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Journal Sonntag, 6.1.2019

Bis halb Acht geschlafen, dann vom Quietschen und Lachen der Zwillinge aufgewacht. Die beiden hatten ihr Bettzeug großflächig im Kinderzimmer verteilt, hüpften von Kissen zu Kissen zu Decke zu Decke aufs leere Bett und freuten sich wie Schneekönige. Untermalt war das von immer wiederkehrenden „Auf die Plätze – fertig – los!“ und „Eins – Zwei – Drei“ von J, gefolgt von wilden Sprüngen. M störte das nicht, der schlief nämlich seit den ganz frühen Morgenstunden bei uns und hatte Jott fast aus dem Bett „gekuschelt“ (gekratzt, getreten, angebufft).

Nach dem Baden der Kinder ging ich mit ihnen spazieren, Jott bereitete das Mittagessen (Griechische Reispfanne) zu. Heute in groß, denn wir hatten ab dem Mittagessen bis zum Abend Besuch von einer befreundeten Familie.
Beim spazieren gehen mit den Kindern viel den Kinderwagen schiebend mit M um die Wette gerannt, als wir wieder nach Hause kamen war ich ordentlich ausgepowert und sehr, sehr hungrig.

Dann gemeinsames Mittagessen und Mittagsruhe. Die zur Kinder-Beruhigung eingeschalteten Rabe-Socke-Filme schauten wir Erwachsenen definitiv aufmerksamer als 2 der 3 wachen Kinder– während M gebannt der Geschichte folgte und uns erklärte, weshalb die Handlung verlief wie sie verlief, spielten die Zwillinge wilde Sau und verwüsteten das Kinderzimmer großflächig.
Nach der Mittagsruhe gab es Vesper. Weil ich letztes Jahr bei Frau Brüllen vom Dreikönigskuchen gelesen hatte, gab es den dieses Jahr auch bei uns. Gebacken wurde der Kuchen großartigst von Jott, die ja immer sagt, keine Hefeteige zu können und heute mal wieder bewies, dass das eine glatte Lüge ist.

König des restlichen Tages wurde J.

Nachmittgs dann ein großer Spaziergang mit viel Rennen und Toben und dem Entschluss, die Haufen ihrer Hunde liegen lassende Hundehalter demnächst mit den Hinterlassenschaften ihres Köters zu bewerfen.

Abends drehten die Zwillinge nochmal auf: Während sie beim Spaziergang auf den letzten Metern im Wagen einschliefen, rannten sie vor und nach dem Abendessen wie kleine Rennpferdchen durch die Wohnung. Auch die normale Abendroutine litt darunter, dass sie wohl offenbar trotz zwei ausgedehnter Spaziergänge und fehlenden Mittagsschlafs noch zuviel Energie hatten. Das legt sich hoffentlich morgen mit KiTa-Beginn wieder.

Während ich Abends M die Zähne putzte, spielte J am Telefon bzw. der Telefonsteckdose und G putzte mit ihrer Zahnbürste den Abfluss des Badezimmer-Waschbeckens. Ich muss die Kinder wohl wirklich irgendwo festketten, damit sie keinen Unfug machen.

Später am Abend den noch stehenden Weihnachtsschmuck abgebaut und in den Keller verfrachtet. Den Baum hatten wir letztens schon aus dem Fenster geschmissen– das war ein ziemliches Abenteuer, weil es windiger als genommen war…

Morgen geht der Alltag wieder los. KiTa für die Kinder, Büro für mich (Jott musste ja schon zwei Tage). Ich könnte noch ein paar mehr Tage ohne Arbeit vertragen. Aber mal schauen, im Idealfall ist es im Büro recht ruhig (vermutlich brennt morgen irgendwas, wenn ich eintreffe).

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WMDEDGT?

Journal Samstag, 5.1.2019 – #WMDEDGT 01/19

[Mehr Tagebuchblogeinträge bei Frau Brüllen.]

