Zum ersten Mal seit langer, laaaaanger Zeit U-Bahn gefahren. Ich bin ein Paul von geringen Verstand manche Dinge brauchen etwas, bis sie zu mir durchdringen– aber heute morgen war mir, gerade nach dem gestrigen Tag, klar, dass ich _nicht_ von Jannowitzbrücke ins Büro laufe, sondern mich so wenig wie möglich bewegen werde. Folglich fuhr ich also bis Friedrichstraße, nahm die U6 nach Süden, wunderte mich das die Bahn nicht mehr in Französische Straße, sondern Unter den Linden anhält (so lange war ich schon nicht mehr mit der U6 unterwegs) und fiel etwas später quasi ins Büro.
Dort viel Austausch mit Kolleg:innen und eher weniger operative Arbeit. Nachmittags hatte ich einen Austausch mit der Scrum Masterin des Dev-Teams, mit dem ich hauptsächlich arbeitete. Ich hatte darum gebeten, weil ich ein besonderes Interesse an Menschen, Wünschen, und Erwartungen, aber auch Abläufen, Regeln und Workflows des Teams hatte– je besser ich das verstehe, desto besser weiß ich worauf ich achten muss desto besser kann ich aktiv zu einer guten Zusammenarbeit beitragen. Der Termin war kurzweilig, ich erfuhr ein paar Dinge die mir helfen können und war insgeheim recht beeindruckt von der Scrum Masterin– Anfang 20, sehr souverän, sehr kompetent; also das glatte Gegenteil von mir in dem Alter.
Mittags Mantı. Ich bestellte anderthalb Portionen weil ich wirklich Hunger hatte, bekam auch etwas mehr als die Kollegen, fand Preis-Mengen-Verhältnis aber nicht zufriedenstellend. Geschmacklich gut, aber danach brauchte es noch einen Apfel und anschließend Protein-Sojacrunchie-Quark, damit ich mich besser fühlte.
Was schön & gut war:
- Italienisch-Lernen in der Bahn auf dem Hin- und Rückweg
- Mit Jott Abends „The Brothers Sun“ anfangen

