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Wochenende in Bildern

Journal Sonntag, 18.9.2016 – Wochenende in Bildern

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 17./18. September 2016 verlinkt.]

My little Pony

Sonntag. Nach einer eher durchwachsenen Nacht sind wir alle müde und k.o.. Herr Schnuffke klebt an Jott und mir und lässt uns nicht zusammenpacken. Wir wechseln uns also mit der Kindsbespaßung ab und landen irgendwann vor dem Fernseher. Manchmal heiligt der Zweck die Mittel.

Nachdem wir fertig sind, brechen wir zu Jotts Schwester auf. Die ist mit ihrem Mann vor kurzem jobbedingt umgezogen und hat zum Wohnung gucken eingeladen. Neben uns kommen Jotts Mamas und ihr Bruder.

Kirche

Die Aussicht von der Türschwelle ist nett. Auf jeden Fall schöner als bei uns zu Hause.

Pokémon

Nachdem wir die Wohnung angeguckt und Mittag gegessen haben, gehen wir in den Innenhof. Jotts Bruder und Schwester zeigen Herrn Schnuffke, wie mit Kreide gemalt werden kann: Sie verschönern den Hof mit Pokémon.

Pokémon-Begutachtung

Herr Schnuffke ist interessiert und legt selbst Hand an: Mit pinker und hellblauer Kreide verschönert er die Pokémon (und sorgt für ein interessantes Muster auf meiner Jeans).

Xyolophon

Jotts Schwester ist Gemeindepädagogin und zeigt uns einen Teil ihren Arbeitsortes. Herr Schnuffke ist vom Gemeindehaus wenig begeistert. Das ändert sich erst, als Jotts Schwester ein großes Xyolophon herausholt und Herrn Schnuffke zeigt, wie man darauf musiziert.

Geschwisterratgeber

Ich schaue mir derweil das Bücherregal an und entdecke diesen Ratgeber von 1976. Ob der noch aktuell ist und uns auf die Zwillinge vorbereiten kann?

Schiefes Haus

Da das Wetter unerwartet schön ist, spazieren wir durch den Ort. Es gibt unglaublich viele kleine alte Fachwerkhäuser. Die meisten krumm und schief, einige wenige restauriert.

Andere Kirche

Unter den Türmen der zweiten Kirche des Ortes befindet sich ein großer Spielplatz. Herr Schnuffke schaukelt und rutscht und hat viel Spaß.

Nach einer guten Stunde kommen wir wieder an der Wohnung von Jotts Schwester an. Es gibt Kaffee und Kuchen, und dann müssen wir auch schon wieder nach Berlin zurückfahren. Das ist immer der Nachteil nach Familienbesuchen: Die lange Rückfahrt.

Babybauch-Friseurin

Zum Glück kommen wir gut durch und sind in etwas weniger als zwei Stunden in Berlin. Herr Schnuffke verschläft fast die gesamte Fahrt und ist gut gelaunt und erholt, als wir zu Hause ankommen. Jott beschließt daher, das längst überfällige Haare schneiden nachzuholen. Herrn Schnuffkes gute Laune schwindet schnell, mit vereinten Kräften schaffen wir es aber, ihm eine schöne Frisur zu verpassen.

Der Rest des Abends ist Routine: Kind baden, aufräumen, alles für morgen vorbereiten.

4 Antworten auf „Journal Sonntag, 18.9.2016 – Wochenende in Bildern“

Ich musst beim ersten Bild, dass ja gleich im ersten Screen ist laut schmunzeln. So sieht der eine oder andere Sonntagmorgen bei uns auch aus. Nur, dass die kleine Giraffe ja schon ihr eigenes Kindle hat, hihiii.

Und: Schön zu sehen, dass eure Weichholzdielen auch nicht weniger Macken haben als unsere!

Hach, Danke! Ein selten beruhigender Beitrag. Ich freu mich. Sehr.

Tja. Ich versuche Fernseh gucken zu vermeiden, aber manchmal… Du kennst das sicherlich. Und es gibt ja tatsächlich auch niedliche Sendungen, die nicht ganz so furchtbar kitschig bunt und hektisch sind.

Die Dielen bei uns sehen schlimm aus. Und mit herumwuselnden Kind werden sie nicht ansehlicher. Zum Glück sind die Abnutzungserscheinen nichts, was wir beim Auszug beheben müssten…

Madame ist bei uns ja inzwischen eher bei der interaktiven digitalen Unterhaltung angekommen. Nicht zuletzt vermutlich, weil wir keinen Fernseher mehr haben und das Anwerfen des Beamers immer noch was besonderes ist, für Freitag- oder Samstag-Abende. Aber ihre Kinderspiele hat sie eeecht gern. Und wir sind da auch ziemlich fein mit, sie das am Wochenende ziemlich regelmässig nutzen zu lassen.

Was Dielen angeht: Ach was! Die sehen doch tiptop aus, nur halt die eine oder andere Macke, die aber ja völlig normal sind. Unsere wurden direkt vor unserem Einzug abgeschliffen, die sehen genauso aus. Und ja: Ein weiteres Mal bin auch ich superfroh Mieter zu sein und mit sowas bei Auszug nichts mehr am Hut zu haben.

Mal gucken, wann Herr Schnuffke soweit ist, Smartphones/ Tablets zu nutzen. Momentan spielt er nur „telefonieren“ und hält sich unsere Handys ans Ohr. Ein Ballon-Platz-Spiel im Dänemark-Urlaub hat noch nicht funktioniert, er versteht nicht das er auf die Ballons tappen muss… Aber das kommt bestimmt bald :)

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