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Journal Mittwoch, 22.7.2020

Ungestört schlafen dürfen. Kein Kind kam, ich musste nicht umziehen. Das war erholsam.

Beim Abholen ein dickes fettes Lob zum Verhalten der Zwillinge bekommen. Sie sind kooperativ, helfen, sind freundlich und zugewandt, legen sich ohne großartige Faxen zum Schlafen hin… All das, wo wir zu Hause kämpfen müssen, funktioniert dort einwandfrei.
Einerseits schön, andererseits wärs doch ganz nett wenn sie zu Hause ein bisschen mehr ihr KiTa-Ich raushängen lassen würden.
Zu Hause gabs dann ein Eis und die Erklärung, dass das eine Belohnung für ihr gutes KiTa-Benehmen ist. Muss man ja auch mal weitergeben.

Weiterhin viel Arbeit. Jott fragte irgendwann, ob mein Stundensoll nicht langsam mal voll sei– war es, aber es gibt noch so viel zu tun… Ich könnt auch zehn Stunden am Tag arbeiten, das wäre für eine begrenzte Zeit sogar ganz sinnvoll weil dann diverser Kram von der ToDo-Liste rutschen würde.

Wie ein Berliner Kriminalitätsschwerpunkt befriedet wurde : „Einige wollen jetzt selber zur Polizei“

Jahrelang galt der Soldiner Kiez als unbeherrschbarer Brennpunkt. Dass dort nun Ruhe herrscht liegt an einer Nebensache, die keine ist: Fußballspielen.

Deeskalation und mit Menschen sprechen/Sport machen kann Wunder wirken. Sachen gibts.

Was schön war: Gemeinsames Home Office Frühstück und Mittagessen mit Jott.

Eine Antwort auf „Journal Mittwoch, 22.7.2020“

Den Artikel über den Soldiner Kiez habe ich gern gelesen. Ich habe dort vor Jahren jemand regelmäßig im Pflegeheim besucht. Damals – vor fast 15 Jahren – war die Situation so, daß ich mir sehr genau überlegt habe, zu welcher Tageszeit ich hingehe.

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