M ist krank, ich fuhr also nicht ins Büro sondern blieb mit ihm zu Hause. Während er morgens noch ein Häufchen Elend war, wurde es über den Tag hin etwas besser– am Nachmittag hüpfte er unausgelastet durch die Gegend. Ich fühlte mich etwas verschaukelt.
Meinen Urlaub am Freitag cancelte ich schweren Herzens, bzw. verkürzte ihn auf 1/2 Tag. Ich komme vor lauter Tagesgeschäft nicht dazu, am Montag stattfindende Termine vorzubereiten– das werde ich nun am Freitag machen.
Nachmittags fand ein Termin mit Ms Lehrerin und Erzieherin auf Grund des vergebenen mündlichen Tadels statt. In einer zwischendurch sehr hitzigen Diskussion machten wir unseren Standpunkt sehr deutlich; mit dem Ergebnis, dass der aus unserer Sicht ungerechtfertigt ausgesprochene Tadel zurückgenommen wird. Gegen Ende glätteten sich die Wogen, vielleicht hatte Ms Lehrerin auch nur resigniert, ich weiß es nicht. Insgesamt einigten wir uns, dass wir einen Modus Operandi für die weitere Zusammenarbeit finden wollen– unser Ziel ist ja das gleiche, nämlich das M im kommenden Schuljahr an seinen Kompetenzen arbeitet und idealerweise nach der 4. Klasse auf eine weiterführende Schule wechseln kann.
Anschließend durchschnaufen, Jott und ich fühlten uns sehr erleichtert. Der Termin, die Vorbereitung und auch die Sorge vor dem Ergebnis hatte uns die letzten Tage ganz schön beschäftigt.



