Morgens bis kurz nach Sieben geschlafen (#Urlaub). Fix Klamotten übergeworfen, M zur Schule gefahren und mit Jott und den Zwillingen gefrühstückt. Jott hing ein bisschen in den Seilen von ihrem gestrigen Moderna-Booster, musste aber leider noch einen halben Tag arbeiten/an ihrer digitalen Weihnachtsfeier teilnehmen und konnte sich nicht einfach auf die Couch hauen (abgesehen davon ist sie auch eher Typ „Ich höre erst ab 40°C Fieber auf zu Arbeiten oder wenn mir ein Arm abfällt“).
Den Vormittag nicht viel gemacht außer sitzen, lesen und ein bisschen Haushalt (der sich leider nicht von allein macht, so schön das auch wäre). Außerdem gemeinsam mit J und G gelernt, wie das Ninjago Trading Card Game funktioniert (es lebe YouTube– wobei das Ninjago-TCG in der einfachen Version nicht sonderlich kompliziert ist). Als die Zwillinge zu hibbelig wurden, fuhren wir mit der Straßenbahn nach Mahlsdorf zu Berlin Ballons und kauften für G ein neues Ballon-Tier; J hatte gestern Abend versehentlich ihr zum Geburtstag bekommenes Ballon-Pferd zerstört. Ich war ein wenig über die Preise überrascht, scheinbar besteht die Ballon-Folie zum Teil aus Gold oder Silber… Aber gut. Mit dem neuen Tier (einem Einhorn) gings zurück nach Hause und von dort zeitnah zur Schule, M abholen.

Zu Hause schauten die Kinder den Ninjago-Film (mit Jackie Chan, ich war überrascht), während Jott sich endlich auf der Couch ausruhte und ich las und …
… meine Kindergeburtstags-Mindmap finalisierte. Ich hatte zum Zwillings-Geburtstag bis auf die Schnitzeljagd nicht viel beigetragen (sowohl unbegründet als auch begründet), daher lagen alle notwendigen Arbeiten dafür bei Jott. Weil ich das selbst blöd und ungerecht und nicht fair finde und das beim nächsten Mal ändern möchte, habe ich also mal was verrücktes probiert: Ich bin ja Projektmanager und kenne mich ein wenig mit Planung und Durchführung von Projekten aus. Warum also so einen Kindergeburtstag nicht als Projekt sehen und mal so angehen (einigermaßen), wie ich es auch beruflich machen würde?
Erster Schritt war also, erstmal alles was mit einem Kindergeburtstag zusammenhängt irgendwie abzubilden. Dafür die Mindmap:

Der nächste Schritt besteht nun darin, die einzelnen Verzweigungen/Äste in Aufgaben zu überführen. Inklusive Terminen, Zuständigkeiten und Checkliste zum Abstreichen.
Es ist mir ziemlich peinlich/unangenehm, dass ich jetzt erst auf diese Idee kam…
Nachmittags fuhren die Kinder und ich ins FEZ. Jott konnte sich ein bisschen ausruhen, die Kinder konnten toben und ich bewegte mich noch ein bisschen.
Wieder zu Hause hätte ich dann sehr viel gegeben für Ruhe, aber das war nicht möglich bis die Kinder im Bett lagen. Ich verstehe nicht, wie man jede Sekunde mit Geschnatter, Zappeln und Klimpern/Klappern füllen kann. Es ist mir sehr fremd.
Abends dann weiter die zweite Staffel vom Witcher geschaut (wir sind bei Folge 5 und ich verstehe noch nicht, worauf die Handlung hinausläuft, bin aber bislang eher unterwältigt weil zuviel geredet und zu wenig gekämpft wird) und ein paar Blogbeiträge nachgeschrieben.


3 Antworten auf „Dienstag, 21.12.2021“
So eine mind Map als Weihnachtsedition, mit Unterpunkten zum abhaken und Eintragungsmöglichkeiten für die daraus folgenden zu erledigenden Aufgaben, DIN A5 Format, wie die WM-Planer. Ich würde das kaufen.
Coole Idee, das mal so aufzuschreiben! Bei ‚Gäste‘ fehlt mir als Unterpunkt ‚Geschenkwünsche des Geburtstagskindes kommunizieren‘.. Den Punkt finde ich irgendwie sehr aufwändig, da es meistens ein ewiges hin-und-her-geschreibe mit den Eltern der Kinder ist..
Herzliche Grüße aus Karlsruhe,
Anna
Lieber Herr Paul,
Ich (selber Mutter von einem Zwillingspärchen plus grosser Schwester) lese schon eine ganze Weile mit, weil Sie mir aus der Seele schreiben. Seeeehr vieles läuft hier mit Zwillingen so ähnlich wie bei Ihnen! Heute Abend musste ich aber wirklich laut lachen bei der Einhorn-Geschichte. Unser Sohn hat auch das Geburtstagsballon-Einhorn unserer großen Tochter zerstört (und ich hatte mich noch so gefreut, dass ein Dreijähriger sich so lange friedlich alleine beschäftigt! Als ich die sorgfältig zerkleinerten Schnipsel und ihn mit der Schere sah, war die Freude dahin.) und wir haben den nächsten Ballonladen aufgesucht.
Ich freue mich, auch weiterhin bei Ihnen lesen und schmunzeln zu dürfen. Es tut doch gut, wenn man sieht, dass es anderswo genauso zugeht!
Viele Grüße aus Aachen!