Den Tag über so komplett verbummelt wie seit Jahren nicht mehr. Abends dann noch mit Jott und ihrem Bruder in Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen gewesen.
–
Was schön war: Der ruhige, entspannte Tag.
Den Tag über so komplett verbummelt wie seit Jahren nicht mehr. Abends dann noch mit Jott und ihrem Bruder in Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen gewesen.
–
Was schön war: Der ruhige, entspannte Tag.
Zweiter Familienbesuchstag. Wir fuhren nach dem Frühstück zu Jotts Papa in die Nähe von Magdeburg und verbrachten den Tag dort zum Großteil mit Essen und Trinken. Abends fuhren wir weiter zu Jotts Mama nach Magdeburg direkt.

–
G hat das selbe Problem wie M in dem Alter bei längeren Autofahrten: Sie kotzt unweigerlich. Heute immerhin relativ günstig kurz vor Michendorf, sodass wir sie drei Minuten nachdem sie sich vollgespuckt hatte, sauber machen und ihr saubere Klamotten anziehen konnten. Danach ging‘s ihr zum Glück besser.
Der Boxenstopp in Michendorf war eine tolle Teamleistung von Jott und mir– wenns drauf ankommt, sitzt jeder Handgriff und alles geht ruckizucki über die Bühne.
–
Im weiteren Verlauf der Fahrt wurden die Kinder immer müder, schliefen aber nicht ein sondern nervten rum. In weiser Voraussicht hatten wir einige Paw Patrol Folgen auf das Tablet geladen, damit stellten wir sie ruhig (im Krieg, in der Liebe und auf Autofahrten ist jedes Mittel erlaubt).
–
Was schön war: Abends bei Jotts Mama nach dem Kinder ins Bett bringen die Füße hochlegen und ein bisschen erzählen/ spielen.

Tagesbesuch bei meinen Eltern im Brandenburgischen. (Sehr) Viel gegessen, Kinder bespaßt, erzählt, (viel) zu wenig getrunken (Kopfschmerzen).
–
Ich sagte gestern früh zu Jott eher beiläufig und ohne es selbst zu merken einen recht schlauen Satz, der sinngemäß lautete, dass wir uns von unseren Erwartungen an Besinnlichkeit, Ruhe und friedliche Weihnacht lösen sollten, denn für die Kinder ist eigentlich vor allem erstmal ein Tag wie jeder andere, der aber durch unsere „Feierlichkeit“ und die anderen Abläufe aufregend und anstrengend wird. Sie verstehen Weihnachten noch nicht, selbst beim „großen“ M ist bislang nur „Geschenke“ und „Süßigkeiten“ hängen geblieben.
Also taten wir das: Wir gingen den gestrigen Tag so normal wie möglich an und versuchten, an allen Ecken und Enden Raum und Luft zu lassen für Entspannung und Entschleunigung.
Konkret hieß das: Vormittags trennten wir die Kinder. Die Zwillinge und ich erledigten Einkäufe und waren erst zum Mittag (Kartoffelsalat, Würstchen) zurück. Anschließend legten wir die Zwillinge hin; M durfte währenddessen im Wohnzimmer spielen und danach mit Jott Mulan gucken. Zum Vesper gabs diverse Plätzchen- und Süßkramreste aus dem Dezember, dann guckten alle Mulan zu Ende und dann gingen wir gegen 16 Uhr ein Stündchen spazieren, damit sich die Kinder vor der aufregenden Bescherung auspowern können. G trat dabei zwar in einen gigantisch großen Hundehaufen und rief den Rest des Weges aufgeregt „Hundekacke“ (kann sie 1a aussprechen), aber der Spaziergang erreichte sein Ziel: Die Kinder rannten viel herum und waren nach der Rückkehr nach Hause auf Normal-Level.
Die Bescherung selbst war an sich recht unspektakulär. Die Highlights der Kinder waren der Bunte Teller (SÜSSIGKEITEN!!), das Aufreißen der Geschenke (auch der, die nicht für sie bestimmt waren…) und dann eben die Geschenke selbst, um die sie sich natürlich stritten. Alle drei bekamen ein Eisenbahnset von Duplo und bespielten das nach dem Aufbau durch Jott fleißig. Als die Stimmung langsam zu kippen drohte (müde, zuviel Süßkram, Geschwisterstreit, die Aufregung), gab es Abendbrot (wieder Kartoffelsalat, Baguette, Maiskölbchen, Perlzwiebeln, Cornichons, rote Beete, normaler Abendbrotkram) und dann gingen sie alle drei ins Bett. Das war ein ziemlicher Kampf und ging, wie auch an allen anderen Tagen, nicht ohne Geschrei (Kinder, wir) vonstatten. Und als das endlich geschafft war, machten Jott und ich es uns auf der Couch bequem und schauten das Staffelfinale von Lucifer, bevor wir wieder viel zu spät ins Bett gingen.
–
Das der Tag für die Kinder zu aufregend war, merkten wir heute Nacht. Sie schliefen sehr unruhig, gegen halb Vier zog M zu uns um, gleichzeitig wechselten J und ich auf die Couch im Wohnzimmer. J war nämlich einfach so wach. WACH. Ziemlich lange. Er erzählte, lachte, freute sich, und als ich irgendwann dabei einschlief, war er noch wach und machte irgendwelche Faxen.
–
Wir hätten vor der Geschenkeorgie strategisch günstig in Lego-Aktien investieren sollen. Bei meinen Eltern gab es nämlich auch Duplo-Eisenbahnzeug und von meinem Bruder und seiner Partnerin ebenfalls. Und zwei weitere Schenker stehen noch aus…
–
Es ist un–fass–bar, was wir an Lebensmitteln verbrauchen wenn wir alle mal für ein paar Tage mehr zu Hause sind. Der gestrige Vormittagseinkauf war nämlich nicht nur Kinderbeschäftigung, sondern tatsächlich auch aus der Not heraus– wir hatten schon eine ganze Menge der für Weihnachten gedachten Fressalien aufgegessen.
–
Beim Fernsehen gestern und heute weihte ich Jotts Geschenk für mich ein: Eine Decke mit Ärmeln dran. Das ist das uncoolste Ding der Welt, aber sie ist unglaublich warm und kuschelig und löst tatsächlich mein Problem, dass ich eine Frostbeule bin und mit Zug nicht umgehen kann (und bei uns zieht es immer, Hastag Altbau).
–
Was schön war: Jaja, Klischee und so, aber: Die strahlenden Kinderaugen. Gestern und heute.

Frohe Weihnachten!
Besserer Tag als gestern. Vom späten Vormittag bis zum Abend hatten wir lieben Besuch bei uns und somit beschäftigte Kinder. Davor waren die Zwillinge und ich draußen: Wir fuhren mit der Straßenbahn bis Friedrichshagen, spazierten die Bölschestraße zum Müggelsee runter, fütterten Enten und dann spielten die Zwillinge auf dem Spielplatz am Müggelpark.

