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Journal Freitag, 21.9.2018

Word, ey… Ich verbrachte den Tag damit, in einem 264 Seiten starken Word-Dokument 265 Links (kein Witz, genau so viele sind es) händisch zu korrigieren. Das Dokument wird seit mehreren Jahren gepflegt, es werden munter Kapitel ergänzt, verschoben und gelöscht, Sprungmarken kommen hinzu und verschwinden, Überschriften ändern sich… Sie können sich das Chaos sicherlich vorstellen.
Eigentlich sollte ich nur alle Links auf Kapitel 2 anpassen. Aber als ich das Dokument öffnete und testweise drei, vier andere Links klickte war schnell klar, dass es nicht dabei bleiben konnte. Also: Von vorne bis hinten durchackern. Leider bietet Word meines Wissens keine großartige Hilfe für solche Tätigkeiten- mit Müh und Not konnte ich zumindest eine Liste aller Links erstellen, bzw. fast aller, denn:

  • Einige Links waren mit REF gebaut, einige mit HYPERLINK
  • Die Syntax innerhalb der HYPERLINK-Felder war unterschiedlich: Manchmal { HYPERLINK…, und dann wieder {HYPERLINK – warum dem so ist, konnte ich nicht rausfinden

Beides sorgte dafür, dass ich bei Suche nach ^d hyperlink nicht alle Links fand.

Ebenfalls unschön:

  • Manchmal wurde auf Lesezeichen (Sprungmarken) referenziert, manchmal auf Überschriften (die Überschriftenreferenzierung ist der Soll-Zustand)
  • Der Großteil der Links verwies mittlerweile ins Leere

Außerdem kam ich ziemlich schnell darauf, dass mir die Suchergebnisse gar nicht groß weiterhalfen: Word gibt die Links bei deaktivierten Feldfunktionen mit { HYPERLINK \l „_Überschriftenname“ } aus, aber ohne den Linktext– und der ist eben nicht zwangsläufig deckungsgleich zum Überschriftennamen.

Long story short: Ich hab das Dokument Wort für Wort, Satz für Satz, Seite für Seite durchgeackert und die Links alle „auf Linie“ gebracht: Gleiche Syntax, Referenzierung auf Überschriften, alle mit Leerzeichen nach den geschweiften Klammern usw. usf.

Die Schmerzen in der linken Gesichtshälfte sind einem diffusen Jucken/ Kribbeln im Oberkiefer gewichen und ich bin kurz davor, Jott zu bitten, mir ordentlich eine zu langen, weil es sich so afühlt als könnte das tatsächlich (kurzzeitig) gegen dieses eklige Gefühl helfen.

Die letzten Tage wachte nicht nur J regelmäßig gegen 5:45 Uhr auf, sondern auch M. J können wir beruhigen, indem wir ihm eine Flasche geben. Die trinkt er dann im Bett aus und snoozt noch ein bisschen. Bei M klappt das nicht, der will zu Mama und dann Fernsehn gucken (nicht mit mir), kuscheln (nein, nicht wenn wir uns fertig machen) und dann mit uns frühstücken. Das find ich alles suboptimal, denn eigentlich möchte ich zwischen 19:30 Uhr und 6:15 Uhr von den Kindern nichts sehen & hören (steinigen Sie mich ruhig, aber ich will auch frei und meine Ruhe haben).
Hoffentlich legt sich das schnell wieder.

Der Herbst hielt ab Nachmittag Einzug. Ab Mittag windete es stark, ab Nachmittag zogen dunklen Wolken auf und die ersten Tropfen fielen. Innerhalb von drei Stunden sank die Temperatur um gute 12 bis 15 Grad, und jetzt ist es windig und recht frisch.
Heute Nacht reißen wir alle Fenster auf, damit wir die Wohnung ein bisschen runterkühlen können. Hier sind nämlich quasi seit April dauerhaft 25°C drin.

Ach, in Verbindindung mit dem obigen Absatz: Welche Wetter-Apps nutzt die geneigte Leserschaft? Ich habe sie mittlerweile wegen ungenau alle weggeschmissen und mir stattdessen einen Link auf die RBB Wetteraussichten auf den Homescreen gepackt, die sind einigermaßen okay aber auch nicht so das Gelbe vom Ei. Ich suche also zuverlässige Wetter-Apps, in denen idealerweise auch ein Regenradar integriert ist.

Was schön war: Als ich endlich mit dem Word-Dokument durch war.

9 Antworten auf „Journal Freitag, 21.9.2018“

Ich bin sehr begeistert vom norwegischen Wetterdienst. Für die Niederlande sind die Vorhersagen optimistischer und richtiger als die aus den Niederlanden. Es gibt eine Website yr.no und fürs Telefon ein sehr schönes Widget, das Temperatur, die Dicke der Wolkendecke, Luftdruck und Regenmenge anzeigt. Eine Radarkarte gibt es leider nur für Norwegen bei denen.

Ich schwöre auf das Kachelmannwetter. Sind immer nur 2 Tage, er begründet auch warum alles andere ein Ratespiel ist, und bisher hatte ich sehr gute Erfahrungen damit.

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