Home Office. Nach den beiden intensiven letzten Tagen vor Ort hochwillkommen.
Jott gings etwas besser, sodass sie die Kinder in die Schule brachte und im Anschluss noch Erledigungen machte. Ich nutzte die Zeit für gründliches Durchsaugen der Wohnung (irre, was bei diesem Tauwetter an Dreck reinkommt) und einen kurzen Spaziergang an der Wuhle um mich wenigstens ein bisschen am Morgen zu bewegen.
Die eisfreien Stellen waren von Vögeln überlaufen. Ich sah erstmals Silberreiher und Kormorane; an einem Wasserloch waren sage und schreibe insgesamt 5 Reiher sichtbar.


Auch heute steckte ich wieder durchgängig von 9 Uhr bis 16 Uhr in Terminen (Mittags hatte ich immerhin ein bisschen Pause). Während ich das gestern noch wegatmen konnte, war ich heute zu Endes Tages sehr stinkig: Ich sammel Aufgaben ein und weiß nicht wann ich sie erledigen soll. Das ist kein Zustand. Perspektivisch wird es nicht besser, ich muss mal mit meinem fachlichen Lead sprechen wie wir das auflösen können. Ich brauche außerdem einen Hinweis, wie ich meine Projekte gegenseitig priorisieren soll– das kann ich nicht entscheiden, sondern muss von jemandem kommen der mit einem strategischen Auge drauf schaut.
Im Privaten dann weiter gemacht wie im Büro: Organisieren und Eintakten von privaten Terminen und Aufgaben. Die Aufgabenliste fürs Wochenende ist schon unschön lang.
Weil M einen Freund mitgebracht hatte, fiel die Medienzeit-Regelung etwas großzügiger aus, was sich dann auch auf die Zwillinge ausweitete. Meh.
Abends eine kurze, knackige Sporteinheit auf dem Hof, ich brauchte das. Ich hatte kurz überlegt Überstunden einzuschieben um mehr zu schaffen, aber das ist der falsche Weg.

