Kategorien
Wochenende in Bildern

Journal Samstag, 24.9.2016

Ein Standard-Samstag, zumindest bis zum Mittag. Jott wurde von einer langjährigen Freundin aus Leipzig besucht und war ab 13 Uhr außer Haus. Die Kindsbetreuung oblag bis zum Abend mir.

Die beiden letzten Wochenenden fotografisch festzuhalten hat Spaß gemacht und viele schöne Bilder hervorgebracht, sowohl fürs Blog als auch für das private Fotoalbum. Die Teilnahme an der Wochenende-in-Bildern-Aktion ist ein guter Antrieb.

Zum Bäcker, Kameraden
Der Tag startet etwas früher als wir es gern hätten. Dreiviertel Sieben sind Herr Schnuffke und ich auf der Jagd dem Weg zum Bäcker. Weil er quengelt, bekommt er bereits auf dem Rückweg ein Cranberry-Brötchen, ist daher zum Frühstück schon satt und zappelt herum.

Die Herzdame backt

Unsere eigene Version von „Die Herzdame backt„. Gekennzeichnet durch mangelnde Ausleuchtung und fehlende hübsche Kleider, aber mit mindestens genauso tollen Ergebnissen. Jott backt nach dem Frühstück einen Kirsch-Marzipanstreusel-Kuchen für das Wochenende, ich beschäftige Herrn Schnuffke.

Auto Auto Auto

Während ich Duschen bin, passt Jott auf ihn auf, aber leider nicht auf die Autos. Ich muss daher, mit Taschenlampe und Nudellöffel bewaffnet, erst einmal eine Rettungsaktion starten.
Unter dem Sofa ist übrigens niemand gestorben und zu Staub gefallen- das ist der normale Altbaustaub nach ungefähr drei Monaten.

Nachdem alle Autos gerettet sind, gehen Herr Schnuffke und ich einkaufen…

Feigen

… und bringen Feigen mit. Zehn Stück konnte ich ergattern, das ist einer der Vorteile wenn wir frühzeitig zum Einkauf loskommen. Zwei von Zehn gibts als Vorspeise, während Jott das Mittagessen vorbereitet.

Statt eines Einkaufszettels kam heute die Bring-App zum Einsatz. Die App funktionier super, aber mich stört, dass ich während des ganzen Einkaufs das Handy vor der Nase habe.
Aber vielleicht muss ich mich einfach nur umgewöhnen.

Aus Tief und Kühl

Es gibt Reis mit Scheiß. Jott hatte alle angebrochenen Tiefkühlpackungen vergemüst verwurstet. Der „Scheiß“ besteht unter anderem aus grünen Bohnen, Brokkoli, Blumenkohl und Möhren.

Nach dem Essen versuche ich, Herrn Schnuffke zu einem Mittagschlaf zu überreden. Leider mit mäßigen Erfolg: Während ich im Bett sitze, krabbelt er 20 Minuten lang um mich herum und freut sich. Als ich mir die Sinnlosigkeit meines Unterfangens eingestehe, schnappe ich mir das protestierende Kind- 20 Minuten um Papa krabbeln waren offenbar nicht genug-, verabschiede Jott und räume zusammen mit Herrn Schnuffke die Küche auf.

Spielstunde

Seine Hilfe besteht vor allem darin, mir nicht im Weg zu sitzen, stehen oder liegen. Das macht er auch ganz gut.
Nach’m Aufräumen gehen wir erneut einkaufen. Heute Vormittag bei Netto gab es nicht alles was wir brauchen, also müssen wir nun zu Denns, zum Fleischer, zu Rewe und zu DM.
Vielleicht wäre es doch schlauer, zu Kaufland o.ä. zu gehen und dort in einem Rutsch alles zu kaufen.

Kleiner Helfer

Beim Veräumen der Einkäufe hilft Herr Schnuffke fleißig mit. Auf meine Bitte hin trägt er Deo-Stick und Flüssigseife ins Badezimmer und große Taschentücher ins Kinderzimmer. Ich bin überrascht, wie gut er das macht und das er tatsächlich versteht, wenn ich sage „Kannst Du bitte das Deo ins Badezimmer bringen“.

Dann gibts Kaffee (für mich) und Kuchen (für mich und ihn), wir laufen noch ein wenig durch die Wohnung und gehen schließlich nochmal spazieren.
Auf dem Rückweg vom Bäcker haben wir Kastanien gesammelt, nun gehen wir Eicheln sammeln.

Eicheln

Großer Junge

Herr Schnuffke ist Feuer und Flamme. Wir bewegen uns mit einer Geschwindigkeit von 20m/h fort, weil er die größte Zeit mit dem Auflesen und in den Wagen legen von Eicheln beschäftigt ist. Wir sind daher ziemlich lange unterwegs, kommen aber nur eine S-Bahn-Station weit.

Abendessen

Als wir wieder zu Hause ankommen, sind Jott und ihre Freundin bereits da. Ich bereite Abendessen für uns alle vor, bringe das Kind ins Bett und räume auf.

Zum Sonntag vom Wochenende in Bildern.

Herr Schnuffkes Kotzerei am Donnerstag hat anscheinend doch nicht am verdorbenen Magen oder einer Lebensmittelunverträglichkeit gelegen. Jott ließ sich am heutigen Abend mehrmals ihr Essen erneut durch den Kopf gehen.
Die nächsten 24 Stunden werden spannend.

Herr Schnuffke ist seit gestern schwer verletzt. Er hat sich beim Herumpulen im Mund auf den Finger gebissen, dabei ein wenig Haut abgefetzt und hält nun wiederholt den Finger hoch und erheischt Aufmerksamkeit tut seinen Schmerz kund.

Nochmal Herr Schnuffke: Er kann auf seine Körperteile zeigen, wenn wir ihn fragen wo sie sind! Das sieht so aus: Ich frage „Herr Schnuffke, wo ist Deine Nase?“ und dann zeigt er auf seine Nase. Und das funktioniert mit einer ganzen Reihe von Körperteilen.

Was schön war: Der Moment, als ich mich Abends nach getaner Arbeit an den Rechner setzen konnte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.