Brückentag für die Kinder, Bürotag für Jott und halber (so irgendwie dann doch nicht) Arbeitstag für mich.
Mit Jott (die musste heute ins Büro) aufgestanden und nach Duschen/Zähneputzen direkt an die Arbeit gesetzt. Die Jungs wachten eine gute Stunde später auf und spielten, wie am Wochenende, erstmal Tablet. Bis zum Frühstück hatte ich schon zwei Stunden in der Zeiterfassung. Anders als geplant bearbeitete ich einige Ausschreibungen, die Terminvorbereitung für den Montag hatte ich auf nach dem Frühstück verschoben.
Nach dem Frühstück arbeitete ich weiter, während die Jungs in Gs Zimmer „Höhlenräuber“ spielten. Es wurde viel geschrien und rumgetobt, vemutlich besteht „Höhlenräuber“ also vor allem aus wilde Sau spielen. Mittendrin musste ich eine Eskalation schlichten: J hatte sich im Bad eingeschlossen, M stand mit „Schwert und Schild“ (Decke des Emaille-Kartoffeleimers sowie großen Schuhanzieher) davor. Die Schlichtung war dann überraschenderweise so erfolgreich, dass die beiden direkt danach wieder sehr konstruktiv gemeinsam mit Lego spielten.
Am späten Vormittag brachte Jotts Mama B G zurück. Während die Kinder spielten, bereitete ich das Mittagessen (Eierkuchen); im Anschluss lieferten G und ich J bei einem Freund ab der ihn für den Nachmittag eingeladen hatte. Bei Abgabe wurde G eingeladen zu bleiben, das nahm sie gern an. Ich, nach der Vergewisserung das das okay sei, hatte nun also nur noch ein Kind zu Hause– quasi ein halbfreier Nachmittag.
Nach dem Mittagessen arbeitete ich weiter, die Terminvorbereitung für Montag war nicht so richtig in die Gänge gekommen. Gegen 15 Uhr war ich aber soweit fertig, dass ich Schluss machen konnte. Die Uhr zeigte mittlerweile 6 Stunden an, daher stornierte ich den Urlaub. Die verbleibende Stunde zur Erfüllung der Soll-Arbeitszeit werde ich am Wochenende noch nacharbeiten, so hab ich dann nochmal einen Urlaubstag mehr für den Rest des Jahres.
Mit M ging ich am Nachmittag auf den Bolzi, wir spielten gemeinsam Fußball. Ich stand im Tor, er übte Torschüsse.
Gegen 17 Uhr holten wir dann die Zwillinge wieder von Js Freund ab. Die beiden wollten sich gar nicht trennen, ich musste sie beinahe wegschleifen.
Zu Hause dann den Tag ruhig (… nach Verräumen des Wocheneinkaufs) ausklingen lassen.