Supergut geschlafen. G war einmal gegen zwei Uhr wach, aber ansonsten verlief die Nacht ohne weitere Störungen. Total toll, das Zäpfchen am Vorabend hat‘s in Js Fall wohl voll gebracht. Morgens dann halb Sieben aufgewacht, weil J rumknuckerte. Er beruhigte sich fix allein, ich stand aber trotzdem auf um in den Tag zu starten (tagfein machen + Ruhe genießen). 15 Minuten später hätte eh der Wecker geklingelt, von daher war das auch nicht schlimm.
Ab Sieben war J auch wieder wach, erzählte aber friedlich vor sich hin. Kurz nach Viertel Acht erwachten auch G und M, da ging ich dann rüber ins Kinderzimmer. G und J wollten direkt aufs Töpfchen, M trödelte rum und stand eine Viertelstunde nackig im kalten Kinderzimmer. Während wir rumwuselten, wachte auch Jott auch und bereitete das Frühstück vor.
Nach dem Frühstück spielten wir noch etwas in der Wohnung, aber das artete wie immer sehr schnell in Chaos, Streiten, Schreien und Tränen aus, also schnappte ich mir die Kinder und ging mit ihnen eine Runde spazieren. M und J rannten viel, G war schon wieder müde und beobachtete das Treiben aus dem Buggy heraus. J hatte dann auch recht fix genug, er orientiert sich sehr an seiner Schwester– wenn sie im Kinderwagen sitzt, sitzt er eben auch, selbst wenn er eigentlichb toben möchte. Damit M sich weiter auspowerte, rannte ich dann kinderwagenschiebend mit ihm um die Wette, das war recht… intensiv. Ich kann schnell und lange laufen, aber sobald es ans Joggen oder Rennen geht… Naja.

Balancieren durften sie auch. Mir ging gehörig die Muffe, weil die Mauer echt hoch ist und ich im Fall der Fälle nicht alle drei gleichzeitig auffangen kann, aber die drei machten das ganz gut– niemand fiel runter, niemand tat sich weh.

Kurz vor 12 Uhr waren wir wieder zu Hause und trafen auf die gestresste Jott. Das heutige Mittagessen (Pesto-Kartoffeln mit Käse-Buletten) hatte sich als komplizierter und langwieriger in der Zubereitung herausgestellt als beim initialen Lesen angenommen. Außerdem explodierten die Buletten beim Braten munter vor sich hin und sauten die ganze Küche ein. Die Kinder und ich verkrümelten uns also und warteten, bis Jott zu Tisch rief.
Leider schmeckte das Essen nur J und mir– G verweigerte sich gänzlich, M aß nur die Buletten (zumindest bis er bemerkte, dass Zwiebeln drin sind), und Jott aß, aber auch eher aus Hunger denn Genuss. Naja. Mehr Reste für mich.

Nach dem Mittagessen gabs Mittagsruhe, soll heißen einen Film. Vier von Fünf schauten „Drachenzähmen leicht gemacht“ (mal wieder), ich räumte die Küche auf und pusselte ein bisschen in der Wohnung rum, bevor ich mich auch ins Wohnzimmer setzte und wir alle gemeinsam weiter guckten (wenn Sie den Film bzw. die Reihe auch so mögen wie wir: Da kommt bald Teil 3 raus)

Zum Vesper verschmähten die Kinder den angebotenen Süßkram und futterten sich stattdessen durch zwei Äpfel. Als alle ausreichend gegessen und getrunken hatten, gingen wir wieder raus, diesmal mit Jott. Weil sie den Kinderwagen schob, konnte ich viel herumtoben und die Kinder erheblich mehr als sonst zum Bewegen motivieren. Leider passierte, was passieren musste: Ich trat, ohne es zu merken, beim Herumrennen und Springen in einen Hundehaufen. Das war beim Toben nicht relevant, aber bei der Rückkehr nach Hause…
Die mittagsschlaflosen Zwillinge hingen sehr schnell ordentlich durch und saßen apathisch im Wagen, sodass wir beschlossen, die Runde abzukürzen. Mit der Straßenbahn fuhren wir ein paar Stationen zurück, kauften bei DM noch Windeln und eine Verriegelung fürs Kinderzimmerfenster und hasteten dann nach Hause zurück, weil M im DM einfiel, dass er aufs Klo muss. Zu Hause setzte ich also alles daran, M ins Bad zu kriegen, und zog die Schuhe nicht bei Betreten der Wohnung aus… Es gab keine große Sauerei, aber ich beschloss, dass es sich durchaus lohnen könnte, Flur und Bad einmal gut durchzuwischen.

Vor dem Abendbrot spielten wir noch ein bisschen in der Wohnung, nach dem Abendbrot auch, und leider ging es dabei ein bisschen zu hoch her– die Kinder waren einen Ticken zu munter beim Zubettbringen. Beruhigen konnten wir sie nicht großartig, also gab es noch eine Folge Paw Patrol außerhalb der Reihe auf einer von Jott mcgyverisierten Tablet-Halterung.

