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WMDEDGT?

Journal Freitag, 5.10.2018 – #WMDEDGT 10/18

[Mehr WMDEDGT?-Einträge bei Frau Brüllen.]

Gestern Abend extra früh ins Bett gegangen und dann versauen die Kinder den Erholungsschlaf. Heute morgen sehr gerädert und mit einem starken „Ich möchte heute keine Kinder sehen“-Gefühl aus dem Bett aufgewacht. Als ich das Schlafzimmer verließ, quakte der auf Jotts Seite liegende J– den musste Jott heute Nacht zu uns bringen– los und kam mit mir in die Küche. Soviel also zum nicht sehen wollen. In der Küche kletterte er auf diversen Stühlen rum und fiel dann auch noch runter. Großes Geschrei, aber nichts passiert. Eventuell merkt er sich das aber endlich mal („beherzen durch Schmerzen“).
Ich war jedenfalls morgens sehr sackig und dann sehr froh, dass Jott die Kinder zur KiTa brachte und ich Ruhe hatte. Zum Runterkommen und weil es bei jedem Schritt knirschte, brachte ich erstmal die Wohnung auf Vordermann, ging dann Duschen und saß gegen 8 Uhr endlich vor dem Rechner im Home Office. Während im Hintergrund Waschmaschine und Trockner liefen, arbeitete ich so an drei Themen gleichzeitig vor mich hin. Um 10 Uhr fand unser Team Daily statt, weil die Internet-Verbindung im Büro teilweise sehr schlecht ist wurde kaum ordentlicher Sound übertragen und ich musste ziemlich oft rätseln, was gesagt wurde. Das war ein bisschen irritierend: Im linken Teil des Skype-Video-Anruf-Fensters ein gestochen scharfer und glasklar zu hörender Kollege (ebenfalls im Home Office), im rechten Teil ein matschiges, verrauschtes Bild und teils kaum verständliche Stimmen. Naja, irgendwie gings dann doch.
Danach weiterarbeiten, bis Bringmeister mit der Lebensmittellieferung kam. Alles in Empfang genommen, verräumt, Waschmaschine und Trockner neu befüllt, weiter gearbeitet.
Spät Mittag gegessen (Schupfnudeln mit Pfeffer, Salz und rübergebröselten Feta), wieder weitergearbeitet. Ein bisschen chaotisch und durcheinander, aber das Ergebnis war, glaub ich, ganz okay. Ich hab geschafft, was ich schaffen wollte.
Beim nachmittäglichen Kaffeekochen vergessen, den Deckel der Maschine runterzuklappen. Irgendwann irritierten mich die Zisch-Geräusche– das war der Wasserdampf… Nochmal Kaffee aufgesetzt, die Maschine richtig bedient, Kaffee getrunken, nochmal ein bisschen gearbeitet.
16 Uhr den metaphorischen Stift fallen gelassen und mit der Straßenbahn zur KiTa gefahren. Gesehen, dass nächste Woche Mittwoch und Donnerstag zwischen 8 und 15 Uhr Ersatzverkehr sein soll und mich sehr gefreut, dass das weder morgens noch nachmittags in meiner Fahrzeit liegt.
Bei Betreten der KiTa kam mir M entgegen. Wobei er eigentlich nur verträumt auf der Treppe stand und in die Gegend guckte. Ich nahm ihn direkt in Empfang; wir holten erst seine Sachen ab und dann die der Zwillinge. Vor Verlassen der KiTa noch ein bisschen mit der KiTa-Leiterin erzählt, dann mit der Brut nach Hause gefahren. In Erwartung des Abends ohne Jott– die war aushäusig verabredet– Bauchschmerzen bekommen (zu zweit können wir die Scheibe spielenden Kinder gut auffangen, allein ist das halt anstrengend). Leider nicht ganz unbegründet, die Zwillinge benahmen sich wie die Axt im Walde. Das ging so weit, dass sie tatsächlich mal einen Abend ohne Essen zu Bett gingen. Ich muss mich nicht von ihnen terrorisieren lassen, vielleicht lernen sie was draus.
M blieb nach Zubettbringen der Zwillinge (~20 Uhr) bei mir. Gemeinsam räumten wir auf (er spielte nebenbei mit Autos und ignoriere jeden Versuch von mir, ihn über die KiTa auszufragen), danach durfe er noch eine Folge Paw Patrol gucken und wurde gegen 21 Uhr von mir ins Bett bugsiert. Innerhalb von fünf Minuten schlief er. Ich musste stark dagegen ankämpfen, direkt liegen zu bleiben, aber Blogbeiträge schreiben sich leider nicht von selbst. Dafür dann halt jetzt.
Jott, sei leise wenn Du nachher kommst.

Was schön war: Nach dem sauber machen durch die Wohnung laufen OHNE das es beim Laufen knirschte.

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