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Elternzeit 2016

Journal Dienstag, 16.8.2016

Nachdem ich heute beim Umsteigen am Ostkreuz einen Cocker Spaniel mit einer schöneren Frisur als ich sah, vereinbarte ich endlich den lange aufgeschobenen Friseurtermin. Ich muss mich zwar noch etwas gedulden, bis es soweit ist, aber das halte ich aus. Mein Umfeld hoffentlich auch.

Wieder Tränen bei der Übergabe im Kindergarten. Es klang wohl schlimmer, als es war: Beim Abholen erfuhr ich, dass, kaum das ich gegangen war, die Tränen versiegten und die Neugier auf Spielzeug/ andere Kinder die Oberhand gewann.
Puh.

Die Aufzüge am Ostkreuz funktionieren weiterhin nicht. Da das bereits zu Beginn der Elternzeit (gefühlter?) Dauerzustand war, schreib ich mir das jetzt auf. Mal gucken, ob sich mein Eindruck, dass die IMMER defekt sind, bestätigt. Der Mensch behält negative Erlebnisse wohl eher im Gedächtnis als positive, und ehe ich auf die Bahn fluche möchte ich natürlich sicher sein das ich tatsächlich Recht habe.
Eventuell bin ich bereits mit Ende 20 ein Meckerrentner ¯_(ツ)_/¯

Die stufenweise Erhöhung der Arbeitszeit über die Woche hinweg ist ganz gut für mich. Wenn ich von jetzt auf gleich einen vollen Arbeitstag arbeiten müsste und zusätzlich das Kind-Begleitprogramm hätte, würde mich das ziemlich schlauchen. So kann ich mich hingegen über fünf Tage an beides gewöhnen, das ist ’ne gute Sache.

Jott und ich haben seit heute geteilte Google-Kalender, damit sollten- so keiner von uns beiden vergisst, Termine einzutragen- eventuelle Terminüberschneidungen und damit verbundene Probleme ausgeschlossen werden.
Dieses moderne Internetzeugs ist schon sehr praktisch.

Angefixt durch Ahnma höre ich mir gerade die Beginner an. Die kannte ich bislang nur vom Namen und nicht von der Musik her und finds bislang ganz gut.

Mich hats heute beim Aufstehen von der Couch von den Füßen gehoben. Ich rutschte auf einer Stelle im Parkett aus, an der Herr Schnuffke sich vor einiger Zeit erbrochen hatte. Diese Stellen sind besonders glatt, zum einen durch die Kinderkotze und zum anderen durch das häufigere Wischen.
Jott sagt, es sah elegant aus. Ich bin beruhigt.

Gut, dass ich den halben August arbeiten gehe und daher noch etwas Geld zusätzlich zum Elterngeld bekomme. Der Blick aufs Konto lässt mir momentan spontan Tränen in die Augen schießen.
So schön das Elterngeld als solches auch ist, aber 65% sind eben nur 65%…

Herr Schnuffke schrie heute am Vorabend das Haus zusammen. Ich wollte mit ihm noch fix zur Bank gehen um einen Scheck einzulösen, versuchte das Kind daher in den Buggy zu setzen und scheiterte kläglich. Herr Schnuffke hatte nämlich keine Lust auf Buggy und wehrte sich mit den sprichwörtlichen Händen und Füßen und zusätzlich noch mit sehr lautstarken Geschrei. Erstaunlich, was ein 14-monatiges Kind für eine Kraft und Agilität an den Tag legen kann, wenn es etwas nicht möchte.
Das Ende vom Geschrei, beziehungsweise Lied, war, dass wir beide zur Bank gelaufen sind.

Was schön war: Herr Schnuffke beim Schäkern mit andern Menschen in der Bahn zusehen.

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