Beim Hüpfen riefen beide lauthals „Spaß, Spaß, Spaß“ und strahlten bis über beide Ohren.
–
M ist wieder da. Die Zwillinge hatten ihn sehr vermisst und freuten sich über seine Rückkehr (wir auch).
–
Der Kartoffelsalat zieht im Kühlschrank durch, der bunte Teller ist vorbereitet, der Weihnachtsbaum steht und funkelt, die Geschenke sind verpackt (bis auf Jotts…): Wir sind bereit für Weihnachten.
–
Was schön war: Abends noch mit Kindern und Besuch eine Runde um den Block laufen, dabei „erschrecken“ spielen (gemeinsam mit den Kindern zum nächsten Hauseingang rennen, sich reinstellen und laut „Buh!“ rufen, wenn Jott + Besuch vorbei kommen) und um die Wette laufen.
Natürlich alles mit dem hehren Ziel, die Kinder möglichst müde zu spielen nach einem Nachmittag in der Wohnung.
Ein gleichzeitig okayer und furchtbarer Tag. Hoffentlich wird morgen besser.
Hammermäßig anstrengende Nacht. Wir gewöhnen den Zwillingen seit Beginn unseres Urlaubs die Nachtflaschen per kalten Entzug ab, das schlaucht. J bockt, wenn er seine Milch nicht bekommt, und hält uns dadurch wach, und G– die ganz gut ohne Flasche auskommt– ist seit ein paar Tagen unglaublich auf Jott fixiert und lässt sich nur von ihr beruhigen.
Wir wollen dahin, dass die Zwillinge nachts entweder ihre Magic Cup Becher benutzen oder aber, wenn das aus welchen Gründen auch immer nicht so funktioniert, zu uns ins Bett umziehen bzw. sich einer von uns zu ihnen legt/ ins Wohnzimmer auf die Couch geht– ohne Bocken, ohne Geschrei.
Das die nächtlichen Flaschen nur Gewöhnung waren und sie die eigentlich nicht brauchen, war uns bereits vor Beginn der Abgewöhnung klar, nach ein paar Nächten ohne Hafermilch hat sich das bestätigt. Die Zwillinge sind bislang weder verhungert noch verdurstet. Sie müssen sich nur einfach dran gewöhnen, dass sie nicht bei jeder nächtlichen Regung mit einer Flasche rechnen dürfen.
–
Heute kam eine schöne Weihnachtskarte aus der Firma an, mit ein paar persönlichen Worten des Chefs. Das hat mich sehr gefreut.
–
Wir waren mit den Zwillingen zur U7. Sie sind altersgerecht entwickelt und recht groß und recht schwer. An M kommen sie aber nicht ganz ran– der war zu dem Zeitpunkt über der letzten Perzentil-Linie, die Zwillinge nicht.
| Name | Größe in cm | Gewicht in kg |
|---|---|---|
| J | 90,5 | 14,0 |
| G | 91,5 | 14,4 |
| Ms U7, zum Vergleich | 93 | 16,2 |
Es ist schon spannend, sie mit M in dem Alter zu vergleichen. Der konnte sich in dem Alter schon ganz wunderbar mit uns unterhalten, Farben benennen, Türme stapeln und Steckspiele zusammenbasteln. Die Zwillinge sind da bei weitem noch nicht so gut. Dafür sind sie körperlich viel aktiver und auch sozial besser aufgestellt– ist ja auch kein Wunder, da sie nie allein waren. Sie können viel besser rennen und klettern und ihren Willen durchsetzen.
–
Vor der U-Untersuchung wurde M von meiner Mama abgeholt. Er wird die nächsten paar Tage im Brandenburgischen verbringen. Wir haben so über‘s Wochenende nur zwei Kinder zu bespielen, das ist– auch wenn es die Zwillinge sind– einfacher als mit allen Dreien.
–
Nach der U-Untersuchung fuhr Jotts Mama wieder zurück nach Hause– sie muss ja auch weihnachten (als Verb benutzt). Ich finds großartig, dass sie trotz Vorweihnachtsstress noch Zeit fand, zu uns zu kommen– hier ist es ja auch auch super anstrengend. Es ist doch immer alles viel einfacher, wenn noch ein dritter mitdenkender und mitanpackender Erwachsener dabei ist. Die Kinder finden das wohl auch, die Zwillinge liefen nach dem Mittagsschlaf durch die Wohnung und suchten ihre Oma.
–
Heute beim Friseur gewesen. Den Termin zu ergattern war unglaublich schwierig, ich hatte Anfang Dezember angerufen und erst nach langem Hin und Her den heutigen Tag ausmachen können. Meine Haare, so noch vorhanden, sind jetzt wieder schön, Weihnachten kann kommen.
Was ich nicht so prall fand: Mein Termin war 12:30 Uhr. Ich kam 12:20 Uhr dran, traf „meine“ Friseurin rauchend und telefonierend vor dem Laden. Dort blieb sie auch die nächsten 20 Minuten und bediente mich mit einer Viertelstunde Verspätung. Fand ich nicht so toll, vor allem weil da keine Kommunikation stattfand. Hätte sie gesagt „Ich brauch noch kurz“, wär‘s besser gewesen. Ich wollte aber auch nicht pingelig sein und hab‘s dann einfach ignoriert. Immerhin konnte ich im warmen Laden sitzen und lesen, das ist ja auch nicht zu verachten. Und wir haben uns beim Haare schneiden nett unterhalten, was ja auch wieder ganz schön ist. Hm.
–
Nachdem ich beim Betten beziehen gestern die Winterdecken eingezogen habe– 12°C im Schlafzimmer sind doch recht frisch– wird es die nächsten Tage und Nächte wieder wärmer. Hrmpf.
–
Nach der Rückkehr vom Friseurbesuch schliefen die Zwillinge und kurz darauf auch Jott. Ich genoss also ein paar sehr ruhige Minuten in der Küche und buk spontan Waffeln nach dem sehr empfehlenswerten Frische-Brise-Rezept. Die kamen sehr gut an, die Kinder aßen nach dem Aufstehen so viel, dass wir das Abendbrot hätten ausfallen lassen können.
Für uns vier reichte auch die angegebene Menge aus dem Rezept. Wenn M da gewesen wäre, hätte es mehr sein können.
–
Nachmittags wollte ich eigentlich eine Regenpause nutzen und mit den Zwillingen eine Runde spazieren gehen. Leider setzte der Regen wieder ein, kaum das wir draußen waren. Außerdem wollte J unbedingt oben auf dem Kinderwagen sitzen und heulte und tobte, weil ich dem nicht nachkam. Es geht aber einfach nicht: Wenn der Kinderwagen leer ist und oben ein Kind drauf sitzt, kippt der Wagen um. Aber erklär das mal einem Zweijährigen, der eh schon trotzig ist weil er seinen Willen nicht bekommt.
Der Spaziergang wurde jedenfalls nach zehn Minuten abgebrochen. Zurück in der Wohnung guckten wir ein bisschen „Die Eiskönigin“ (sehr putzig: Aus irgendeinem Grund nennen die Zwillinge Anna „Heidi“) und tobten, als die Konzentration nachließ, durch die Wohnung.
–
Was schön war: Das Toben und Spielen am Nachmittag.
Heute:

