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Journal Sonntag, 6.1.2019

Bis halb Acht geschlafen, dann vom Quietschen und Lachen der Zwillinge aufgewacht. Die beiden hatten ihr Bettzeug großflächig im Kinderzimmer verteilt, hüpften von Kissen zu Kissen zu Decke zu Decke aufs leere Bett und freuten sich wie Schneekönige. Untermalt war das von immer wiederkehrenden „Auf die Plätze – fertig – los!“ und „Eins – Zwei – Drei“ von J, gefolgt von wilden Sprüngen. M störte das nicht, der schlief nämlich seit den ganz frühen Morgenstunden bei uns und hatte Jott fast aus dem Bett „gekuschelt“ (gekratzt, getreten, angebufft).

Nach dem Baden der Kinder ging ich mit ihnen spazieren, Jott bereitete das Mittagessen (Griechische Reispfanne) zu. Heute in groß, denn wir hatten ab dem Mittagessen bis zum Abend Besuch von einer befreundeten Familie.
Beim spazieren gehen mit den Kindern viel den Kinderwagen schiebend mit M um die Wette gerannt, als wir wieder nach Hause kamen war ich ordentlich ausgepowert und sehr, sehr hungrig.

Dann gemeinsames Mittagessen und Mittagsruhe. Die zur Kinder-Beruhigung eingeschalteten Rabe-Socke-Filme schauten wir Erwachsenen definitiv aufmerksamer als 2 der 3 wachen Kinder– während M gebannt der Geschichte folgte und uns erklärte, weshalb die Handlung verlief wie sie verlief, spielten die Zwillinge wilde Sau und verwüsteten das Kinderzimmer großflächig.
Nach der Mittagsruhe gab es Vesper. Weil ich letztes Jahr bei Frau Brüllen vom Dreikönigskuchen gelesen hatte, gab es den dieses Jahr auch bei uns. Gebacken wurde der Kuchen großartigst von Jott, die ja immer sagt, keine Hefeteige zu können und heute mal wieder bewies, dass das eine glatte Lüge ist.

König des restlichen Tages wurde J.

Nachmittgs dann ein großer Spaziergang mit viel Rennen und Toben und dem Entschluss, die Haufen ihrer Hunde liegen lassende Hundehalter demnächst mit den Hinterlassenschaften ihres Köters zu bewerfen.

Abends drehten die Zwillinge nochmal auf: Während sie beim Spaziergang auf den letzten Metern im Wagen einschliefen, rannten sie vor und nach dem Abendessen wie kleine Rennpferdchen durch die Wohnung. Auch die normale Abendroutine litt darunter, dass sie wohl offenbar trotz zwei ausgedehnter Spaziergänge und fehlenden Mittagsschlafs noch zuviel Energie hatten. Das legt sich hoffentlich morgen mit KiTa-Beginn wieder.

Während ich Abends M die Zähne putzte, spielte J am Telefon bzw. der Telefonsteckdose und G putzte mit ihrer Zahnbürste den Abfluss des Badezimmer-Waschbeckens. Ich muss die Kinder wohl wirklich irgendwo festketten, damit sie keinen Unfug machen.

Später am Abend den noch stehenden Weihnachtsschmuck abgebaut und in den Keller verfrachtet. Den Baum hatten wir letztens schon aus dem Fenster geschmissen– das war ein ziemliches Abenteuer, weil es windiger als genommen war…

Morgen geht der Alltag wieder los. KiTa für die Kinder, Büro für mich (Jott musste ja schon zwei Tage). Ich könnte noch ein paar mehr Tage ohne Arbeit vertragen. Aber mal schauen, im Idealfall ist es im Büro recht ruhig (vermutlich brennt morgen irgendwas, wenn ich eintreffe).

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