Nach der Folge waren die Kinder etwas ruhiger, 20 Minuten im Bett liegen hilft ganz gut. Schlafen wollten aber vor allem die Zwillinge trotzdem nicht, sie machten noch eine ganze Weile faxen. Während Jott beim Zubettbringen immer ungehaltener wurde, räumte ich auf und begann zu wischen. Die Küche machte ich gleich mit, aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei. Außerdem konnte das nach den explodierten Buletten vom Mittag nicht schaden.
Als die Kinder endlich schliefen, legten Jott und ich erstmal die Füße hoch und beschäftigten uns mit unseren Smartphones (ich: Hearthstone, sie: Keine Ahnung, ich habe nicht aufgepasst). Als wir beide weit genug runtergekommen waren, besprachen wir, basierend auf den von mir sehr detailiert geführten Ausgabenlisten des letzten Quartals unsere finanzielle Situation und wie wir sie verbessern können. Wir haben es uns nämlich recht bequem gemacht mit unseren beiden Einkommen und unseren Standard sehr hochgezogen, sodass wir einen Haufen Geld ausgeben, dass wir eigentlich sparen sollten bzw. das bei einem eventuellen Wohnraumwechsel ansonsten fehlen würde. Jedenfalls haben wir ein paar Maßnahmen besprochen, die wir ab sofort ergreifen werden und die hoffentlich dazu führen, dass unser Sparkonto bald vor Freude jubelt.

Als wir fertig waren, guckten wir noch ein bisschen Two Broke Girls, dann räumte ich die drei gewischten Räume wieder zurecht und setzte mich an den heutigen Beitrag. Nach Fertigstellung heißt es nur noch Zähneputzen, pullern und ab ins Bett.

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Journal Freitag, 4.1.2019

J zahnt offenbar. Heute Nacht ging es los und setzte sich tagsüber fort. Das ist einerseits gut– endlich kommen die noch fehlenden unteren Schneidezähne–, andererseits blöd, weil: Er neigt sehr zu Theatralik und Drama… Heute Nacht bekam er Nurofen-Saft, heute Vormittag ein Paracetamol-Zäpfchen und vor dem Schlafen gehen nochmal ein Paracetamol-Zäpfchen. Bislang ist alles ruhig, das kann gern so bleiben.

Vormittags war ich mit den Kindern auf der Geburtstagsfeier eines anderen KiTa-Kindes. Das war schön: Wir kamen raus, die Kinder waren beschäftigt, es gab Kaffee & Kuchen… So ein bisschen lernte ich auch die Eltern von noch weiteren, anderen KiTa-Kindern kennen, das ist ja auch immer ganz nett.
Für die Gäste gab es vom Geburtstagskind noch Geschenke, das kannte ich so gar nicht. Eine Tütchen mit Kleinigkeiten, das war sehr niedlich. Das ist aber wohl offenbar inzwischen Usus bei Kindergeburtstagen. Wir sollten also, wenn M im Sommer feiern möchte, auch sowas einplanen.

Wieder zu Hause dann Mittagessen mit Resten von gestern + Familienfilm zum Runterkommen. J und G schliefen beide dabei ein, was ich sehr begrüßte. Sie hingen ziemlich durch, hätten aber im Bett Rabatz gemacht.

Nachmittags war dann eher unschön, die Kinder waren allesamt müde, J noch dazu sehr wehleidig. Die kleinen Unfälle (stolpern, Kopf irgendwo andetschen, wegen Nichtigkeiten in Tränen ausbrechen) häuften sich. Rausgehen war leider wetter- und eben kinderzustandsbedingt keine Option mehr, also hieß es die Zähne zusammenbeißen und drinnen auf Jott warten bei möglichst ruhigen Spiel + Vorlesen. Sie kam zum Glück recht bald, bevor ich mit den Nerven vollkommen am Ende war.

Die Flaschenabgewöhnung läuft super, eigentlich sind wir damit durch. J und G lassen sich nachts recht fix ohne Hafermilch beruhigen bzw. ziehen zur Not eben zu uns ins Bett um– wie M, der ab und an auch nachts noch wach wird und bei uns schlafen will. Aber in zwei von drei Nächten ist unser Schlafzimmer kinderfrei.

