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Donnerstag, 26.01.2023

Bürotag. Ohne besonderen Grund, einfach so. Bzw. vielleicht auch nicht einfach so, denn ich möchte gern wieder ein bisschen mehr raus kommen und da sind Fahrten ins Büro und Tage mit anderen Erwachsenen ein denkbar einfaches Mittel. Daher also: Bürotag.

Weil ichs mir nicht schwerer machen wollte als nötig, fuhr ich heute mit der Bahn in die Stadt rein– und merkte schnell, dass Radfahren zwar körperlich anstrengender ist und länger dauert, mir aber insgesamt besser gefällt weil ich währenddessen und danach wesentlich entspannter bin und die Zeit besser nutzen kann. Beim nächsten Mal nehm ich also voraussichtlich wieder das Rad.

Im Büro selbst waren wir heute zu 10. und saßen so verteilt, dass nahezu jeder ein eigenes (Großraum-)Büro für sich hatte. Im Endeffekt wars also, bis auf gelegentliche kurze Gespräche mit Kollegen, gar nicht mal so anders als zu Hause.

Mittags: Ein Burrito von Chupenga. Ich war ein bisschen erschrocken über die Preiserhöhung, aber klar– auch da macht sich die Inflation bemerkbar.


Ich fahre Ende April für zwei Tage zu einer internen Schulung an die Hauptgeschäftsstelle in der Nähe von Stuttgart. Und mit „fahren“ meine ich fliegen, denn (ich hab das diesmal sauber ausgeexcelt) die Verbindung mit der Bahn ist einfach wesentlich länger und hat somit ungünstigere Auswirkungen auf die Arbeitszeit etc. Außerdem kam noch eine persönliche Challenge für mich dazu: Ich will mir beweisen, dass ich ganz allein fliegen kann. Hab ich nämlich noch nicht gemacht, möchte aber gern.

Um mein Klima-Gewissen ein bisschen zu beruhigen habe ich zusätzlich zum beim Ticketkauf vorgenommenen CO2-Ausgleich nochmal privat in ein Projekt gespendet, das CO2 kompensiert.

Nach dem Buchen (Flug, Hotel) war ich fix und alle– ich tu mich schwer mit dieser Art von Verbindlichkeit.


Den Tag über ein bisschen gestöbert bzgl. der Ausbaupläne zum Regionalbahnhof Köpenick. Die Baumfällarbeiten am Bahndamm sind offenbar tatsächlich Vorbereitungsmaßnahmen dafür. Außerdem fand ich Visualisierungen, wie der fertige Regionalbahnhof aussehen soll.

Nach Norden hin, zu unserer Seite, wird es offenbar keine größeren Veränderungen geben. Die eigentliche Veränderung findet nach Süden hin, zum Elcknerplatz, statt. Dort wird der gesamte Straßenverlauf sowie der Bahnhofsvorplatz umgebaut:

© Visualisierung: Vectorvision GmbH

Die Berliner Zeitung beschreibt das ganz gut + gibt einen Überblick über die kommenden Sperrungen/SEVs etc.

Ich bin sehr gespannt auf die Bauarbeiten– und vor allem, ob wir dann ab 2027 tatsächlich wesentlich schneller in die Stadt kommen als jetzt mit z.B. der Express-Linie der S3.


M hat sich offenbar spontan wieder mit seiner besten Freundin und ihrer Schwester vertragen. Nichts von wegen „Eine Weile aus dem Weg gehen“. Aber gut, solange die Kinder fein damit sind.

Eine Antwort auf „Donnerstag, 26.01.2023“

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