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Journal Sonntag, 17.3.2019

Der Tag verlief im großen und ganzen (d.h. bis auf den Ausflug nach Neukölln) wie gestern. Allerdings waren wir nicht bei Porta (wegen zu), sondern im Kutumba. Von der Sache her war es das selbe, allerdings war das Porta-Spielparadiesdingens gemütlicher, leiser und wir hatten weniger Sorge, ein Kind zu verlieren. Die Kinder fanden es trotzdem großartig und spielten sich müde. Wir Erwachsenen- wir waren mit zwei befreundeten Familien da– beschlossen trotzdem, dort nicht mehr hinzufahren.

Abends nochmal Flipchart-Schreiben geübt (wie gestern Abend auch) und noch ein bisschen in die Tickets geschaut. Soll der Kunden-Termin morgen kommen, das wird schon.

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Journal Samstag, 16.3.2019

Gut und störungsfrei geschlafen. Wegen zu spät im Bett natürlich weniger als gut gewesen wäre. Aber ich durfte etwas länger schlafen als Jott, die stand gegen Viertel Sieben mit J und G auf (danke).

Vormittags mit den Zwillingen lange auf dem Piratenspielplatz gewesen. Die beiden spielten sich ordentlich müde, schliefen im Kinderwagen nicht und waren nach dem Mittagessen reif für einen Mittagsschlaf.

Während wir draußen waren, empfingen Jott und M Wohnungsinteressenten. Jott hatte Montag Abend eine Anzeige bei eBay Kleinanzeigen eingestellt und bis Dienstag Vormittag– zu dem Zeitpunkt nahm sie die Anzeige offline– eine zweistellige Zahl an Zuschriften bekommen, deren vielversprechendste Anfragesteller sie zu Terminen einlud (danke).
Heute war die dritte Besichtigung, und wie auch die beiden anderen Interessenten zuvor wollen diese die Wohnung gern haben… Wir können der Hausverwaltung also bald eine Liste an Interessenten schicken, aus der hoffentlich jemand ausgewählt wird.

Damit in der Wohnung Ruhe herrschte (ganz uneigennützig), schnappte ich mir M und fuhr mit ihm nach Neukölln in die Konditorei Damaskus (okay, doch nicht so uneigennützig). Wir kauften wieder Halawat el Jibn, Madluqa und eine Probierbox Baklava (wie mir auffiel, habe ich so eine vor gut anderthalb Jahren schonmal gekauft). Alles sehr gut, sogar noch ein bisschen besser als beim letzten Mal aus der Konditorei Edlib, weil geschmacks-nuancierter und weniger süß.

Nachmittags fuhren wir zum (relativ) neuen Porta an der B1/B5. Dort gibt es ein Kinder-Spiel-Paradies, das uns von Bekannten empfohlen wurde. Ich war erst sehr skeptisch, weil ich so eine kleine, lieblose Spielecke vor Augen hatte, wurde aber eines besseren belehrt. Ein riesiger Bereich mit einem Kletter-Rutsch-Turm-Haus-Ding mit zig Aufgängen, Tunneln, Rutschen, einem Bällebad, Kletterbereichen und und und. Die Kinder stürzten sich direkt drauf und waren die nächsten zweieinhalb Stunden beschäftigt, während wir am Rand saßen und uns mit Bekannten, mit denen wir uns verabredet hatten, unterhielten (okay, eventuell kletterte ich auch ein wenig… und rutschte… und spielte mit den Kindern fangen. Vielleicht sogar mehr, als das ich erzählte).
Danach aßen wir im Restaurantbereich Abendbrot und fuhren im Anschluss mit sehr müden Kindern nach Hause. Die drei gingen sofort und ohne Widerrede ins Bett, das war sehr angenehm.

Ich bin jedenfalls bekehrt, das ist eine echte Alternative für verregnete Samstage.

Bei M läufts (im negativen Sinne), er trägt daher wieder eine Windel. Die Unfälle waren an der Tagesordnung und ich sehe nicht ein, jeden Tag vollgepullerte Klamotten zu waschen.

Sleep
Schön, wenn es anderen auch so geht.

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Journal Freitag, 15.3.2019

… am Montag steht ganztägig Kundenbesuch an in einem sehr großen Projekt, das ich von einem Ende März aus dem Unternehmen ausscheidenden Kollegen übernehmen werde. Bis dahin muss ich noch Projekt- und Ticket-Details draufkriegen, eine gute Idee für eine allgemeine Vorstellungsrunde ausdenken, ein schickes Agenda-Flipchart-Plakat entwerfen und mir allgemein überlegen, was ich so alles erzählen will. Das wird also ein eher unerholsames Wochenende.

