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Journal Freitag, 4.1.2019

J zahnt offenbar. Heute Nacht ging es los und setzte sich tagsüber fort. Das ist einerseits gut– endlich kommen die noch fehlenden unteren Schneidezähne–, andererseits blöd, weil: Er neigt sehr zu Theatralik und Drama… Heute Nacht bekam er Nurofen-Saft, heute Vormittag ein Paracetamol-Zäpfchen und vor dem Schlafen gehen nochmal ein Paracetamol-Zäpfchen. Bislang ist alles ruhig, das kann gern so bleiben.

Vormittags war ich mit den Kindern auf der Geburtstagsfeier eines anderen KiTa-Kindes. Das war schön: Wir kamen raus, die Kinder waren beschäftigt, es gab Kaffee & Kuchen… So ein bisschen lernte ich auch die Eltern von noch weiteren, anderen KiTa-Kindern kennen, das ist ja auch immer ganz nett.
Für die Gäste gab es vom Geburtstagskind noch Geschenke, das kannte ich so gar nicht. Eine Tütchen mit Kleinigkeiten, das war sehr niedlich. Das ist aber wohl offenbar inzwischen Usus bei Kindergeburtstagen. Wir sollten also, wenn M im Sommer feiern möchte, auch sowas einplanen.

Wieder zu Hause dann Mittagessen mit Resten von gestern + Familienfilm zum Runterkommen. J und G schliefen beide dabei ein, was ich sehr begrüßte. Sie hingen ziemlich durch, hätten aber im Bett Rabatz gemacht.

Nachmittags war dann eher unschön, die Kinder waren allesamt müde, J noch dazu sehr wehleidig. Die kleinen Unfälle (stolpern, Kopf irgendwo andetschen, wegen Nichtigkeiten in Tränen ausbrechen) häuften sich. Rausgehen war leider wetter- und eben kinderzustandsbedingt keine Option mehr, also hieß es die Zähne zusammenbeißen und drinnen auf Jott warten bei möglichst ruhigen Spiel + Vorlesen. Sie kam zum Glück recht bald, bevor ich mit den Nerven vollkommen am Ende war.

Die Flaschenabgewöhnung läuft super, eigentlich sind wir damit durch. J und G lassen sich nachts recht fix ohne Hafermilch beruhigen bzw. ziehen zur Not eben zu uns ins Bett um– wie M, der ab und an auch nachts noch wach wird und bei uns schlafen will. Aber in zwei von drei Nächten ist unser Schlafzimmer kinderfrei.

Wir freuen uns sehr auf unseren Alltag, der nächste Woche wieder einsetzt. Die KiTa wird den Kindern gut tun und die Arbeit uns (auch wenn ich lieber noch ein paar Wochen frei hätte…).

5 Antworten auf „Journal Freitag, 4.1.2019“

„Mitgebsel“ heißen diese Tüten. Und meist bleibt es nicht bei „Kleinigkeiten“ – es ist leider auch eine Form der sozialen Ausgrenzung. Wer da – finanziell – nicht mithalten kann, lädt nicht ein oder geht nicht zu Kindergeburtstagen.

Na ja ich packe aus Prinzip nur ein paar Naschis in eine Butterbrotspapiertüte. Ich halte nichts von den Kleinigkeiten die da sonst so verpackt werden und das hat bei mir nichts mit Finanzen zu tun. Hat sich bisher noch keiner beschwert…

Bei uns hat sich damals ein Tütchen Kressesamen mit einem Alu-Tortenförmchen, einem Löschpapier und einer gezeichneten (oder aus einem Gartenbuch für Kinder kopierten) Anleitung sehr bewährt. Geht auch mit anderen schnell wachsenden Pflanzen, zur Not sogar mit Fussballrasensaat :-)
Oder die Kinder am Geburtstag etwas basteln lassen (Gläschen bemalen, jedes Kind ein altes T-Shirt mitbringen lassen, das sie mit Gummibändern abschnüren, mit wasserfestem Stift Namen auf die Etikett, e schreiben, dann in einem Becken oder in der Waschmaschine färben, Kuchen backen aus vorbereitetem Teig, verzieren und nach Hause nehmen lassenundundund), das sie dann mitnehmen.
Oder eine Schatzsuche, bei der sie die gefundenen „Schätze“ mitnehmen können.
Wer eine Instax oder etwas ähnliches und Verkleidesachen hat bzw. leihen kann, stellt eine Photo-Booth auf, jedes Kind kann dann die eigenen Bilder mitnehmen.
Alles eher zeit- als geldintensiv.
Viel Vergnügen
a

Oh, dann ist das gar nicht so neu. Ich dachte, das hat sich in den letzten Jahren eingebürgert, weil ich das eben aus Kindestagen gar nicht kannte.

Danke für die Vorschläge, so nebenbei :)

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