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Journal Donnerstag, 15.8.2019

Ganz gut geschlafen, irgendwann aber aufgewacht weil mich etwas trat. Das war J, der zu uns gelaufen war. Als ich den nach oben aufs Kissen verfrachten wollte, entdeckte ich, dass da schon G lag. Die war offenbar völlig unbemerkt von mir ebenfalls zu uns gekommen. Naja, lieber so als mit Geschrei.
Großartig schlafen konnten wir dann nicht mehr. Jotts Wecker klingelte kurz darauf und J hampelte so halb herum.

Die KiTa-Eingewöhnung lief bei den Zwillingen supergut, bei M nicht so. Der hatte heute arge Probleme, sich zu lösen. Das es in der KiTa ein bisschen muffelte und laut war und das zwei Sachen sind, auf die M stark reagiert, machte es nicht leichter („Papa, ich will auch nach oben, da riecht es für mich besser“). Aber was muss, das muss.

Zu Hause dann Arbeiten bis halb Zwölf und dabei remote am ersten PM-Stammtisch unseres Standortes teilgenommen. Das wird spannend, ich freu mich auf weitere Termine (auch wenn ich dann direkt was erzählen muss).

Weil die Zwillinge bislang Mittags sehr gut und lange schliefen, verabredete ich heute um 14 Uhr einen Telefontermin mit einem Kunden. Natürlich passierte, was passieren musste: M weckte G, G wuselte herum und weckte J, und während ich so im Schlafzimmer telefonierte zerlegten die drei lautstark das Wohnzimmer. Ich hoffe, durchs Telefon war nicht soviel davon zu hören. Ein „Papa, ich muss pullern“, „Papa, J hat sich auf mich gesetzt“ und „Papa, M hat GEPUUUUUPT [hysterisches Kinderlachen]!“ müssen die Kunden ja nun nicht unbedingt mitkriegen.

Nach dem Vesper kurzzeitig totale Kinder-Eskalation. Mit der Aussicht auf Kneten konnte ich das eindämmen und für ungefähr 30 Minuten für Ruhe sorgen, immerhin. Danach war es dann noch schlimmer als davor.
Abhilfe brachte nur rausgehen, das taten wir dann auch. Erst auf den Abenteuerspielplatz, dann auf den Spielplatz im Innenhof. Da lernten wir Nachbarn kennen, die wir schon ein paar Mal von drinnen gesehen hatten. Die sind aus‘m Prenzlberg nach Köpenick gezogen und haben auch einen vierjährigen Sohn. Die Kinder spielten dann recht ausdauernd gemeinsam und ich unterhielt mich mit der Mutter. Das war weitaus angenehmer als beim Toben mitmachen zu müssen.

Abends wieder Arbeiten und zwischenzeitlich unser Bett neu beziehen– das wurde beim Versuch, ein stark weinendes Kind zu beruhigen, von eben jenem Kind vollgepullert (sie geben einem so viel zurück).

Morgen sind die Kinder bis zum Vesper in der KiTa und das freut mich unglaublich weil es die Zeit reduziert, die die Kinder zu Hause eskalieren können. Außerdem kann ich dadurch recht lange Arbeiten, und da freu ich mich tatsächlich schon drauf.

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