Schrittzähler:18.343 Schritte, 14km, 3460 Kalorien
Jott und ich kommen gerad aus dem Hamam nach Hause, sind super weich gepeeled und ordentlich durchmassiert, und gehen jetzt direktemang ins Bett.
Zwei Jahre mit den Zwillingen bzw. drei Krachmachern überlebt.
–
Vormittags war ich mit M im Naturkundemuseum…

… und Nachmittags feierten wir familienintern Kindergeburtstag.

Weil es ein ganz normaler Dienstag vor Weihnachten ist, ohne großes Brimborium. Die normalen Tage sind ja weiß Gott anstrengend genug, da muss es nicht noch ein Kindergeburtstagstagsevent geben. Ein paar Abweichungen zu unserem regulären Tagesablauf gab es zwar, aber die hielten sich in Grenzen: Die Zwillinge wurden von mir heute bereits nach dem Vesper abgeholt und zu Hause gab es am Nachmittag die Geschenkübergabe (inklusie einer Kleinigkeit für M), aber ansonsten war‘s das. Das war auch ganz gut, es war so schon trubelig genug. Zum Glück war Jotts Mama am frühen Nachmittag eingetroffen, mit drei Erwachsenen konnten wir die drei Kinder gut in Schach halten.
Den überwiegenden Rest des Tages spielten die Kinder, teilweise sogar friedlich.
–
Was schön war: Viel Zeit mit M allein zu verbringen.