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Journal Mittwoch, 27.3.2019

Den letzten der drei ausscheidenden Kollegen verabschiedet. Ab jetzt muss es ohne Rückfragen gehen. Aber das wird schon.

M wurde heute von der Mama eines KiTa-Freundes abgeholt und zum Spielen mitgenommen. Als ich ihn gegen 18:15 Uhr abholen wollte, wurde ich spontan zum Abendessen eingeladen, verquatschte mich und war schlussendlich mit M kurz nach 20:30 Uhr zu Hause. Da waren seine Augen bereits ganz klein und er ging ohne zu Murren ins Bett.

… hätt ich auch mal machen sollen. Aber gut, es ist wie es ist.

Aus der KiTa heute eine Not-E-Mail: Auf Grund des hohen Krankenstandes wird gebeten, bei Möglichkeit die Kinder zu Hause zu lassen/ ob es Eltern gibt, die aushelfen können.

Mich würde interessieren, welchen Erfolg diese Schreiben haben. Jott und ich können jedenfalls nicht.

Neue KiTa: Tendenz zu „Okay, machen wir“.

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Journal Dienstag, 26.3.2019

Unverhofft ein Angebot für drei KiTa-Plätze in der KiTa gegenüber der neuen Wohnung bekommen. Drei auf einmal! Das ist quasi wie ein Lottogewinn.
Wir überlegten daher am Abend eine ganze Weile hin und her.

Für die neue KiTa sprechen:

  • Gegenüber (GEGENÜBER!!) der neuen Wohnung. Einmal über die Straße, dann sind wir da.
  • Keine Fahrten mehr nach Friedrichshagen, keine Abhängigkeit vom ÖPNV.
  • Potentiell mehr Kinder aus der direkten Umgebung.
  • Es gibt eine Kooperation zw. KiTa und der nächstgelegenen Grundschule, in die unsere Kinder dann vermutlich auch wechseln würden.
  • In der KiTa gibt es eine Köchin, die mit den Kindern zusammen kocht.
  • Frühstück und Vesper werden von der KiTa gestellt. Keine Brotdosen mehr vorbereiten!
  • Die KiTa ist recht groß (155 Plätze) und hat einen großen öffentlichen Träger. Es sollte also relativ professionell zugehen.

Gegen die neue KiTa sprechen:

  • Die Kinder müssen sich umgewöhnen. Ihr vertrautes Umfeld würde wechseln, sie würden liebgewonnene Freunde und Erzieher nicht mehr sehen.
  • Mir fällt nichts weiteres ein. Der vorherige Punkt wiegt für mich aber sehr schwer.

Nächste Woche besichtigen wir die KiTa, ich bin unglaublich gespannt.

Wieder viel Arbeit, keine Freizeit. Aber: Die Termine sind zum Großteil durch, ich konnte mich heute bereits auf Detailebene bewegen und die ersten Bälle an die Kunden zurückspielen.

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Journal Montag, 25.3.2019

Wie vorhergesagt: Viele Termine, dazwischen ein wenig „richtige“ Arbeit gequetscht. Aber: Ein Ende ist absehbar und die ganzen Termine bereiten ja auf weitere „richtige“ Arbeit vor. Ab Donnerstag, Freitag wird‘s spannend.

Ein bisschen gewundert über eine Mail, die mit einem „fyi“ an mich verschickt wurde und die dann aber nicht nur for my information war, sondern auch Handlungen nach sich zog. „fyi“ heißt in meiner Welt (und der meiner Kollegen, man muss sich ja immer mal wieder kalibrieren) so ungefähr „Hier, lies mal und behalt‘s im Hinterkopf“, aber eben nicht „Lies und mach, obwohl das gar nicht an Dich geht“.
Das muss ich mal ansprechen, das nimmt gerad zu und es ist suboptimal. Dann doch lieber ein direktes „Mach Du mal bitte“, gern auch verbunden mit „… bis dann und dann und so und so“. Das mag ich eh lieber.

Nur ein (großes) Kind in der KiTa abliefern geht ja mal sowas von geschmeidig. Rein, Garderobe, Toilette, Gruppenraum, raus. Zackbummfertigaus.
Sehr angenehm.

Die erste Hälfte des Tages gefroren. Das Wetter war heute sehr unerfreulich. Den Schneeregen hätt‘s nicht gebraucht. Aber lieber heute als am Wochenende.

Abends nochmal länger am Rechner gesessen. Im Büro komm ich nicht so recht zum Denken und Planen und Koordinieren, das geht am Abend– eventuell auch bedingt durch die Pause zwischen Büro-Ende und Abend-Arbeit– eindeutig besser. Nur das mein Kopf eben nicht aufhört zu denken, sondern nach links und rechts denkt und ich am Ende eben keine halbe Stunde, sondern anderthalb am Rechner sitze.

Wieder viel zu spät ins Bett. Lerne ich es nochmal?!