Wir freuen uns sehr auf unseren Alltag, der nächste Woche wieder einsetzt. Die KiTa wird den Kindern gut tun und die Arbeit uns (auch wenn ich lieber noch ein paar Wochen frei hätte…).

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Journal Donnerstag, 3.1.2019 – Boshafte kleine Satansäffchen aus der Hölle 😈🐵

Eventuell war ich beim Schreiben der Überschrift des gestrigen Beitrags abgelenkt. Upsi.

Jott war heute wieder arbeiten, ich zu Hause bei den Kindern. Bzw. eben den boshaften kleinen Satansäffchen aus der Hölle.

Die Highlights. Oder Lowlights:

  1. Gs dreckiges Lachen, als sie nach dem „Um Himmelswillen, HOPST NICHT AUF DEM SOFA!!!“-Anschiss direkt wieder aufs Sofa klettert und loshopst.
  2. J, der den Herd– AUF DEM MALPAPIER LAG– anschaltete– trotz millionenfacher Ermahnungen über die letzten Tage, Wochen, Monate.
  3. Der lauthalts „Wir sind die Charos [sic!]-Männer“ (Charos = Chaos) durch die Wohnung brüllende M.
  4. Alle drei, wie sie im Hausflur auf und ab tanzen, weil sie durch die Wohnungstür entwischt sind.
  5. G, die sich einen Kinderstuhl schnappt, den unter das Schlüsselbrett stellt, sich ballerinamäßig auf Zehenspitzen meinen Schlüssel schnappt und versucht, die mittlerweile abgeschlossene Wohnungstür aufzuschließen
  6. J, der ebenfalls mit Hilfe eines Kinderstuhls auf das Fensterbrett des Kinderzimmers klettert und das geschlossene Fenster zum Glück nur auf kipp öffnet.
  7. „Los Freunde, helft mir! G, Du musst hier oben schieben und J, Du da unten!“ – wieder M. Ich hatte mich in der Küche verschanzt und saß vor der Tür, die die Kinder öffnen wollten. M hatte sich an die Türklinke gehängt.
  8. „Papa, J pullert schon wieder auf die Schienen!“ – J wollte seine Windel ablegen und wie der große M im Stehen pullern. Im Kinderzimmer. Mit Duplo-Schienen unter sich. Die Windel fing das meiste auf, aber als ich hinrannte– oh, ich kann so schnell sprinten–, da roch ich gleich, dass J nicht nur pullern musste… Die Windel war voll, der Body durch und das Kind gewann eine Dusche.

Ich. kann. Kinder. nicht. ausstehen. Diese drei kleinen Dämonen sind mir über. Zum Glück muss ich nur noch den morgigen Tag überstehen, dann ist Wochenende und Jott auch wieder zu Hause.

Mittagsschlaf gemacht haben sie auch nicht. Dafür schlief J bei der Eiskönigin ein und G, als wir nach der Eiskönigin zu Ms Sport fuhren. Abends waren sie trotzdem unausstehlich, weil übermüdet.

Das war heute der furchtbarste Tag seit langer, langer Zeit.

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Journal Mittwoch, 2.2.2018

Vormittags: Langer Spaziergang mit den Zwillingen.
Mittags: Wieder kein Zwillingsmittagsschlaf.
Nachmittags: Besuch bei Freunden im Brandenburgischen.
Jetzt: Nochmal kurz spazieren gehen, um das heutige Schrittziel zu erreichen.

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Journal Dienstag, 1.1.2019

Gestern Abend gut gegessen, gut getrunken und einen schönen Abend mit unseren Gästen verbracht. Als Mitternacht das Geknalle los ging, warf ich einen kurzen Blick aus dem Fenster und ignorierte anschließend, genau wie in den Stunden davor, das Böllern.

Für die Kinder war heute ein weiterer normaler Tag– inklusive Aufstehen. Das wir erst halb Zwei ins Bett gekommen waren, beeindruckte sie überhaupt nicht. Dementsprechend oft gab es heute Kaffee.

Aber immerhin: Selten waren die Straßen so leer wie heute bei unserem Vormittagsspaziergang.

