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Journal Samstag, 25.8.2018

Die Kinder waren heute sehr oft furchtbar drauf. Heulen, schreien, miteinander streiten… Schlimm. Irgendwann hat’s sogar Jott, die ja nun wirklich leidensfähig duldsam ist, gereicht.
Dabei fing der Tag ganz gut an: Sie schliefen bis ungefähr halb Sieben, dann spielten wir, frühstückten, spielten wieder, dann ging Jott mit den Zwillingen raus und ließ M bei mir. M war anfangs noch gut drauf, das schlug aber irgendwann mittendrin um, und als Jott mit den Zwillingen wiederkam waren die auch extrem schlecht drauf. Nach dem Mittagsschlaf setzte sich das bei allen drei Kindern fort, sodass Jott und ich fix und alle waren, als wir am frühen Nachmittag zu Bekannten aufbrachen.

Mit ein bisschen Pech scheint sich G einen Magen-Darm-Infekt eingefangen haben (wenn wir Glück haben, ist es irgendwas anderes- Zahnen, nur eine Erkältung, halt was harmloses). Sie hat seit Tagen sehr weichen Stuhl, heute habe ich zusätzlich Schleim in der Windel gesehen (jaja, muss der denn das so schreiben?!). Wir haben das die Tage auf die leichte Schulter genommen, weil sie keinen richtigen Durchfall hat und wir zu Hause nur vollgepullerte Windeln von ihr hatten- ihr großes Geschäft verrichtet sie werktags exklusiv in der KiTa. Außerdem konnte sie ganz normal pupsen, die Pupse rochen auch nicht nach einem Infekt (bei Magen-Darm-Infekten riechts ja gern mal besonders bösartig). Tjo. Heute Abend war sie aber doch recht quengelig, hatte offenbar Bauchschmerzen und eben einen schleimigen Stuhl.
Ich hoffe inständig, dass es kein Magen-Darm-Infekt ist und sie kommende Woche ganz normal in den Kindergarten gehen kann.

Warum ich das hoffe? Ich kann doch jetzt nicht schon wieder im Büro fehlen, ich bin ja inzwischen fast öfter krank geschrieben als im Büro. Anfang September habe ich ein (reguläres) Personalgespräch (das war eigentlich mal für Ende Juni angesetzt, aber bislang waren entweder unsere Personalerin oder ich krank oder im Urlaub), in dem ich eigentlich zum ersten Mal seit zwei Jahren Vertragsanpassungen besprechen wollte- aber ich habe die große Sorge, dass mir die häufigen Fehlzeiten da einen Strich durch die Rechnung machen. Ich bin schon froh, dass bislang keine Anmerkungen diesbezüglich kamen (abgesehen vom Umstand, dass ich durch Fehlzeiten bislang ein sehr großes Projekt nicht als TPL begleiten konnte), aber irgendwann wird das passieren.
Mit anderen Worten: Ich mach mir so ein paar Sorgen um den Job.


Kommt gerade aus’m Ofen. Eigentlich war der Plan den über Mittag zu backen, wenn die Zwillinge schlafen. Dafür setzte ich mit M zusammen am Vormittag den Teig an (Jott war mit den Zwillingen außer Haus). Aber dann dauerte der Hefeteig ewig: Er war zu flüssig trotz der im Rezept angegebenen Menge Milch, sodass ich eine ganze Weile da stand und immer noch ein bisschen Mehl nachkippte, um endlich eine ordentliche Konsistenz hinzubekommen. D.h. ich konnte am Vormittag nicht noch die Pflaumen entkernen und schneiden. Und da die Zwillinge Mittags nur eine Stunde schliefen (daher auch ihre furchtbare Laune am Nachmittag), fehlte da leider die Zeit dazu. Aber jetzt ist er fertig gebacken, schmeckt hoffentlich köstlich und wird uns morgen den Tag versüßen.

M war beim Backen mit Feuer und Flamme dabei und hat bei allen Schritten total großartig mitgeholfen. Das war sehr zeitintensiv, hat aber ziemlich Spaß gemacht. Sein Highlight: Die den Vorteig aufessenden und dann Blubberblasen reinpupsenden Hefe-Tierchen (Himmel, wie erklärt man sowas bitte dreijährigen-gerecht?).

Die Zwillinge verweigern sich seit dem Urlaub ihren Schlafsäcken und schliefen die letzten Wochen mit langen Schlafanzügen und leichten Decken. Die langen Schlafanzüge deswegen, weil sie sich binnen drei Minuten frei strampelten.
Wo jetzt absehbar ist, dass es Nachts doch mal kühler werden kann, hat Jott Ms erstes richtiges Bettzeug rausgeholt und für G noch Decke und Kissen gekauft. Hoffentlich strampeln die beiden die richtigen Decken nicht auch weg- nicht, dass sie nachts ohne Decke schlafen und dann auskühlen.

Mir gruselt es nach dem heutigen Tag vor morgen. Wenn die Kinder nochmal so drauf sind, laufe ich schreiend weg.

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