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Journal Sonntag, 25.3.2019 – 🐘🐫🦏🦓🦒🐪🦘

Mit M den ganzen Tag im Tierpark gewesen (Jott kurierte ihren Infekt aus). Wir haben das kleine Eisbärbaby gesehen, bei der Giraffenfütterung zugeschaut, M ist auf das höchste Klettergerüst geklettert und von der Rutsche gerutscht, wir haben zugeschaut wie die beiden jüngsten Elefanten aus ihrem Wasserbecken Äpfel gefischt haben, aßen Tierparkpommes und Eis, bestaunten das „kleine“ Nashornbaby Karl und streichelten einen Vari. War toll.

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Journal Samstag, 23.3.2019

Sehr gut, sogar fantastisch gut, geschlafen. Siebeneinhalb Stunden ohne Unterbrechung, das Fitbit zeigt auch keine Störungen an. Da meinte es jemand in der letzten Nacht gut mit uns.

Jott hat tatsächlich eine Art Magen-Darm-Infekt. Die ruhige Nacht kam ihr sehr zugegen, heute morgen war sie nicht mehr ganz so blaß um die Nasenspitze wie gestern Abend.

Heute Vormittag begleitete M die Zwillinge und mich zum Spielplatz. Das war schön und sehr anstrengend, denn während es auf den Vormittagsausflügen relativ ruhig zugeht, wurde heute viel geschrien, geweint und Grenzen ausgetestet (verdammte Geschwisterdynamik).

Allerdings haben die Kinder es tatsächlich auch geschafft, für ungefähr 3 bis 5 Minuten friedlich miteinander zu spielen. Danach hat J M und G mit Sand beschmissen.

G kann sich jetzt trotz 5-Punkt-Gurt aus dem Kinderwagen befreien. Und ihren Bruder anleiten, wie der es auch schafft. Sie befreit ihre Arme, windet sich hoch und steigt dann aus dem Beingurt.

Gerissene kleine Scheißer.

Nach dem Mittagessen fuhren Jott, ihre Freundinnen und die Zwillinge nach Magdeburg zu Jotts Mama. Die Zwillinge werden dort (hoffentlich) ein paar Tage bleiben und ihre Oma (hoffentlich nicht zu sehr) auf Trab halten.
Abends kam Jott wieder zurück. Ich war sehr erleichtert, als sie wohlbehalten wieder ankam.

M und ich waren dafür heute viel unterwegs. Beim Friseur, Eis essen in Friedrichshagen, einkaufen… Am Ende des Tages wollte M nur noch sitzen und kneten und protestierte beim Zubettgehen auch nicht. Den habe ich gründlich müde gespielt (mich aber auch).

Das war der entspannteste Nachmittag seit laaaaaaanger Zeit.

Mein Arbeitsweg führt mich durch die Rathausstraße am Alex und da wurden vor ein paar Wochen viele Bäume gefällt. Weil mich interessierte, weshalb– die Bäume sahen gesund aus, die Stümpfe ebenfalls– suchte ich mir einen Wolf, fand aber… nichts. Null nada niente.
Heute kam mir die Sache wieder in den Sinn, ich fand immer noch nichts und vermutete nach ein wenig herumgooglen, dass es irgendwie mit dem Umbau des Molkenmarkts zusammenhängt. Das schien mir aber tatsächlich sehr weit hergeholt, also beschloss ich in einem Anflug von geistiger Erleuchtung mal eine Twitter-Suche– und fand tatsächlich was. Die Bäume wurden offenbar für die U5-Tunnelarbeiten im Auftrag der BVG gefällt.
Jetzt kann ich endlich wieder ruhig schlafen, weil ich das weiß.

Fotos.

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Journal Freitag, 22.3.2019

Wieder viele Termine im Büro. Nebenbei eine langjährige Kollegin verabschiedet. Ab Montag dann ohne sie, das wird merkwürdig.
Nach der Arbeit die Kinder abgeholt & mich zu Hause allein gekümmert– Jott war mit Freundinnen unterwegs und kam erst später am Abend heim. Die Kinder drehten frei, hörten nicht und machten nur Blödsinn. Als sie endlich im Bett lagen, war ich mehr als froh.
Jott kam mit Bauchschmerzen nach Hause, in der letzten Stunde verstärkten sie sich. Jetzt steht eine Schüssel am Bett und ich hoffe inständig, dass es nur ein verstimmter Magen und kein Infekt o.ä. ist.

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Journal Donnerstag, 21.3.2019

Die KiTa-Abgabe der Kinder fand im KiTa-Garten statt. Es war trocken und um die 12°C, da kann man schonmal ein Weilchen draußen sein. Ich begrüße das sehr, so komme ich nämlich viel schneller los.
Heute erwischte ich dadurch eine Bahn früher und war bereits gegen halb Neun im Büro. Das ist echt fix, wenn man bedenkt das es auch Tage gibt an denen ich es erst zu Neun schaffe, weil die Abgabe ewig dauert.

