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Journal Sonntag, 16.10.2016

Vormittags: Mehrstündiger Spaziergang zum Müggelsee mit den Nachbarn von oben.

Mittags: Nach dem Essen erfolglose Mittagschlafversuche mit einem im Bett hopsenden Kind.

Nachmittags: Kaffee und Kuchen mit den Nachbarn von oben, danach viel Toben und Spielen.

Abends: Kind baden, in den Schlaf begleiten, Knuspermüsli zubereiten.

Wie kann ein 16 Monate altes Kind dazu gebracht werden, nicht im Bett zu hüpfen? Erklärungen (er kann stolpern und sich weh tun, das Bett leidet darunter) und anschließende mahnende Worte führten heute Mittag nicht zum gewünschten Ergebnis, sondern feuerten Herrn Schnuffke zu noch wilderem Gehopse an. Auch das Herausnehmen aus dem Bett fasste er eher als Spiel auf.
Mittlerweile glaube ich, dass er nach Aufmerksamkeit suchte (ich lag zwar neben ihm, aber vielleicht reichte das nicht aus). Ist es also ein gutes Mittel, ihm diese Aufmerksamkeit gerade nicht zu geben und ihn zu ignorieren oder sogar den Raum zu verlassen?

Beim Spaziergang sahen wir heute erstmals die Wasserbüffel auf den Erpetalwiesen. Die sollen dort schon eine Weile leben, aber gesehen hatten wir sie bislang noch nicht.

Außerdem kamen wir auf Höhe der Wasserbüffel an einer Naturführung vorbei- eine etwas sehr öko aussehende Frau erklärte gerade einer kleinen Menschengruppe Details zu am Wegesrand wachsenden Sträuchern.
Ich muss mal gucken ob es tatsächlich Führungen gibt, es ist schon sehr beschämend auf Herrn Schnuffkes „Da?“ nur „Strauch. Noch ein Strauch. Busch.“ sagen zu können und zum Großteil nicht zu wissen, wie die Pflanzen tatsächlich heißen.
Außerdem ists natürlich interessant, welche Pflanzen man eventuell essen kann und welche nicht.

Was schön war: Enten füttern.

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