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Freitag, 03.12.2021

Vor und nach Bringmeister. Während ich spätestens Donnerstagmorgen sorgenvoll in den Kühlschrank schaue weil nur noch so wenig da ist, denke ich nach Lieferung meist „Wer soll das nur alles essen“.


Anderer Kontext, aber auch Lebensmittel: Die Kollegin, die von ihrem Großeinkauf für zwei Wochen erzählte und dass sie dafür wirklich fast 100 Euro ausgegeben hätte! Das war niedlich.

Jott war die Woche ganz angetan, dass unser Einkauf diesmal „nur“ irgendwas um die 160 Euro für die Woche betrug.


„Auf Arbeit“ ein paar Dinge mit Zapier automatisiert. Das soll mir das Leben leichter machen. Nichts elaboriertes, eher Kleinigkeiten die aber nervten/umständlich waren. Ich bin gespannt ob es soviel bringt wie ich denke, mir werden durch die Automatisierung viele nervige Klicks abgenommen + ich hab, wenns funktioniert, einen besseren Überblick über meine Aufgaben dank zentral zusammenfließender ToDos an einer Stelle.


Unsere geplanten Wochenendaktivitäten fallen krankheitsbedingt ins Wasser: M kann nicht zu einem Kindergeburtstag seines Schulfreundes gehen, wir kriegen am Sonntag keinen Besuch. In beiden Fällen sind Familienangehörige der Gastgeber/Besucher krank geworden. In beiden Fällen mit hoffentlich nur einer dicken Erkältung, aber aktuell weiß mans ja nicht so genau (trotz negativer Tests). Jetzt müssen wir mal schauen was wir machen. M hat zwar eigentlich morgen Schwimmtraining, schnieft aber auch ganz schön…


Kurzer Hoffnungsschimmer am Abend: Eine Gewinnbenachrichtigungsmail vom Eurojackpot. Waren dann aber leider nur Siebeneuronochwas statt der erhofften Millionen.


Giffey fordert Kinder-Impfungen an Schulen und Kitas

Das klingt nach einer total sinnvollen Maßnahme. Ich bin überrascht (seit wann gibt es den bitte sinnvolle Maßnahmen?!) und fänds super, wenn das gemacht wird.

Wir hoffen indes weiterhin auf eine baldige Impfung durch den Kinderarzt. Die ersten Imfpstofflieferungen sollen ab dem 13.12. rausgehen, am 18.12. werden G und J 5… Das wäre schön wenn wir sie zeitnah dazu impfen lassen können.

5 Antworten auf „Freitag, 03.12.2021“

Und ich habe mich über diesen Bericht fürchterlich aufgeregt. Es gibt noch keine Stiko Empfehlung, die Impfungen in Kitas und Grundschulen würden dann ohne Eltern stattfinden (Wer macht denn sowas???) und auch ohne ordentliche Aufklärung durch den die Kinder behandelnden Arzt. Ich finde das absolut irrsinnig. Und vor allem vor dem Hintergrund, dass sie selbst sagt, es ginge dabei darum, die Impfzahlen hochzutreiben. Super, dann halten wieder die Kinder den Kopf hin…

Früher wurden in den Schulen auch Impfungen ohne Eltern durchgeführt. Und ohne die Unterschrift der Eltern wird, es im Gegenteil zu damals, eh nicht gemacht. Und es ist einfach besser, wenn die Kinder geimpft sind, wenn sie auf Corona in Kita und Schule treffen.

Das Impfen in der Schule war vor wenigen Jahrzehnten völlig üblich und normal. Ich habe erhalten: Schluckimpfung gegen Polio (mehrmals, wenn ich mich richtig erinnere) in der Grundschule. In der OS (Orientierungsstufe = 5. und 6. Klasse) dann Röteln per Spritze. Ich halte das für eine gute Möglichkeit, eine hohe Impfquote zu erreichen. Evtl. sollte man über eine Widerspruchsmöglichkeit durch die Eltern nachdenken, nach dem Motto: Wer nicht ausdrücklich widerspricht, stimmt der Impfung zu.

Die Schulimpfungen im Osten, die auch ich noch kenne, waren im Gegensatz zur Coronaimpfung aber zum Einen für die Kinder selbst wichtige Impfungen, weil die Erkrankungen für alle Kinder selbst gefährlich waren und nicht hauptsächlich der Allgemeinheit dienen sollten, wie es selbst auch laut Fr. Giffey in dem Fall sein soll („die Impfquote soll hochgetrieben werden“). Zum Anderen waren das jahrelang erprobte und nicht vollkommen neue und hinsichtlich der Impfempfehlungen sich ständig ändernde Impfungen. Für mich ein dezenter Unterschied. Und das sage ich weder als Coronaleugnerin, noch als Impfgegnerin, denn wir halten uns an alles und sind geimpft. Eine solche Impfung gehört nun wirklich in die Hände von Kinderärzten, die die Kinder kennen und die Eltern vernünftig aufklären können!

Es spricht ja keiner von Impfpflicht in der Schule. Ich sehe als als großartige Möglichkeit an eine Impfung für mein Kind zu kommen. Unser Kinderarzt impft zum Beispiel gar nicht, doctolib ist bis auf Ewigkeiten ausgebucht und stundenlang irgendwo anstehen möchte ich mit meinem Kind auch nicht. Die liebevolle Aufklärung findet im Vorfeld zu Hause statt, Händchen halten können auch die LehrerInnen und ErzieherInnen in der Schule.

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