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Journal Donnerstag, 8.9.2016

Der Tag startete nach der schlimmsten Nacht seit seeeehr langer Zeit. Effektiv schlief ich vielleicht vier Stunden, die Schätzung ist schon hoch gegriffen. Herr Schnuffke schlief äußerst unruhig, schnarchte und quietschte und hustete vor sich hin und war am Morgen genauso fertig wie ich.

Jott und ich hatten gestern beschlossen, dass sie mit Herrn Schnuffke heute zum Arzt geht. Nach dem Atemwegs-Infekt vor dem Dänemark-Urlaub sind wir, was das anbelangt, etwas vorsichtiger.
Bei Herrn Schnuffke wurde eine Sommergrippe diagnostiziert, die geht gerade um. Kein Wunder bei dem Wetter. Krank geschrieben ist er nicht, aber da er heute Abend 39,5° Fieber hatte, sehr matt ist, dauerkuschelt und zu nichts recht zu gebrauchen ist, lassen wir ihn auch morgen noch zu Hause. Bringt ja nichts.
Ich konnte kurzfristig Home Office vereinbaren und kann den beiden so tagsüber zur Hand gehen.

Mittags fuhr ich aus dem Büro nach Hause, um die Betreuung von Herrn Schnuffke zu übernehmen. Jott hatte einen ihrer Routine-Termine beim Frauenarzt, abgesehen davon schafft sie es schwangerschaftsbedingt nicht mehr, Herrn Schnuffke den ganzen Tag allein zu betreuen.

Den Zwillingen geht es gut. Sie sind genauso groß wie „Einlinge“ und nicht etwa kleiner, wie das bei Zwillingen oft der Fall ist. Sieht wieder nach Riesenbaby aus.

Abends holte ich die fehlenden Stunden nach, gegen Ende musste ich mir Streichhölzer zwischen die Augenlider klemmen. Ich hoffe, ich habe keine Fehler eingebaut.

Was schön war: In der Bahn in Ruhe lesen können, da ohne Kind unterwegs.

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