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Journal Montag, 8.6.2020


Die Kinder waren heute sehr, sehr aufgeregt. J kam gegen 3 Uhr zu uns, G ungefähr 4:30 Uhr und M dann ab 5:30 Uhr. Während die Zwillinge im Elternbett wieder einschliefen, blieb M direkt wach und Jott und ich dann mit ihm (nicht ganz freiwillig).
Auf dem KiTa-Weg hüpften und hopsten die Kinder freudig, nur um dann in der KiTa selbst erstaunlich kleinlaut und schüchtern zu werden. Das hielt allerdings nur ungefähr 5 Minuten an, als die Behelfs-Gruppe direkt in ihre Parzelle in den KiTa-Garten ging, waren sie ganz vorn mit dabei. Die Verabschiedung lief auch super, Knutscher auf die Lippen, einmal Gruppenumarmung und dann stoben sie davon.

Sehr zufrieden aus der KiTa spaziert.

Zu Hause dann mit einem Mal der Schalter: Krasse Unlust, irgendwas arbeitsverbundenes zu machen. Eher war da so ein Gefühl wie „Und jetzt aber Urlaub!“, aber… Pustekuchen, Erwerbsarbeit. Kurzzeitig an Blaumachen gedacht, aber das ist mir nicht gegeben– ich kanns einfach nicht. Anstatt nämlich einfach alles auszulassen schaute ich erstmal in den Kalender und dann die Mails und dann war ich auch schon mitten drin in der Arbeit und überhaupt, das alles zu verschieben… Nee.

Produktivitätspreise bekomme ich heute sicherlich trotzdem nicht, aber nach den wirklich hart durchgearbeiteten letzten Wochen muss das auch mal sein.

Die Kinder abholen war dann Jott, sie hatte durchaus den Eindruck das die Drei zufrieden und fröhlich waren. Das ist doch viel wert :)

Abends lange spazieren gewesen und anschließend Modenschau für Jott gemacht, T-Shirts und Badehosen. Bin jetzt für den Urlaub ausgerüstet.

Apropos Urlaub:
Erst das Smartphone, dann der Strand

Den spontanen Strandbesuch wird es in Schleswig-Holstein nicht geben. Stattdessen muss via Smartphone-App ein Platz reserviert werden, kündigte Ministerpräsident Günther an. Damit will er „Sardinenbüchsen“ vermeiden.

via Links am Morgen – Buddenbohm & Söhne

Ich bin sehr gespannt, ob es sowas dann auch auf’m Darß geben wird. Klingt erstmal ziemlich absurd… Aber gut, dann loggen wir uns halt jeden Abend für den nächsten Tag ein. Notfalls jeder der Erwachsenen für ein hintereinander folgendes Zeitfenster.

Was schön war: Ungestörte Zeit mit Jott. Wir konnten beim Mittagessen miteinander sprechen, ohne unterbrochen zu werden. Irre.

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