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Journal Dienstag, 9.6.2020

Besserer Kinderschlaf, 5:11 Uhr– es war schon leidlich hell und somit eine kritische Uhrzeit– kam J zu uns und machte quasi mit Jott Abklatsch, die heute ins Büro fuhr und darum sehr, sehr früh aufstand. Zum Glück schlief er nochmal ein.

Die Kinder waren heute wieder ganz normal, als ich sie in der KiTa ablieferte. Keine Schüchternheit, nix– schnell rein, tschüss sagen und das wars.
Das beruhigt mich sehr, ich hatte schon vor Augen wie wir eine halbe neue Eingewöhnung machen müssten. Gut, dass das so unkompliziert klappt.

Viel Arbeit mit der Arbeit. Eigentlich wollte ich vor dem Mittagessen laufen gehen, dazu kam es aber auf Grund diverser Termine und weil ich so im Flow war nicht. Naja, musste es halt Abends ein langer Spaziergang sein.

Fail des Tages: Ich bin auf eine Phishing-Mail unserer Information Security Abteilung reingefallen. Ich dachte immer ganz großkotzig, dass mir das ja nie passieren könne– ich bin ein alter Hase, Internet ist mein Beruf, bla bla. Und dann kommt heute eine Mail von unserem internen Ticket-System zu einem Bestellprozess und ich klicke den Link, weil ich wissen will was da bestellt wurde… Tja, es war keine Mail des Ticket-Systems.
Mal schauen, was da noch so kommt.

Regelbetrieb in Berliner Kitas ab 22. Juni, in Schulen nach den Sommerferien – ohne Abstandsregel

Deutlich schneller als zunächst geplant, nämlich schon ab dem 22. Juni soll in Berliner Kitas ein voller Regelbetrieb herrschen. In Schulen soll dies laut Senatorin Scheeres nach den Sommerferien wieder möglich sein. Die 1,50-Meter-Abstandsregel gelte dort dann nicht mehr.

Hui. Sind wir also in gut anderthalb Wochen teil eines gigantischen Experiments.
Ich weiß gar nicht, wie ich das finde. Einerseits ist es natürlich großartig, weil es unsere individuelle Situation unwahrscheinlich verbessert. Andererseits: Wir befinden uns immer noch in einer globalen Pandemie. Wieder andererseits: In Trepow-Köpenick gabs in den letzten 7 Tagen 2,2 Fälle/100.000 Einwohner…
Mal gucken. In Verbindung mit einer verlängerten Home Office Regelung meines Arbeitsgebers bis 3.7. klingt das erstmal nach einer ziemlichen Erleichterung. Die Kinder regulär außer Haus, keine Fahrerei… Vielleicht können wir demnächst ja ein bisschen durchatmen.

Hautfarben-Buntstifte.
Schönes Projekt, muss ich mir für später mal abspeichern.

via Hautfarben, via Links am Morgen – Buddenbohm & Söhne

Der Obstrebell

Omas Apfelbaum trägt auch ohne alle Pflanzenschutzmittel. Aber kann man so auch einen kommerziellen Anbaubetrieb betreiben? Zu Besuch bei einem Landwirt, der zeigt, dass das durchaus geht.

… voll Lust auf „alte“ Äpfel. Leider hat selbst unser Denns im Forum Köpenick nur Standard-Sorten.

via Links am Morgen – Buddenbohm & Söhne

Auf meiner Planungs-Liste für den Urlaub steht „Essensplan“. Damit wir gut vorbereitet sind und nicht beim ersten Supermarktbesuch in Zingst überlegen müssen, was wir eigentlich brauchen.
Bis zum Urlaub sinds noch ein paar Tage– vier Wochen circa– und so nahm ich das bislang noch nicht in Angriff.
Nun begab es sich aber, dass wir am Wochenende über Essen im Urlaub sprachen und was machte also Jott? Setzte sich hin, schrieb einen Essensplan und nun ist mein Listeneintrag für‘n Arsch.

Im bzw. vom Büro aus finden demnächst Kurse statt zum großen Thema „Betriebliche Gesundheitsvorsorge“. Es wird Impulssessions und einen achtwöchigen Kurs geben, die von einer Trainerin/Coach(in?) geleitet werden. Heute war Kickoff dafür, die vorgestellten Themen klangen super spannend. Ich hab mich angemeldet für Impulssessions zum Thema Resilienz und Entspannungsübungen sowie für den Kurs, der das dann vertieft. Ich bin total gespannt, das sind ja Themen die nicht nur bei der Arbeit sondern auch allgemein im Leben helfen (können).
Abgesehen davon ist Arbeit eh der Teil, der mich am wenigstens stresst.

Was schön war: Heute war von ungefähr halb Zehn bis halb Zwei niemand außer mir zu Hause. ES WAR SEHR STILL. Das war großartigst.

3 Antworten auf „Journal Dienstag, 9.6.2020“

Falls du mal in Schöneberg bist – ein Besuch in der Apfelgalerie dürfte dich glücklich machen – Goltzstr.3
Viele Grüße

Ich muss sagen: ich schiele neidisch nach Berlin und hoffe, dass Hamburg sich einreiht. Mit einem Kitakind, das komplett wieder eingewöhnt werden muss, und einer Erstklässlerin haben wir eine der minderguten Kombinationen erwischt. Aus dem Experimentstatus sind wir eigentlich raus, finde ich, wenn man mal schaut, was die offenen Kitas und Schulen in den Nachbarländern für Auswirkungen auf die Infektionszahlen haben: gar keine.
So oder so: ich wünsche ein gutes Durchatmen, das hoffentlich so stattfindet! Ham Se sich verdient.

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