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Journal Mittwoch, 9.5.2018

Das ging schnell: Am Montag hatte ich einen Termin bei einer anderen Familienberatung vereinbart und die Info bekommen, dass die Wartezeit ungefähr vier Wochen betragen solle. Heute bekam ich einen Anruf, an dessen Ende ein Termin nächste Woche stand. Donnerwetter.

Jott und ich haben die Kinder gewechselt: Bislang kümmerte sie sich um die Zwillinge und ich mich um M. Weil M aber in einer ganz extremen Mama-Phase ist und ich am Morgen nicht dauernd „Du nicht!“, „Mama soll das machen!“ und „[heul]“ hören will, haben wir eben getauscht. Die Zwillinge sind im Gegensatz zu M eindeutig einfacher zu händeln, auch wenn es zwei Kinder statt nur einem sind.

Im Arzt-Trubel gestern Abend ganz vergessen, Ms Rucksack für einen Ausflug zu packen. Die großen Kinder der Gruppe schauten sich heute ein Theaterstück an und benötigten dafür einen Rucksack- den M leider nicht bei hatte… Zum Glück durften wir seine Sachen in der Tasche einer der Erzieherinnen verstauen.

In der KiTa beginnt, Ms Influencertum gedankt, nächste Woche eine Pferde-Projektwoche. Wir wurden schon um Material gebeten und werden einiges mitgeben (wir haben ein Pferdebuch, zwei Löwenzähnchen-Folgen – Keks und die sonderbaren Äpfel, Keks und die flinken Hufe aus USB-Stick und Bastelvorlagen für ein Steckpferd). Ich bin ganz gespannt, was M so erzählen wird :)

M, Pferd-fluencer hin oder her, wird übrigens enterbt. Sagt er doch die Tage, als ich ihn auf den Schultern trage, „Papa, Du hast da ganz wenig Haare!“, und ich frag so „Wo denn?!“, und er antwortet bei einem beherzten Griff in mein VOLLES TOLLES HAUPTHAAR „Na da, überall!“.

Das hat ein wenig geschmerzt.

Sie und ich, die Bahn und der Zug – Beim Lesen dran gedacht, das ich die Fahrten mit M schon gelegentlich vermisse. Es ist toll, in der Bahn Paul-Kram machen zu können, aber es wäre auch toll, mal wieder Zeit mit M allein zu haben: Ihm vorzulesen, mit ihm Quatsch zu machen, mit ihm zu erzählen…

Mit dem Schlimmsten rechnen – Ich bin genau so eine schlimme Mathe-Niete wie die Autorin Luise Checchin, wenn nicht sogar noch schlimmer. Das ich um Mathe im Abitur herumkam, war mein Glück, ansonsten wäre ich durchgefallen. Nach dem Lesen habe ich allerdings doch so ein kleines bisschen Lust, mal zu prüfen, wie weit ich kommen könnte wenn ich versuche, mir das alles wieder anzueignen…

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