Ich hoffe sehr, dass auf Arbeit bald wieder alles in geregelten Bahnen verläuft. Aktuell steht alles im Zeichen von diversen Projektübergaben (Ende März gehen drei direkte Kollegen), und das ist mit Terminen über Terminen verbunden. Und wer viel in Terminen sitzt, kommt nicht großartig zu anderer Arbeit…
Idealerweise wird es bereits ab Dienstag kommender Woche wieder etwas ruhiger. Dann sind die größten Brocken hinter mich gebracht.

Dieser Kundentermin am Montag macht mich etwas nervös. Ich war noch nie in echt Moderator. Und dann gleich für einen ganzen Tag… Ich glaube, ich werd alles so einfach (und vermutlich langweilig) wie möglich machen– je einfacher, desto weniger kann schief gehen. Soll heißen, nichts kreatives, lustiges, extravagantes, das ich mir noch ausdenken muss und bei dem die Gefahr besteht, dass es schief geht. Play it safe oder so.

[Nichts über die Kinder, ich reg mich sonst nur auf]

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Journal Donnerstag, 14.3.2019

via GIPHY

(Heute gecheatet weil keine Lust)

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Journal Mittwoch, 13.3.2019

Zweiter Schulungstag. Sehr intensiv, viel mitgenommen, ordentlich k.o. am Ende gewesen. Der Kopf voll, der Körper müde. Früher ins Bett.

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Journal Dienstag, 12.3.2019

Heute Schulungstag von 9 bis 17 Uhr, davor, dazwischen und danach noch anderer Kleinkram.

G zog irgendwann des Nachts wieder zu uns um, ich hab‘s nicht mitbekommen. Danach war aber immerhin Ruhe.

M hat sich Abends zwei Mal mit seinem Trinkbecher nass gemacht, die Zwillinge spielten im Bett wilde Sau, die ganze Bande wollte trotz Augenringe nicht schlafen.
Ich möchte das nicht.

Die Krönung dann: M, wie er nach Anranzern von Jott und mir „Papa, ich bin doll traurig“ sagt. Das und das allgemeine Haschen nach Aufmerksamkeit der Drei…

Es ist… zum Kotzen, wirklich. Ich will den Kindern mehr Zeit widmen, ich will der Arbeit mehr Zeit widmen, ich will Jott mehr Zeit widmen… Aber ach, es passt nicht zusammen und mit der neuen, dringend benötigten Wohnung ab Sommer dann noch weniger, weil die Option auf ggf. weniger Arbeiten durch die höhere Miete hinfällig ist. Es ist alles so verfahren.

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Journal Montag, 11.3.2019

Jott und ich hatten heute beide noch Urlaub und konnten die Rückkehr nach Berlin dementsprechend entspannt angehen. Vormittags waren Jotts Mama und ich mit den Zwillingen auf dem am Wochenende neu entdeckten Spielplatz und froren uns dort der Rückkehr zum Mittagessen entgegen. Nach dem Mittag gings zurück nach Berlin, diesmal mit 2/3 schlafenden Kindern. M hielt sich krampfhaft wach und begann, irgendwann zu zählen. Bis 23 kam er, dann wusste er nicht weiter, bat um Hilfe und fragte kurz darauf, wann denn die Zahlen aufhören… Das Zahlen nicht aufhören und dass jeder Zehnerschritt (also 31, 32, 32… […] 41, 42, 43… […] 51, 52, 53) wieder von 1 bis 9 geht, war ein bisschen viel für ihn.
Zu Hause drehten die Kinder innerhalb kürzester Zeit am Rad. Die Zwillinge und ich gingen daher eine Runde raus. Jott blieb mit M zurück, um ihm die Haare zu schneiden und umherzurräumen.
Abends dann das normale Abendprogramm mit nicht schlafen wollenden Kindern und, als dann endlich Ruhe war, Steuererklärung für 2018 (Glamour können wir).

Heute trotz Mistwetter immerhin nicht nass geworden. Wir waren jedes Mal vor dem Regen wieder drin.

Die nächsten beiden Tage habe ich eine Schulung und nicht meinen normalen Arbeitsalltag. Ich freu mich schon, so kann die Woche gern beginnen.

