Heute durfte Jott ausschlafen, ich stand mit den Kindern früh auf. Wobei früh relativ ist, es war so gegen halb Acht als es endgültig zu unruhig für weiteres liegen bleiben wurde. Und da hatte sich M schon eine gute Stunde zusammengerissen und war noch still im Bett gelegen– eigentlich war er nämlich bereits halb Sieben wach…
Vormittags großes Theater der Jungs, vor allem von M, weil Jott sie zum aufräumen anhielt/selbst aufräumte. Großes Geschrei, Tränen, Eskalation. Als es wieder etwas ruhiger wurde, gingen die Kinder und ich nochmal eine Runde auf den Hof + danach zum nächsten Geldautomaten– für meine Reise nach Frankfurt wollte ich nicht ganz ohne Bargeld darstehen.
Mittags kamen wieder A, S und E zum Essen vorbei. Wir aßen, quatschten noch ein bisschen und dann fuhr ich mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof, kämpfte mich durch das Gewimmel (meine Güte, waren das viele Menschen– ich bin das gar nicht mehr gewohnt), stieg in einen ICE und fuhrt fast exakt vier Stunden lang bis nach Frankfurt am Main. Kurz dran gedacht, dass das ja beinahe schon symbolkräftig ist am 03. Oktober von Ost nach West zu fahren.
In Frankfurt dann noch größeres Gewusel am Bahnhof. Ich lief gute 15 Minuten zu meinem Hotel, checkte ein und bezog das Zimmer und traf mich anschließend mit Frau Fragmente und Frau Novemberregen zum Essen (und erzählen). Lange gesessen, gegessen, und erzählt.
Gegen 22:30 Uhr Schluss, hoch aufs Zimmer und ins Bett. Ich bin gespannt auf die Weiterbildung morgen.

