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Sonntag, 03.12.2023

Kurz vor Sechs durch J und M geweckt worden, weil J schlecht war. Nach ein paar Mal würgen und Schleim husten gings ihm besser. An Schlaf war danach nicht mehr zu denken weil die Jungs beim hin und her wälzen gegen die gemeinsame Schlafzimmerwand wummerten. Also allesamt gegen halb Sieben aufgestanden.

Jott stürzte sich direkt auf ihren vorbereiteten Plätzchenteig und buk mehrere Bleche Plätzchen, ich setzte mich ans Haushaltsbuch. Das Jahresende naht (achwas) & ich möchte gern auswerten, ob meine Prognosen annähernd zutrafen und ob sowie was wir für 2024 anpassen müssen.


J ging es heute wieder besser, morgens hatte er nur noch erhöhte Temperatur und war den Tag über ausnehmend quatschig drauf sodass er morgen voraussichtlich wieder in die Schule gehen kann.


Vormittags sollten die Kinder eigentlich ihren Diensten nachkommen und helfen. Großes Gemaule, mit Ausnahme von G, die sofort loslegt, aber nach gut der Hälfte ihres Jobs aus nicht ganz klaren Gründen abbrach. Noch bevor es für die Jungs richtig losging, schmiss M beim Spielen im Kinderzimmer den Luftbefeuchter um, was für mich das Fass zum Überlaufen brachte– nicht genug, dass sie ihre überschaubare Arbeit nicht machten, sorgten sie nun dafür das ich NOCH MEHR aufräumen und putzen musste. Wutentbrannt alle Kinder weggeschickt und selbst die Wäsche gemacht, Staub gewischt und 2/3 der Wohnung durchgesaugt.


Zum Mittag kamen A, S und E zu Besuch. Gemeinsames Entenessen; mein Highlight war die Sauce. Ich war überrascht, wie wenig Fleisch am Ende auf den Tellern landete, der größte Teil waren Knochen und Gezadder.
Das heutige Essen war ein Testlauf für Weihnachten, wenn Jotts Familie uns besuchen wird. Wir stellten fest, dass wir mindestens zwei Enten, ggf. sogar mehr, bräuchten– das kriegen wir dann platztechnisch und logistisch überhaupt nicht hin. So wird es zu Weihnachten also eher keine Ente geben.

Nach dem Essen gemeinsames Rommé-Spielen, Jott wurde erste und ich dritter.

Den Rest des Nachmittags abewechselnd geputzt (so ein Entenbraten bedeutet unfassbar viel schmutziges Geschirr


Ich habe schlicht keine Kapazität mehr um mit dem ständigen Scheißverhalten der Kinder umzugehen. Wenn es einen Knopf gäbe mit dem ich mich oder sie vier Wochen wegteleportieren könnte, würde ich unverzüglich draufdrücken.

Positiver Nebeneffekt: Den ganze Alltagsscheiß, das ständige Waschen, Pakete fürs Haus annehmen, Planen, Aufräumen, Vorbereiten, Kleinscheiß erledigen hätte ich dann auch nicht an der Backe.

5 Antworten auf „Sonntag, 03.12.2023“

Wir sind schon seit einigen Jahren dazu übergegangen, solch großes Getier zu Festtagen fertig im Restaurant abzuholen, wahlweise auch gleich mit sämtlichen Beilagen ;o) Hat auch den Vorteil, dass jede*r eine Keule bekommen kann und sich nicht alle um die 2 (oder 4) Keulen kloppen müssen…
Und wenn man Arbeitszeit und Energiekosten dazurechnet, kommt man auch nicht wirklich teuerer als wenn man es selbst macht.

Ich kann mich irren, aber nimmt man nicht auch gerne Gans zu Weihnachten, die deutlich massiver ist als so ein Entchen? Viel Erfolg jedenfalls bei der Menüsuche!

In meiner Familie gibt es seit Jahren nur Brust und Keule (und halt nicht den ganzen Rest von Ente oder Gans, weil es sich halt platzsparend auf einem Blech im Ofen machen laesst.Vielleicht ist das eine Option?

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