Kategorien
Journal

Journal Donnerstag, 30.3.2017

Heute startete der Tag wunderbar entspannt: Nachdem ich mit Duschen, Spüler ausräumen und Kaffee kochen fertig war, meldete sich mit J. das erste Kind. Den wickelte und fütterte ich, dann war M. an der Reihe: Wachkuscheln war angesagt. Gerade als er sich die Augen reibend hinsetze, kam Jott mit G. ins Kinderzimmer. Zwei Erwachsene auf zwei Kinder ist ein traumhafter Schnitt, und so zog sie auf seinen Wunsch M. an, während ich G. fütterte.
Danach gab es Frühstück für Jott, M. und mich, während die Zwillinge in ihren Wippen saßen, wippten und erzählten.
So kann es ruhig öfter sein- also das die Kinder nach und nach kommen, nicht gleichzeitig.

M. ist ja momentan nicht so dafür zu begeistern, Bescheid zu sagen wenn er aufs Klo muss. Das führte zu einer Notfall-Wickel-Aktion in einem Wartehäuschen am Ostkreuz. Zum Glück war die Wickeltasche noch gepackt, wenngleich die Windeln inzwischen etwas zu klein sind…

Bei J. scheint ein Knoten geplatzt zu sein: Seit ein paar Tagen gluckst und brabbelt er vor sich hin und reagiert (lächeln, mehr Geräusche), wenn wir mit ihm sprechen/ seine Geräusche nachmachen.
Das beruhigt mich ein wenig, ich hatte mir schon Sorgen gemacht weil er seiner Schwester da ziemlich hinterher hinkte.

Die Müllabfuhr kam heute erst 20:15 Uhr- gerade, als ich M. zu Bett brachte. Das Rumpeln der Mülltonnen durch den Hausflur sorgte dann auch für eine kurze Unterbrechung beim Einschlafen.
Doofe Müllmänner.

Im Büro gab es heute ein Update zur Übernahme durch die Riesen-Firma Anfang des Jahres. Vorgetragen wurde, welche Fortschritte es gibt (z.B. Vereinheitlichung von Strukturen) und was noch gemacht werden muss. Besonders spannend: Wir bekommen nun ein umfangreiches Schulungs- und Weiterbildungsprogramm. Ich muss mich da morgen gleich mal bei unserer neuen HR-Frau schlau machen. Die vorgestellten Kernthemen (Kommunikation, Projektmanagement, Technik) klangen auf jeden Fall spannend.

Der Arbeitsforscher André Spicer über das Aufweichen der Grenze zwischen Arbeit und Freizeit und über den Wahn, dass Arbeit Spaß machen soll: „Arbeit ist Scheiße„.

In einem meiner ersten Jobs in einer jungen, kleinen Agentur wurde irgendwann eine Wii angeschafft. Darauf wurde dann zwei, drei Mal im Rahmen kleinerer Agentur-Events gespielt und danach nicht mehr. Stattdessen gab es, als ein Kollege und ich mal während der Arbeitszeit Wii gespielt haben- eine halbe Stunde vor Feierabend!- irritierte Blicke.

Algorithmen vs. Humanismus. Das ist dann quasi die Schattenseite der Künstlichen Intelligenz und eine gute Ergänzung zum Artikel von Sascha Lobo, den ich vor ein paar Tagen teilte.
Wie ein Kommentator sagte: Es geht immer darum, wie etwas interpretiert, bzw. bewertet wird…

Frau Fragmente über Gedenken und Erinnerungen.

Was schön war: G. ins Bett bringen (nach ihrem ersten Aufschrecken, nachdem Jott sie zu Bett brachte). J. ins Bett bringen (er wachte kurz danach wieder auf, Jott übernahm). M. ins Bett bringen (lief glatt).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.