Im Büro die Probleme von Kollegen gelöst und mich dabei minimal aufgeregt (eventuell fielen die Worte „Ein Mal mit Profis!“). Es liefen ganz viele Dinge schief und das schlug (gestern Abend schon) bei mir auf, ich durfte Feuerwehr spielen. Das kann ich gut, aber besser fänd ichs natürlich, wenn alle ihren Job richtig machen…

Ansonsten wieder viel in Terminen gewesen. Morgen auch nochmal. Und nächsten Montag und Dienstag auch. Mittwoch sieht gerad noch ruhiger aus. Wobei zu da zwei, drei, vier Dinge fertig werden müssen, zu denen ich aber auf Grund von Terminen nicht komme.

Um meine Wochenarbeitszeit zu erreichen, muss ich morgen nur noch 2:15 Stunden arbeiten. Das wird ein schön kurzer Freitag!
[Hier bitte manisches Gelächter vorstellen]

Ich überlege inzwischen, auf 37,5h wöchentlich hochzugehen. Das arbeite ich nämlich locker raus, und dann kann ichs mir auch bezahlen lassen.

M wurde heute von den Eltern eines KiTa-Freundes mit zum Sport genommen. Es lief wohl sehr gut. Das freut mich total, denn so können wir uns in Zukunft abwechseln, sodass jedes Elternteil nur alle vier Wochen ran muss.

Für Hearthstone erscheint Anfang April die neue Erweiterung Verschwörung der Schatten und ich habe beschlossen, auf den Hype Train aufzuspringen. Als Ausgleich ist das ganz nett. Neue Karten, neue Inhalte, das wird schön.

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Journal Mittwoch, 20.3.2019

Pünktlich zum Frühlingsanfang wurde das Wetter wieder besser. Mir gefällt das sehr, das grau in grau und der Regen der vergangenen Wochen schlugen doch etwas aufs Gemüt.

Wieder Termine über Termine im Büro. Morgen sieht es nicht besser aus, wenn alles kommt wie geplant habe ich von 9 bis 9:30 Uhr Ruhe und dann ab 16 Uhr (wenn ich nach Hause gehe) wieder. Die übrige Zeit: Übergaben mit Kollegen, Abstimmungen, Lern-Meetings.

Uff.

Großer Schreck beim Heimkommen: G fiel rücklings die halbe Treppe runter, weil sie nicht aufpasste. Inklusive mehrfachen Überschlag.
Sah sehr gefährlich aus, hat aber keine bleibenden Schäden hinterlassen. Nach fünf Minuten Beruhigung lief sie allein die Treppe hoch und nach zehn Minuten hatte sie wieder nur Blödsinn im Kopf.

So müde. So unfassbar müde.

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Journal Dienstag, 19.3.2019

Leider keine sonderlich erholsame Nacht. Ich schlief schlecht ein (das kommt einmal in drei Jahren vor…), dann quengelte J gegen Dreiviertel Eins und kam kurz darauf zu uns rüber.

Im Büro einiges weggeschafft dank ausfallender und günstig gelegter Termine. Als der Arbeitstag vorbei war, wollte sich trotzdem kein Hochgefühl einstellen– kurz zuvor wurden uns im Agenturmeeting diverse schlechte(ste) Neuigkeiten sowie kommende Maßnahmen verkündet (bitte hier irgendwas mit schlechter Auftragslage, schlechten Zahlen und Sparmaßnahmen denken). Naja. Mal gucken, was da so kommt.

Abends die übliche Eskalation der Kinder. Ich ertrage das momentan nur noch gerade so und zähle die Tage und Stunden, wenn zwei von dreien Urlaub in Magdeburg machen. Noch dreieinhalb Tage!

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Journal Montag, 18.3.2019

Uff. Das war anstrengend. Gar nicht mal so sehr der Tag mit Kundenkontakt, aber der Umstand das es keine Pause und somit keine Ruhe gab (mit Menschen sprechen ist anstrengend). Wir waren zwar Mittags essen, aber das war halt auch in der großen Runde und somit trubelig und laut. Als ich nach dem Termin nach Hause ging, war ich jedenfalls ordentlich k.o..
Ingesamt war es aber ein sehr schöner Tag, ich habe mich gefreut, meine Ansprechpartnerin auf Kundenseite kennen zu lernen. Das hebt die Kommunikation ja doch nochmal auf eine andere Ebene, wenn man Namen/ Stimme mit einem echten Gesicht verbinden kann.

Die Nacht zu heute war die schlimmste seit laaaaanger Zeit. Die Kinder wachten wiederholt auf, J und M zogen versetzt zu uns. Nur G blieb im Kinderzimmer, wachte aber auch zwei, drei Mal auf weil irgendwas war. Heute morgen war ich jedenfalls leicht gerädert.

Eigentlich hatte ich vor, nach der Arbeit noch eine Hose kaufen zu gehen– mir sind in den letzten vier Wochen zwei Hosen am Knie aufgerissen– aber das hab ich sein lassen und statt dessen gerade online bestellt. Kommen halt demnächst wieder ein paar Pakete hier an. Ich weiß nicht, was ich ohne Online Shopping machen würde.

Jetzt Bett und die Hoffnung, mehr Schlaf zu bekommen als letzte Nacht.