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Journal Freitag, 21.4.2017

Dieser M.. Heute morgen zog er in der S-Bahn mit einem Mal seine Oberteile hoch, streckte seinen Bauch raus und rief „Kille Kille Dickibauchi“. Das wiederholte er noch drei, vier Mal, bis ich ihn dazu bewegen konnte damit aufzuhören.

Es hat mich viel Mühe gekostet, nicht die restliche Fahrt über zu lachen.

In Anbetracht des Umstands, dass ab ~1 Uhr M. bei uns schlief, bekamen wir den Rest der Nacht noch verhältnismäßig viel Schlaf. Nachdem M. nämlich nach der Zwillingsfütterung (~2:15 Uhr) wieder eingeschlafen war, schlief er bis halb Sieben weiter. Und auch J. wachte erst gegen 6 Uhr auf. Einzig G. war die Ausreißerin: Ihre Nase war um 5 Uhr wieder verstopft (das häuft sich zu dieser Zeit, sehr merkwürdig), so dass sie und ich zusammen das Schlafzimmer verließen und eine vergnügte Stunde miteinander verbrachten.

Ich bin generell überrascht, wie gut es eigentlich nachts läuft. Mein tägliches Schlafpensum liegt zwischen fünf und sechs Stunden, das ist doch mehr als gedacht. Und wenn ich es jetzt noch schaffe, Abends früher ins Bett zu gehen, legt sich irgendwann eventuell auch mal die Müdigkeit.

Apropos: Heute war es dann doch etwas schlimmer mit der Müdigkeit als die letzten Tage, was zu verschiedenen lustigen Vertippern („formularbieren“ statt „formulierbaren“ u.a.) im Büro führte…

Abends kolossal genervt worden von J., der sich beim Einschlafen hin und her wand, versteifte, mittendrin kotzte und sich nicht entspannen wollte. Und danach von M., der eine geschlagene Stunde herumzappelte, sich immer wieder selbst hochputschte und einfach nicht runterkommen wollte. Ich mach sowas in Zukunft nicht mehr mit, das macht mich irre. Wenn er nach einer halben Stunde nicht schläft, soll er halt irgendwas in seinem Bett/ seinem Zimmer machen, aber dann ohne mich.

Was schön war: Am Morgen in aller Ruhe mit G. herumalbern.

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