Kategorien
Journal

Samstag, 28.01.2023

Ich durfte ausschlafen. Jott stand auf, als die Kinder riefen. Gegen halb Neun hielt es mich dann aber nicht mehr länger im Bett.


In Ms Klasse wird offenbar seit einiger Zeit in Mathe ein Laptop genutzt. Ich erfuhr das zufällig im Klassenchat, M hat es bislang nicht erwähnt. Auf Nachfrage erzählte er, dass sie in den entsprechenden Stunden offenbar Laptops bekämen, sich dort einloggen und anschließend in einem Programm Aufgaben lösen würden. Spannend!

Nach den Ferien wird es diese Art des Unterrichts wohl auch in Deutsch geben. Ich bin gespannt, was ich aus M herausquetschen kann wenn es soweit ist.


Weil Union heute im Olympiastadion gegen Hertha spielte, trug ich auf dem Weg zum Schwimmen mit den Zwillingen erstmals meinen Union-Fanschal, die Zwillinge ihre Schals und Mützen. Es passierte, was passieren musste– wir wurden an der Haltestelle von einem anderen Fußballfan (Augsburg, wie ich erfuhr) angesprochen und in ein Gespräch verwickelt. Ich fühlte mich wie der größte Hochstapler aller Zeiten– ich mach das ja zum überwiegenden Teil wegen der Kinder, des Eventcharakters und habe _null_ Ahnung von Fußball. Machte aber nichts, erstaunlicherweise kam ich mit ein paar Plattitüden gut durchs Gespräch. Die Zwillinge erzählten nebenbei ihre halbe Lebensgeschichte (das müssen wir nochmal erklären, dass das in der Öffentlichkeit nicht so ganz in Ordnung ist), freuten sich wie Bolle und lernten nach Gs Frage, weshalb der Mann denn so viele Haare in den Ohren habe, dass das mit dem Alter komme. Woraufhin die Kinder erklärten, bei ihrem Papa sei das noch nicht so, der habe nur wenig Haare auf dem Kopf. Yay! Das waren sehr cringige 8 Minuten Wartezeit auf die Bahn.


Episode von gestern: Eine wüste Prügelei der Kinder. Auslöser: Ms Spruch zu J, dass der ein schlechter Zauberer sei. Daraufhin stürzte sich J auf M, M wehrte sich und schmiss sich auf J, G mischte sich ein und zog M weg weil sie Angst hatte das J keine Luft mehr bekam und stirbt, M flüchtete anschließend vor der Übermacht ins Wohnzimmer wo er vom einen Kopf kleineren J nach Strich und Faden vermöbelt wurde weil J wie ein Berserker blindlings auf ihn losstürmte.

Bis auf die Berserkernummer von J sowie drei lautstark schluchzende, weinende Kinder bekamen wir das nicht mit, der Rest spielte sich im Kinderzimmer ab. Jott schritt ein und bekam in einer 20-minütigen Deeskalationssession die Details heraus, die sie mir am Abend erzählte.

Lachen oder weinen oder manisch vor und zurück wippen…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert