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Sonntag, 25.09.2023

Jott und ich schliefen die Nacht im Wohnzimmer, unser Schlafzimmer hatten wir Jotts Freundin überlassen. 6:10 Uhr platzte G bei uns mit der Meldung „Die Jungs spielen schon Tablet!“ rein. Kannjawohlnichtwahrsein! Es war sogar noch dunkel! Schnell und leise zu den Jungs, ihnen die Tablets abgenommen und sie zum erneuten Hinlegen verdonnert.

Leider waren ab 6:30 Uhr aber auch die Gastkinder wach, sodass wir nicht im Wohnzimmer hätten liegen bleiben können. Jott bot mir an, in Gs Zimmer weiter zu schlafen, das machte ich dann auch bis zum Frühstück.


(Beinahe ein) fliegender Wechsel: Am frühen Vormittag brach Jotts Freundin wieder nach Hause auf; zum Mittag kamen A, S und E vorbei.

S brachte mir viel, viel Münzgeld mit. Mein Vorrat für Taschengeld, Trinkgelder und kleine Spenden ist für die nächsten paar Monate gesichert.

Ansonsten: Gemeinsames Mittagessen, anschließend Rommé, Urlaubsplanung für 2024 und Abhängen.


Die Kinder glauben nun an die Existenz von Wuhle-Kaimanen. Genauer: An die Existenz einer vom Aussterben bedrohten Population von Kaimanen, die in der Wuhle leben, bis zu maximal 1,5m Länge erreichen (aber nur die Weibchen, die Männchen sind kleiner), wechselwarm sind und stundenlang bewegungslos im Wasser liegen können– bis sich ein unvorsichtiges Teichhuhn oder eine Ente in ihre Nähe wagt und sie blitzschnell zuschnappen.

Aus dem Wasser ragende Wurzeln waren die Nasen- oder Schwanzspitzen, aus dem Wasser führende Bibergänge die Schleichwege und Spur-Rinnen in der Entengrütze auf der Wuhle die Schwimmgänge der Wuhle-Kaimane. Einmal hielten wir (die Kinder mit einem gewissen Gruseln) sogar an, schauten 5 Minuten eine aus dem Wasser herausragende Wurzel an und fragten uns, ob der vermeintliche Wuhle-Kaiman sich zufällig vielleicht doch bewegen würde…

Ich weiß nicht was mich da geritten hat, aber ich hatte Spaß.

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