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Samstag, 27.07.2024

Kein Sport, stattdessen ausgeschlafen– es regnete wie angekündigt. Gegen Dreiviertel Neun aus dem Bett gewankt, spätes Frühstück mit den Kindern.


Vormittags die Tablet-Einrichtung für die beiden iPads abgeschlossen (jetzt aber wirklich), während draußen der Regen prasselte. Alle benötigten Spiele sind installiert, die Minecraft-Accounts eingerichtet, die Anton-App samt Profil installiert… Bisschen nervig, weil ich alles doppelt machen muss. Eigentlich bräuchte ich eine Mini-MDM-Lösung, aber das wäre dann wohl auch wieder mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Oder ich muss mal schauen ob ich nicht die Einstellungen in einem Profil speichern und dann auf einem anderen iPad importieren kann– so würd ich mir das zumindest beim Tablet für G, das irgendwann da sein wird, sparen.


Was mich ja wirklich fuchsig macht: Wenn die Kinder theatralisch im Weg rumliegen (ja, rumliegen) und nichts mit sich anzufangen wissen. So heute M. „Mir ist langweilig“. Herrje, das Kind hat noch ungelesene Bücher, diverse Spielsachen, zwei Geschwister und zig Gesellschaftsspiele zum spielen, aber ihm ist langweilig.


Nachmittags war das Wetter wieder besser. Wir fuhren daher nach Karlshorst. Dort gibt es mit „Welt der Karten“ einen Laden für Sammelkartenspiele (Yu-Gi-Oh!, Magic, Pokemon etc. pp), den die Kinder gern besuchen wollten. Der Weg war… anstrengend. Bei uns versammelten sich die Union-Fans für das Spiel gegen die Glasgow Rangers und in der Wuhlheide die Peter-Fox-Fans für das Konzert am Abend. Hatte ich beides nicht auf dem Schirm, wir mussten uns durchkämpfen. Hinter der Parkbühne wurde es dann aber schlagartig leerer und wir konnten ungestört vor uns hinradeln.

Bei Ankunft an der angegebenen Adresse dann große Enttäuschung: Der Laden war zu, obwohl er laut Google Maps geöffnet sein sollte. Lange Gesichter, die sich aber schnell wieder aufheiterten: Neben dem Besuch bei Welt der Karten stand auch noch ein Besuch bei Prinzeneis an– und die Eisdiele war geöffnet :)

Zurück fuhren wir dann nicht durch die Wuhlheide, sondern an der Wuhlheide vorbei, mit Abstecher zum Rewe Ecke Edisonstraße/Treskowallee wo sich die Kinder mit Süßigkeiten eindeckten. Das war ein Stresstest für mich. Einerseits sollen sie ihr Taschengeld verwenden dürfen wie sie wollen, andererseits find ichs furchbar wenn sie sich nur Süßigkeiten davon kaufen. J wollte allen Ernstes mit 4 Packungen Gummitieren aus dem Rewe marschieren, da intervenierte ich dann doch und beschränkte die Kinder auf je zwei Packungen. Großes Gemotze, das sei ja unfair. Ich machte mich direkt noch unbeliebter und kündigte an, dass die Süßigkeiten in der Küche und nicht in den Kinderzimmern gelagert werden müssen– ich möchte zumindest ein bisschen Kontrolle darüber haben, wann und wieviel Süßes sie essen (auch wenn das illusorisch ist, weil ich nicht den Nerv habe das wirklich genau zu kontrollieren und sie dann doch öfter naschen als gut wäre).


M möchte spanisch lernen (er findet die Sprache cool, ich weiß nicht genau welche Berührungspunkte er damit hat, aber warum auch nicht) und klickte sich heute ein bisschen durch Mondly. Babbel fand ich für Kinder nicht geeignet, Mondly hat ein verspieltes Interface (und ist nicht so unfassbar nervig gamifiziert wie Duolingo). Mal schauen, wie oft er die App benutzt.


Schnelle Sporteinheit am Abend, danach Abendessen bis 20:30 Uhr. Die Jungs entdeckten Sucuk für sich (die hatte ich für mich gekauft, mimimi) und waren begeistert, G war sie zu scharf.


Dann wieder spielen, gegen 23 Uhr ins Bett– da kam von Jott noch die Nachricht, dass sie nun in eine Karaokebar wollen. Ich frag mich, woher sie die Energie dazu nimmt.

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