, sondern krabbelt halbherzig, das ist im Schneeanzug nicht so gut machbar.
–
Wie schaffen es eigentlich Menschen um die 30 mit kleinen Kindern, soziale Kontakte aufrecht zu halten? Ich frage für einen Freund…
–
Für heute Nacht sind bis zu 10cm Neuschnee angesagt. So toll ich Schnee finde, aber hätte der nicht zwei Wochen früher kommen können, als es so kalt war? Jetzt taut alles weg und ist matschig, das muss ja wohl nicht sein.
–
M heute Abend wieder. „Ich will nicht schlafen, ich bin nicht müde. Du sollst bei mir sein!“ Gut, neben ihn gesetzt. 10 Minuten später konnte ich raus, weil er schlief.
–
Anders als gestern trug ich heute unter der dicken Winterjacke nur ein T-Shirt und schwitzte mich nicht zu Tode. Gestern kam ich nach der Rückkehr nach Hause kaum aus Pullover und T-Shirt raus, weil sie völlig durchnässt am Körper klebten (ieks).
Für dieses Übergangswetter fehlt mir noch angemessene Kleidung. Ich werd wohl mal so eine ZipIn-Jacke für meine Regenjacke kaufen, die sollte eigentlich zu den Temperaturen passen.
–
Weil es in den Kommentaren zum Sonntagsbeitrag hoch her ging (zumindest für dieses Blog):
Ja, ich beschwere mich hier. Und jammere. Und lasse mich aus, wie anstrengend die Kinder und das alles ist und wie ich genervt bin und so weiter und so fort (you get it).
Jo. Isso. Ich find die Kinder ganz okay und würd sie auch (meistens*) nicht wieder hergeben wollen. Das ist die eine Seite. Die andere Seite ist, dass wir seit Januar noch mehr im Dauerstress stehen wegen diverser Krankheiten, wegen aus Kindergründen am Rad drehenden Kindern, wegen des ganzen Alltags eben. Und das ist weder schön noch erfüllend noch glücklich machend. Das ist einfach nur anstrengend und auslaugend. Vor allem, wenn geplante Erleichterungen wie ein das Wochenende bei seinen Großeltern verbringender M wegen ständiger Krankheiten ausfallen müssen und man einfach nicht zum Durchatmen kommt.
Na klar ist das selbst gewähltes Elend, aber wo wenn nicht hier kann ich mich bitte auslassen (außer zu Hause halt)?
Und, das sollte langjährigen Lesern (jajaja, fünf Euro ins Phrasenschwein) auch bewusst sein: Das ist hier halt kein Heititeiti-Kinder-sind-so-großartig-Elternblog mit Bastelanleitungen, Obstmandalas und anderem Klischeekram (was nicht heißen soll, dass es das hier nicht mal geben könnte, wenn wir die Zeit für sowas finden- aufs Basteln freut sich Jott, Obstmandalas sehen toll aus und schmecken, und Klischeekram… ). Es ist mein Paul-Blog. Dass es hier um Kinder geht, liegt daran, dass sie eben da sind. Aber ich würd halt auch schreiben, wenn es sie nicht gäbe, und mich dann vermutlich über andere Sachen ärgern. Oder auch nicht, was weiß ich.
Doch, würde ich.
Jetzt hab ich irgendwie den Faden verloren. Jedenfalls: Das wird, wie Jott immer sagt, alles besser. Wir dürfen bis dahin halt nicht irre werden (das sage ich dann immer) und die Kinder einem freundlichen Wolfsrudel zur Pflege überlassen (das ist ein gelegentlicher Wunsch, Dschungelbuch-Mogli lässt grüßen).
Und wer das partout doof findet, wie ich mich hier auslasse, darf gern vorbei kommen und uns ein Wochenende zur Hand gehen. Ich verspreche, mich auch angemessen zu freuen :)
Oder einfach den Tab/ das Browserfenster schließen.
* Das ist übrigens mein Humor.
–
–
Eisläufer viele Jahre nach Pieter Breughel
Eislaufen und Malerei.
–
Ein kleiner Tanz im Büro bzw. auf Instagram (SpOn ist ja teilweise nicht mehr aufrufbar)
Das ist sehr niedlich und ich frage mich gerade, ob es vergleichbare Aktionen auch hierzulande gibt?