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Journal Donnerstag, 13.8.2015

Ich habe ein Zeitproblem. Mir ist schleierhaft, wo meine Freizeit hingeht. Und damit sich mir das erschließt, schlüssel ich die nächsten Tage mal auf:

  • Aufstehen um 6:27 Uhr. Das Haus verlasse ich um 8:19 Uhr. Sind ungefähr zwei Stunden, die ich für Aufstehen, Morgentoilette, Frühstück, Wäsche aus dem Bad räumen, Küche aufräumen, Kind wickeln und bespaßen verbringe. Ist das viel? Ist das im Rahmen? Ich habe keine Ahnung. Vielleicht sollte ich mal die einzelnen Posten dieser zwei Stunden genauer untersuchen.
  • Im Büro komme ich ziemlich genau um 9:15 Uhr an. Eine Stunde Arbeitsweg. Hier könnte ich ungefähr zehn Minuten sparen, wenn ich nicht vom Alexanderplatz aus laufen, sondern mit der U2 fahren würde. Will ich aber nicht, weil die Unterführung zur U2 miefig ist, die U2 selbst immer zu voll ist und weil das Laufen mir absolut gut tut. Bewegen, Kopf freikriegen, Leute und Gegend gucken.
  • Nach Hause gehe ich gegen 16:45 Uhr. Meine Mittagspause betrug ungefähr 30 Minuten, was bedeutet dass ich circa sieben Stunden im Büro war.
  • Gegen 17:45 Uhr schlage ich beim Friseur auf. Wieder eine Stunde.
  • Um 18:15 Uhr bin ich beim Friseur dran (hrmpf. Termin war 18 Uhr!), gegen 18:45 Uhr ist die neue Frisur fertig. Gegen 19 Uhr komme ich zu Hause an.
  • Mit Jott zu Abend essen, das Kind wickeln und kurz bespaßen, mich waschen (ich mag es nicht, wenn ich mir an den Kopf fasse und dann die ganzen losen Haare in der Hand halte), die Küche aufräumen: Ungefähr anderthalb Stunden.
  • Danach: Arbeitszeit nachholen. Es geht gegen 20:30 Uhr los und endet gegen 22 Uhr. Nochmal anderthalb Stunden. Etwas länger als ich müsste, aber mitten in einer Aufgabe aufhören ist unsinnig.
  • Eine Übersicht über den Tag aufstellen: 22 Uhr bis 22:15 Uhr.
  • Mich bettfertig machen und schlafen gehen: 22:15 Uhr bis 6:27 Uhr. Ungefähr acht Stunden.

Hm. Mal schauen, wie das am morgigen Freitag wird, wo kein Friseurbesuch ansteht und eventuelle auch die Arbeit günstiger ausfällt.

2 Antworten auf „Journal Donnerstag, 13.8.2015“

Ich kann auch aus der Jungvaterperspektive berichten: Das ging mit bis vor 1-2 Monaten auch so. Inzwischen geht die kleine Giraffe ziemlich zuverlässig so gegen 20:00 ins Bett und die Mama kommt dann gegen 20:30/21:00 wieder aus dem Schlafzimmer, so dass wir dann noch 1,2,3 Stunden gemeinsamen Feierabend haben. Seither fühlt sich immerhin ein Teil des Tages wie Freizeit an.

Dann ist ja ein Ende abzusehen. Zumindest bis das nächste Kind da ist.

Ich muss einfach mit weniger Arbeit mehr Geld verdienen und weniger pendeln, dann gehts auch :D

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