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Journal Dienstag, 21.4.2020

Langer Tag. Gemeinsam mit Jott in den frühen Morgenstunden gearbeitet, dann die Kinder übernommen, nach dem Mittag wieder an die Arbeit bis zum gemeinsamen Abendessen. Dann Kinder ins Bett, minimales Aufräumen in der Küche, anschließend ein Abendspaziergang an der Wuhle (mit der Hoffnung auf mehr Biber, leider kam es dazu nicht), danach eine Folge „The Expanse“ mit Jott und dann wieder an den Arbeitsrechner. Jetzt Bett.

J schlief heute bei M ein. Das war ein inniger Wunsch (d.h. eine Weigerung von uns hätte einen Bockanfall provoziert), also durfte er. Jott sagte, dass das wohl gut funktioniert hat– sowohl mit den beiden Jungs als auch mit G, die allein im Zwillingszimmer einschlief.

M blieb die letzten Tage mehrfach bis in die Puppen wach. 22 Uhr, 22:30 Uhr, heute bis 23 Uhr. Er liegt im Bett, hört Hörspiele und schläft einfach nicht ein. Er sagt, er ist nicht müde… Ich weiß ja nicht. Er schläft zwar am längsten, aber wir machen ihn trotzdem gegen 8 Uhr morgens zum Frühstück wach. Mittags schläft er auch nicht, sondern ruht sich auf der Couch aus (bzw. liegt bewegungslos da und guckt den Mittagsruhe-Film). Vielleicht ist das seine Art, das alles zu verarbeiten?

Es hat seit mehreren Wochen nicht geregnet. Alles ist staubig, der Boden trocken. Scheint, als ob wir wieder auf eine Dürre zusteuern– in den letzten Tagen gabs dazu auch mehrere Berichte.

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Weshalb wird sowas hierzulande nicht gemacht? Wieso gibt es jetzt Lockerungen, die zwangsläufig dazu führen werden das wir spätestens Anfang Mai einen Anstieg der R-Zahl und der Infizierten bemerken werden?

Was schön war: Eine Streuselschnecke zum Vesper. Besager Abendspaziergang. Die Stunde Couching mit Jott.

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