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Journal Donnerstag, 8.2.2018

Das weiße Zeug auf den entzündeten Stellen sind Bakterien- ich habe zusätzlich zum grippalen Infekt noch eine Streptokokken-Infektion. Für letztere gabs Penicillin. Außerdem, auf meine Bitte hin, ein recht starkes Schmerzmittel (ich kann nämlich wegen der Halsschmerzen nicht richtig schlafen).
Um die Kinder kümmerte sich heute zu 95% Jott, das tat mir sehr gut- das war der erste Tag, an dem ich mich zumindest teilweise entspannen konnte.

Beim Arzt den kapitalen Fehler gemacht, den wild im Treppenhaus herumstehenden, wartenden Haufen nicht zu fragen, ob es eine Warteschlange gibt. Beim Arzt selbst wird, so ungefähr, nach Dringlichkeit aufgerufen, nicht nach erscheinen- also nahm ich an, das regelt sich schon irgendwie.

Naja. Tat es nicht. Es entwickelte sich sowas wie ein kleiner Tumult, als sich einige schon länger Wartende um ihren Platz betrogen fühlten… Aber gut, mein Fehler.

Meine Krankschreibung wurde direkt um mindestens eine Woche verlängert. Scheinbar habe ich, arbeitstechnisch, kein Glück in den ersten beiden Monaten des Jahres- letztes Jahr die Grippe im Januar/ Februar, dieses Jahr der Viren-Streptokokken-Infekt.

Drücken Sie bitte die Daumen, dass ich mir nicht den Magen-Darm-Infekt der Kinder einfange- ich kann mir im Moment wenig schmerzhafteres vorstellen, als mich übergeben zu müssen.

Jott und ich vermissen M und sehen seiner Rückkehr am Wochenende mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. Supergut, dass er wieder nach Hause kommt, aber vermutlich wird er sich auch wieder bei den Zwillingen anstecken… Na, vielleicht schaffen wir es noch, die ganze Wohnung zwei bis drei Mal mit Sterilium zu wischen.

Ich kann, infekt-bedingt, nichts essen, das auch nur entfernt Säure beinhaltet. Kein Obst, keinen Honig, nichts das rauer ist als Nudelsuppe. Weil: Ich weine ansonsten danach. Nichtmal Eis geht, weil- keine Ahnung, Eis macht auch Aua. Und das nehme ich den verdammten Viren und Bakterien wirklich, wirklich übel.

Dem Schmerz zum Trotz hab ich mich aber durch Jotts Genesungsbaklava gequält. DAS lasse ich mir nicht nehmen.

Nachmittags noch fix ein, zwei, drei E-Mails für die Arbeit geschrieben und eine Notfall(!)-Kontaktadresse bei wirklich dringenden Fragen hinterlassen. Jetzt hoff ich, dass „meine“ Projekte trotzdem laufen.

4 Antworten auf „Journal Donnerstag, 8.2.2018“

Lauwarmer Milchreis an Salbeitee… und zum Lutschen „gelorevoice“, Chor-Kollegen schwören drauf. An das etwas schleimig-britzelige Mundgefühl muss man sich gewöhnen, die Tabletten halten aber langanhaltend feucht gegen das Kratzen im Hals. Gute Besserung!
Anne

Guten Tag!
Ich kann mich der Vorrednerin nur anschließen. Nach eigener sehr schmerzhafter Streptokokkeninfektion vor ein paar Jahren, kann ich Ihnen einerseits die Gelorevoice empfehlen und Sie insofern trösten, dass das Antibiotikum schnell wirkt bei Streptokokken.
Also Kopf hoch! Es wird bald wieder.

Beste Genesungsgrüße!
Anna

Grießbrei, Milchreis… Alles nicht so meins. Inzwischen kann ich zum Glück wieder einigermaßen normal essen :)

Hier halfen Dobendan Direkt (gegen leichte Schmerzen) und Islamoos (legt sich wie ein Film über den Hals). GeloRevoice kenne ich noch nicht, werde mir das aber für’s nächste Mal merken :)

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