Die Zwillinge ließen heute wieder ihren Mittagsschlaf ausfallen. Ich bin dafür noch nicht bereit, denn dadurch ist unsere Ruhepause futsch und wir müssen von morgens bis abends drei Kinder im Auge behalten/ bespaßen.
Und ja, wir müssen zumindest die Zwillinge im Auge behalten: Ansonsten endet das unschön, die beiden ziehen sich nämlich immer noch mit großer Freude bis inklusive der Windel aus. Beim Betreten des Kinderzimmers nach fünf Minuten Abwesenheit wurde ich jedenfalls von G mit „J hinnepullat!“ begrüßt.

Jott geht ab Donnerstag wieder arbeiten, ich passe auf die Kinder auf. Was mache ich denn, wenn die Zwillinge da auch keinen Mittagsschlaf machen? Das wird hart.

Wie das Spiel der Kinder mit einem Mal verdächtig ruhig wurde und ich beim Nachsehen G und J beim Plündern des Bunten Tellers erwischte. Dem Papier nach zu urteilen müssen sie sich innerhalb von drei Minuten beträchtliche Mengen Schokolade reingepfiffen haben.
Nebendetail: Um an den Teller zu kommen, haben sie sich die Stühle zurecht geschoben und sind raufgeklettert. Schlaue Kinder.

Nachtmittags holten wir Stufenregal für das Kinderzimmer in Karlshorst ab und fuhren anschließend Freunde besuchen. Die Kinder tobten sich erfolgreich müde, das Zubettbringen ging Abends recht ruhig über die Bühne.

Was schön war: Abends in Ruhe die gestern angesetzten Mohnpielen essen.

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Journal Montag, 31.12.2018 – 🎇

… die Zwillinge verzichten heute überraschend beide auf ihren Mittagsschlaf, daher steht hier nicht der obligatorische Jahresendfragebogen, sondern nur diese kurzen Zeilen.

Ich werde gleich Waffeln backen und danach mit den Kindern rausgehen. Auf dem Rückweg sehen wir vielleicht schon das erste Feuerwerk in der Dämmerung; und wenn wir wieder zu Hause sind ist vermutlich schon unser Silvesterbesuch eingetroffen, mit dem wir gemeinsam ins neue Jahr rutschen.

Ihnen allen einen guten Rutsch!

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Journal Sonntag, 30.12.2018

Wir sind wieder back in town. Nach dem Mittag fuhren wir in Magdeburg los und waren gute 1:45h später wieder zu Hause.

Vormittags war ich wieder mit allen drei Kindern draußen. Ich weiß nicht woran es liegt, aber das funktioniert in 9 von 10 Fällen besser, als wenn ein weiterer Erwachsener dabei ist. Die Kinder sind zumeist deutlich gelassener und hören auch viel besser auf meine Ansagen bzw. agieren so, dass ich gar nichts mehr sagen muss. Fassen z.B. beim Straßen überqueren von sich aus meine Hand/ den Kinderwagen an.

Nach dem Vesper spielten wir ein bisschen in der Wohnung, und als die Kinder begannen, etwas zu sehr rumzutoben, schnappte ich mir die Zwillinge und ging mit ihnen eine große Runde spazieren. Zu Beginn unserer Runde rannten sie, was die Beine hergaben, aber nach dem ersten Weg-Drittel blieben sie im Kinderwagen und kamen nur noch zu den Highlights (eine Rampe zum Auf- und Ablaufen, eine Brücke über die Erpe, eine Bärenstatue, Balancier-Möglichkeiten) aus dem Buggy. J allerdings nur, weil er sich an G orientierte, die deutlich müder als er war und nicht raus wollte: Immer, wenn ich fragte, wer noch eine Runde laufen und rennen wolle, schrie er glücklch „Jaaaaa“, kletterte aus dem Buggy, drehte sich zur kopfschüttelnden G um und kletterte anschließend, ebenfalls kopfschüttelnd, wieder in den Wagen.

Jott schnitt M derweil die Haare, er trägt nun wieder kurz und sieht, vor allem wenn er grinst, deutlich frecher aus, als er ist.