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Journal Sonntag, 10.3.2019 – 🌧️

Ein Regentag. Mit zweieinhalb Kindern. In der Fremde (naja, ein bisschen). Vormittags wurden die Zwillinge und ich auf dem Spielplatz nass, nachmittags die Zwillinge, Jotts Mama und ich beim Herumfahren mit dem Bobby Car. Aber immerhin waren die Zwillinge mehrmals draußen und konnten ein bisschen überschüssige Energie loswerden. Und einen coolen neuen Spielplatz entdeckten wir am Nachmittag auch.
M machte es sich Vormittags drinnen gemütlich und fuhr Nachmittags mit Jott zu Freundinnen und Freundinnenkindern. Dort wurde er wohl von der (älteren) Tochter einer Freundin von Jott geknutscht. Wie ers fand? Bäh. Die Knutschende hatte nämlich zuvor ihre Knete geküsst. Tjo.

Die nächsten zwei Wochen soll es laut Wetterbericht nahezu dauerhaft regnen. Ich überlege, die Kinder einfach jetzt schon auszusetzen und nicht das schlechte Wetter und die schlechte Stimmung abzuwarten. Das würde uns allen viele Nerven sparen.

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Journal Samstag, 9.3.2019

Nach‘m Frühstück Am späten Vormittag, denn so schnell sind wir dann doch nicht fuhren wir auf‘s Dorf zu Jotts Papa. Der feierte heute seinen Geburtstag nach und hatte Kinder, Partner und Enkelkinder eingeladen.

Vor dem Mittagessen spielten die Kinder ein bisschen im Hof. Die Zwillinge fuhren auf Bobby Cars durch die Gegend und M auf seinem Fahrrad, das er letzten Sommer bekommen hatte. Dabei fiel dann auf, wie sehr er schon wieder gewachsen ist: Das Fahrrad ist inzwischen grotesk klein.
Nach dem Mittag schnappte ich mir die Zwillinge und ging mit ihnen eine sehr große Runde spazieren. Ich wollte meinen Schrittzähler hochtreiben, das gute Wetter ausnutzen und die Zwillinge ein bisschen runterkommen lassen. Sie waren ziemlich überdreht und ich hatte die Hoffnung, dass sie im Wagen eventuell schlafen würden. Das taten sie auch, sogar recht lange. Gegen den starken Wind waren sie mit Regenjacken und zwei Decken gut geschützt, und so konnten sie sich im Wagen schön einkuscheln.
Das Spazier-Wetter war supertoll: Ordentlich windig, ein Sonne-Wolken-Mix und mit 12°C auch nicht zu kalt.

Nachmittags ging die ganze Geburtstagsrunde gemeinsam vor die Tür, um die Kinder auszulüften. Die waren sehr überdreht und mussten sich bewegen, um runterzukommen. Leider fing es nach einer guten Viertelstunde zu regnen an, wir verkürzten unseren Spaziergang daher und mussten bis zum Abendbrot mit quatschigen Kindern überstehen.

Das Abendessen selbst fand in der Dorf-Kneipe statt. Die Kinder benahmen sich gut (unironisch), was eventuell auch dadurch zu erklären war, dass wir sie auf dem Tablet gucken ließen. Außerdem waren sie hundemüde, es hätte mich nicht gewundert wenn sie allesamt einfach umgekippt wären. Nach dem Nachtisch drehte sich das ins Gegenteil um, da waren sie dann weit über jeden Punkt und tobten durch die Kneipe. Das war für uns das Zeichen zum Aufbruch zurück nach Magdeburg zu Jotts Mama.
Im Auto kehrte dann Ruhe ein, bei Jotts Mama ging das Zubettbringen reibungslos über die Bühne. Sogar J ließ sich anstandslos ins Bett legen und war nahezu sofort weg.

Es war ein „bisschen“ windig heute. Der Zwillingsbuggy verwandelte sich zeitweise in ein autonomes Gefährt.

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Journal Freitag, 8.3.2019

Schon toll, so ein zusätzlicher Feiertag. Wir fuhren heute nach dem Mittagessen nach Magdeburg zu Jotts Mama und werden ein verlängertes Wochenende– den Montag haben wir uns auch frei genommen– hier verbringen. Die Kinder freuten sich schon seit gestern auf ihre Oma und sind dementsprechend happy. Und die Fahrt verlief auch super, die Kinder schliefen nämlich allesamt sehr fix ein und wachten erst kurz vor bzw. bei Ankunft wieder auf (es war allerdings ein harter Kampf, die Zwillinge am Vormittag auf unserer üblichen Spazierrunde wach zu halten).
Ansonsten: Wenn alles nach Plan geht, haben Jott und ich Ende März eine Woche allein mit M– die Zwillinge werden nämlich bei ihrer Oma sein… Das wird ‘ne spannende Nummer für alle Beteiligte.