M, gerade M, den man unter der Woche mit einer Trompete wecken muss, wachte heute kurz vor Sechs auf. Er hatte Angst und wollte zu uns und… schlief dann nicht mehr ein, sondern raschelte und wuselte im Bett herum. Heute stand ich auf und ließ Jott schlafen. Immerhin legte sich M nochmal im Wohnzimmer auf die Couch und ließ sich vom Fernseher ablenken, sodass ich schon einmal duschen gehen und das Frühstück vorbereiten konnte.
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Nach dem Frühstück wollten alle Kinder Haarspangen haben. Während G, von der die Bitte ausging, sich ihre Haarspange superschnell wieder rauswuselte und mit Wuschelhaaren umherlief, waren die beiden Jungs ganz begeistert von ihren Spangen und wollten sogar damit rausgehen. M suchte sich sogar noch eine Schleife aus war beim Vormittags-Ausflug zum Spielplatz ein Schwesterpapagei (der schönste!).


Nach Hause ging es ein bisschen früher als sonst. Wir waren zum runden Geburtstag von Jotts Schwester in und nach Aschersleben eingeladen. Die Fahrt dauerte ein bisschen länger als nach Magdeburg, daher mussten wir bereits gegen 12 Uhr losfahren.
Die Fahrt selbst war trotz der halben Stunde mehr super: Jott und ich konnten eine ganze Weile erzählen, weil die Kinder allesamt sehr schnell einschliefen und Ruhe herrschte. Und als sie alle wieder wach waren, hörten wir den Soundtrack von Vaiana und sangen alle gemeinsam mit. So verging die Fahrt wie im Fluge.
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In Aschersleben dann Familiengeburtstag mit Kaffee und Kuchen. Danach ging es in den Aschersleber Zoo zum Tiere gucken.


Besonders spannend waren die Raubkatzen und die Minischweine, die die Kinder sogar streicheln konnten.
Auf dem Rückweg zu Jotts Schwester dann müde Kinder. J bockte nahezu eine Dreiviertel Stunde mit lauten Schreien und Heulen, weil er nicht auf Jotts Arm, sondern nur auf meine Schultern durfte.
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Abends dann völlige Verweigerung der Zwillinge beim Zubettgehen. Während sich M friedlich hinlegte und seine Toniebox hörte, wollten J und G partout nicht schlafen (und es war schon wesentlich später als sonst!), machten allerlei Faxen und Theater, putschten sich gegenseitig auf und waren nichts und niemandem mehr zugänglich. Furchtbar, vor allem nach dem langen Tag. Ich wünschte, sie wären bereits in dem Alter, in dem man sie sich selbst überlassen könnte.


Eine Antwort auf „Journal Samstag, 18.5.2019“
Aber immerhin ist M wieder fit. Freiwillig und ohne Essen ins Bett hörte sich ja schon gravierend an. LG