Was während des Spaziergangs überdeutlich auffiel: Die Zwillinge nehmen sich und ihren Geschwisterzwilling inzwischen als eigenständige Menschen wahr und interagieren dementsprechend miteinander. Vor vier bis sechs Wochen fiel uns das nicht auf, das hat sich in den letzten Wochen entwickelt. Sie bewegen sich nicht mehr (relativ) unabhängig nebeneinander her, sondern miteinander, im stetigen wechselseitigen Spiel. Das macht sich in der Kommunikation bemerkbar, in der Fixierung auf den anderen, im Erzählen mit uns über den anderen (da ist vor allem G gut dabei, J kann noch nicht gut sprechen). Das ist total spannend zu erleben und unglaublich beeindruckend. Und so verschieden sie sind, sie können schon richtig gut aufeinander eingehen.
Ich habe den Eindruck, M bleibt da so ein bisschen außen vor. Er wird auch wahrgenommen, aber auf einem anderen Level. Mit ihm werden auch Faxen gemacht und sie spielen mit ihm, aber auf eine andere Art. Die Vertrautheit (Innigkeit?) ist nicht die selbe.

J braucht wohl nicht mehr wirklich Mittagsschlaf. In den letzten Wochen blieb er bei uns ein paar Mal Mittags wach und kam so sehr gut über den Tag. Heute auch wieder. Er war zwar hundemüde, hielt aber sein immer sehr hohes Energie-Level bis zum Schlafen gehen durch. Das ist das wirklich erstaunliche an ihm: Er steht morgens auf, rennt los und hört bis zum Abend nicht mehr auf. Auf einer Power-Skala wäre G eine 100, M eine 150 und J eine 300.

Noch eine Woche Urlaub. Ich habe es bislang geschafft, nicht ein einziges Mal in die Mails/ Chats zu gucken und werde das die verbleibende Woche knallhart durchziehen. Tut sehr gut, ich vermisse nichts.

Was schön war: Wieder zu Hause zu sein.

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Journal Samstag, 29.12.2018

Nochmal ein relativ entspannter Tag, wenn man vom absoluten Nicht-Hören-Wollen der Zwillinge absieht. Wetterbedingt waren wir bis Nachmittags vor allem in der Wohnung, ein kleiner Ausflug nach draußen am Vormittag endete frühzeitig auf Grund von leichten Regen und dem Unwillen der Zwillinge, zu laufen. Nach dem Mittagsschlaf der Zwillinge gingen wir, inzwischen war es trocken, wieder auf den Spielplatz und spielten die Kinder müde. Also zumindest M. Die Zwillinge spielten vor dem Zubettbringen wilde Sau und tobten durch die Wohnung, als ob sie den ganzen Tag geschlafen hätten.

Was schön war: Abends mit Jott & Jotts Mama couchen.

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Journal Freitag, 28.12.2018


Ein Deliverino. M fand das doof, offenbar spiele ich falsch. Kinder ¯_(ツ)_/¯

Vormittags allein mit den drei Kindern auf dem Zwergenland-Spielplatz drei Straßen weiter gewesen. Lief besser als gedacht, die Kinder stoben nicht in alle Richtungen auseinander, sondern spielten im selben Bereich. Einzig J wollte ein Mal Richtung Straße abhauen. Ich konnte ihn aber rechtzeitig einfangen und danach guckte er zwar sehnsüchtig Richtung Autos/ Straßenbahn, blieb aber bei uns. Wirklich entspannt war ich aber nicht, als ich z.B. G auf einer Bank wickeln musste, konnte ich nur hoffen das M und J keinen Unfug treiben.

Mittags durfte M Happy Feet gucken und war den Rest des Tages der kleine Pinguin. Die Sache mit den Füßen hatte er allerdings nicht so gut drauf.

Nachmittags waren wir wieder draußen. Diesmal waren Jott und ihre Mama dabei, daher lief es wesentlich entspannter. Auf dem Rückweg in einen großen Hundehaufen getreten (bitte hier ekstatische „Hundekacke“-Rufe von G vorstellen) und mir spontan ein Verbot der Hundehaltung in Städten gewünscht.

Abends wieder großes Theater beim Zubettbringen der Zwillinge. Ihnen fallen fast im Stehen die Augen zu, aber Schlafen, nein, das wollen sie nicht. Nach diversen Anranzern wegen Laut, Ausziehen, aus dem Bett herausklettern, Betten verschieben, mit Omas Tageslichtwecker spielen, Bettzeug durch die Gegend schmeißen half nur, mich ins dunkle Zimmer zu setzen und sie jedes Mal scharf zu ermahnen, wenn sie die Köpfe hochstecken wollten. Nach gut 20 Minuten schliefen sie dann endlich.
Vielleicht müssen wir sie beim Zubettbringen trennen. Oder ihnen Valium ins Abendessen mischen.

Was schön war: Abends in Ruhe am Rechner sitzen können.