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Donnerstag, 03.10.2024

Yay, Feiertag!


Bis 8 Uhr geschlafen. Seitdem wir das neue Bett haben und ich „eingeschlafen“, also eingelegen/eingegrooved bin, zeigt die Schlafauswertung in der Garmin-App ein regelmäßigeres Schlafverhalten an. Ich fühls zwar noch nicht, aber vielleicht wenn die olle Erkältung endlich weg ist– die hält sich nämlich ziemlich hartnäckig.


Morgens hingesetzt und runtergeschrieben was wir die nächsten Tage erledigen wollen. Das war eine recht lange Liste… Wir fingen nach dem Frühstück direkt an mit dem Zusammenbauen neuer Regale für das Jungszimmer, gefolgtn von diversen weiteren Aktivitäten im Haushalt.


M war heute noch angeschlagen, aber ansonsten fit. Habe weiterhin das leichte Gefühl, dass er gestern vielleicht doch nicht so krank war. Andererseits sah er wirklich wie Häufchen Elend am Morgen aus.


Nachmittags Kaffee und Kuchen bei Oma. Wir spielten Alhambra, die Kinder hielten auch bei dieser Spielrunde länger als eine Schulstunde durch. Als wir am Abend gingen, ließen wir G da– sie wollte schon länger mal bei Oma übernachten.


Nächste Woche Freitag ist Tag (… oder eher Nachmittag) der offenen Tür an einem der weiterführenden Gymnasien des Bezirks, wo Schüler auch nach der 4. Klasse schon hinwechseln können. Das wird ein neues „Erstes Mal“ für uns– ich muss mich nur noch belesen, worauf man achten soll… (abgesehen davon, dass das Kind einen guten Eindruck bekommt und sich wohl fühlt).


Abends das Staffelfinale von „Ringe der Macht“ geschaut. Schade, dass die acht Folgen schon wieder vorbei sind, wir wurden nämlich sehr gut unterhalten. Jetzt ist dann vermutlich wieder zwei Jahre Pause.

6 Antworten auf „Donnerstag, 03.10.2024“

Dann hier mein Senf, aus einem anderen Bundesland und die Kinder sind älter, sozusagen aus der Rückschau:
Ob ein Kind sich in der Schule wohl fühlt und gut mitkommt, hängt in großen Teilen von den Lehrkräften und den Klassenkamerad:innen ab – also Faktoren, die wir nicht beeinflussen können. (Immer vorausgesetzt, es ist die passende Schulform, aber davon gehe ich jetzt mal aus.) Das ist echt Glückssache, sorgt aber andererseits dafür, dass wir uns nicht allzu verrückt machen brauchen, weil wir auf einen wesentlichen Punkt eh keinen Einfluss haben. :-)
Am allerwichtigsten finde ich, dass das Kind die Schule sympathisch findet und gern hingehen möchte. Warum genau, ist eigentlich egal, denn schließlich wird das Kind dann viel Zeit dort verbringen. (Mein Sohn wollte unbedingt in die Schule, die am Tag der offenen Tür die beste Chemie-Show gezeigt hat. Zufällig hat dann alles andere auch gut gepasst, aber das war sein Grund!)
Dann halte ich organisatorische und logistische Themen für ganz wichtig: Ist die Schule gut zu erreichen? Wie sieht es mit Mittagessen, Nachmittagsbetreuung, AGs aus? Wird von den Eltern für irgendwelche Aktionen (viel) Hilfe erwartet, finanziell oder als Arbeitseinsatz, und passt das in Ihr Leben?
Wie steht es mit Klassenfahrten? Ich kenne sowohl Schulen, die genau darauf achten, dass Fahrten nur so viel kosten, wie ggf. über Bildung&Teilhabe erstattet wird, als auch solche, bei denen teure Ski- oder Segelfahrten selbstverständlich sind. Wenn irgendwann drei Kinder auf Klassenfahrt gehen, ist das ja durchaus ein Thema!
Ich weiß nicht, wie es in Berlin mit „Profilen“ aussieht. Bei uns wird großes Getöse darum gemacht, dass Schulen einen Musikschwerpunkt, ein naturwissenschaftliches Profil o.ä. haben. Letztlich ist das dann eine Stunde pro Woche in der 5. und 6. Klasse, die, wenn man Pech hat, die Hälfte der Zeit ausfällt. Wenn das nicht ein wesentlicher Punkt für das Kind ist, würde ich mich deswegen nicht verrückt machen.
Mein Rat wäre also insgesamt: wenn die Rahmenbedingungen passen, aufs Bauchgefühl, auch des Kindes, hören. Und beim Tag der offenen Tür mal die Klos testen!
Ich wünsche Ihnen gute Nerven, und bleiben Sie gelassen!

Oh, und was mich noch interessieren würde: Warum soll/will M schon nach der 4. Klasse wechseln, wenn es in Berlin die Möglichkeit gibt, 6 Jahre in die Grundschule zu gehen? Ist das in der Praxis doch nicht so gut, wie es mir erscheint? (Ich fand es schrecklich, Drittklässler schon in eine Schublade zu stecken.)

Unser Sohn ist hier in Berlin auch gerade in der 5. auf das Gymnasium gewechselt, ebenso wie einige seiner Freunde. Obwohl die auf ein anderes Gymnasium gewechselt sind, war die Erfahrung bei allen ähnlich: Der größte Schock waren die Pausen. Während in der Grundschule die Kinder alle zusammen rumgetobt sind und Fangen, Fußball oder Tischtennis gespielt haben, steht man jetzt plötzlich in kleinen Gruppen unter lauter sehr großen Kindern und Jugendlichen herum und hat keinerlei Bewegung mehr. Deshalb mein Tipp: Mal während der Schulzeit vorbei gehen und gucken, wie dort die Pausen so sind … Man hat auf jeden Fall (hier bei uns in Pankow auf den Gymnasien) insgesamt sehr viel weniger Platz und mehr zu Schleppen … Ansonsten ist es bisher nicht viel anders als bei den Kindern und Freunden, die auf der Grundschule geblieben sind.

Anmerkungen des Nicht-mehr-Schülers hier im Haushalt:
Zustand der Schule/Klassenzimmer: Wenn nicht sowieso verkündet wird, dass die Schule in nächster Zeit renoviert wird, passiert während der Schulzeit des Kindes nichts. (Falls eine Renovierung angekündigt ist, muss das auch noch nicht viel heißen…) Mal mit Schülern sprechen, ob es z. B. im Sommer unerträglich heiß wird in den Räumen.
Ausstattung – hängen Beamer in den Klassenzimmern, oder stehen da noch Overheadprojektoren?
Gibt es ein elektronisches Schulportal und (ältere Schüler fragen!) wird es auch sinnvoll genutzt?
Ist die Schule gut organisiert, sind Lehrkräfte engagiert und kümmern sich? Dazu z. B. auf Aushänge in den Gängen achten – gibt es Ansprechpersonen und Informationsangebote zu Schul- und anderen Themen?
…und er stimmt mir zu, was die Toiletten angeht. :-)

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