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Sonntag, 01.09.2024

Morgens wieder an der Wuhle joggen gewesen. Auf dem Rückweg drei andere Eltern getroffen– zwei ebenfalls laufend, einer auf’m Rennrad.


Bisschen am Taschengeld der Kinder abgemüht. Ich will ja einerseits, dass sie lernen damit umzugehen und nicht binnen 2 Wochen 30 EUR für irgendwas, vermutlich vor allem Süßkram, ausgeben. Als Plan hatte ich mir zurecht gelegt, das einfach per Excel zu tracken und dann viel mit ihnen zu sprechen.

Jetzt hinterfrage ich mich aber: Ist das nicht auch eine Form von Kontrolle? Mit ihrem Taschengeld sollen sie ja machen können was sie wollen, gerade und auch wenn es mir missfällt. Das ist ja auch ein Stück von Unabhängigkeit und Autonomität, das sie brauchen.

Andererseits: Wie groß ist der Lerneffekt, wenn ihnen gar nicht auffällt was mit dem Geld passiert?


Nachmittags-Plan: Baden fahren mit den Kindern, damit wir rauskommen und das Wetter auskosten (wer weiß, wie lange es noch warm bleibt– mit einem Mal ist Herbst). Als es soweit war, wollte aber nur G– die Jungs spielten lieber Fußball. Bin dann mit G losgeradelt und hab auch nur mit G Eis auf dem Weg gegessen.


Abends Last Kingdom mit Jott, wir näher uns weiterhin langsam dem Serienfinale an.


Schön, dass heute mal niemand bei uns war.

4 Antworten auf „Sonntag, 01.09.2024“

Erfahrungsbericht zum Taschengeld: Vieles regelt sich von selbst. Und es ist auch Typsache. Ich habe hier einen sparsamen Menschen, der sein Geld gut einteilt, und eine, der es Löcher in die Tasche brennt und die es immer gleich ausgeben muss. Irgendwann ist aber doch die Erkenntnis eingesickert, woran es liegt, dass der Bruder sich manche teureren Dinge kaufen kann. Aber eigene Erfahrungen haben da besser geholfen als Ratschläge der Eltern.

Zum Taschengeld: Wo kommt denn so viel Geld bei den recht jungen Kindern her?
Wir haben hier die Regel, daß pro Monat das doppelte des aktuellen Schuljahres an Taschengeld von uns an die Kinder ausgegeben wird. Großeltern und andere Gönner tragen dann meist noch etwas mehr bei.
Bzgl. Kontrolle: Würde ich tatsächlich nur machen, wenn ein Kind dazu um Hilfe bittet. Soweit ich Einblick habe sind auch hier stark divergierende Anlagestrategien vertreten, aber dafür ist Taschengeld ja da.
Alles Gute für Sie und ihre wilde Bande!

Die Kinder kriegen seit der ersten Klasse Taschengeld. Wir orientieren uns da grob an der Taschengeldtabelle. Außerdem gibts von Verwandten immer mal wieder was zugesteckt– da kommt dann schon was zusammen.

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