Kategorien
Journal

Samstag, 17.07.2021

Urlaub vorbei, wieder zurück in Berlin. Die Fahrt war unspektakulär. Die Zwillinge schliefen beide recht lange, M guckte apathisch und schaffte es gerade so, nicht einzuschlafen.


Schätzungsweise sechs Maschinen Wäsche warten gerade darauf, gewaschen zu werden. Für mein kontinuierlich Wäsche verarbeitendes Ich (d.h. ca. 1 Maschinenladung/Tag inkl. Zusammenlegen) ist das ein Quell schlechter Laune. Ich mags nicht, wenn sich Wäsche in den Schmutzwäschekörben oder aber gewaschen gefaltet/ungefaltet den Wäschekörben stapelt. Das setzt mich so unter Druck… Am schlimmsten ists, wenn mehrere Körbe Wäsche darauf warten, gefaltet & verräumt zu werden– das dauert ewig und versaut den Abend. Da ab Montag die KiTa wieder los geht, kommt dann auch beständig neue Schmutzwäsche en masse dazu– im Urlaub hats mich nicht gestört, wenn die Kinder drei Tage am Stück das selbe T-Shirt anhatten. In der KiTa ist das nicht ganz so.

Daher lieber ca. 1 Fuhre/Tag, dann sind wir zwar dauerhaft am Wäsche machen, es dauert aber nie lange und der Schmerz ist nicht so groß.

Jedenfalls– Wäschemonolog Ende– heute wurde die erste Fuhre weggewaschen, morgen folgen weitere.


Am Nachmittag schafften es die Kinder nicht, 5 Minuten am Stück zu spielen ohne sich anzustänkern, anzuschreien oder rumzuschubsen. Sehr nervig. Die zweite Tasse Nachmittags-Kaffee trank ich also nicht zu Hause, sondern auf dem FEZ-Spielplatz, auf den wir zur Schonung meines Nervenkostüms gingen.

… schön, dass es draußen nicht so anstrengend ist. Jedoch sehr nervig, dass ich sie ständig rausschleifen muss. Ich würd mal gern einen Nachmittag versacken während sie sich friedlich miteinander oder mit ihrem Spielzeug beschäftigen.


Mich gruselt es ein wenig vor dem Alltag, bzw. dem Mix aus Arbeit und Kinderterminen. Wir haben zwar übernächste Woche nochmal etwas Ruhe weil M auf Ferienfreizeit bei seiner Tante ist, aber in der Zeit möchte Jott gern das Jungszimmer etwas umbauen damit der Platz besser genutzt wird. Ich glaub, so ruhig wird das dann nicht.

Kategorien
Journal

Freitag, 16.07.2021

Nochmal mit S Kajak gefahren. Diesmal waren wir früher als gestern dran, daher waren wir tatsächlich die ersten auf dem Wasser. Das war total toll.


Auch heute das Urlaubsprogramm, bestehend aus Baden, Spielen, Kinderdisko und Rommé-Spielen, durchgezogen. Abends erste Abreisevorbereitungen– unsere Urlaubswoche ist leider schon vorbei.


Was man so macht wenn man nicht schlafen kann weil es warm ist und durch das geöffnete Fenster das Licht einer Lampe ins Schlafzimmer fällt:

Kategorien
Journal

Donnerstag, 15.07.2021

Vormittags das Tageshighlight: S und ich liehen uns beim Bootsverleih zwei 1er-Kajaks aus und fuhren damit auf dem nahen See herum. Wir wollten das gern mal ausprobieren, es sah ganz spaßig aus. War es auch– wir paddelten ungefähr 30 Minuten in die eine Richtung, bestaunten die Natur vom Wasser aus, genossen die ab-so-lu-te Ruhe auf dem Wasser, sahen Seeadler (sagt S, ich sah einfach nur große Vögel), Seerosenteppiche (wie schön sind denn bitte Seerosen?!) und fuhren nach der halben Stunde wieder zurück. Das war richtig toll und wir waren uns schnell einig, dass wir das wieder machen wollen.

Leider keine Fotos, wir ließen alles im Ferienhaus zurück weil wir es als durchaus realistisch betrachteten, umzukippen.


Ich bin leider nicht die hellste Kerze auf der Torte: Weil die Kajaks sehr zu aussahen, cremte ich nur Oberkörper, Arme und Gesicht ein– nicht aber die Beine. Das war ein großer Fehler, die Beine waren nämlich schön der Sonne ausgesetzt. Ich holte mir einen schönen Sonnenbrand auf den Oberschenkeln. Bonus: Sonnenallergie-Ausschlag, der höllisch juckt.

Wenigstens hatte ich meinen Panama-Hut auf, ich will gar nicht wissen wie mein Kopf sonst aussähe.


… die Kinder, immerhin, haben weiterhin keinen Sonnenbrand– wenigstens die creme ich gründlichst am ganzen Körper ein.


Den restlichen Tag wie auch die Vortage sehr entspannt verbracht: Baden, Spielplatz, Kinderdisko, Abends Rommé & Erzählen.

Kategorien
Journal

Dienstag, 13.07.2021

Jott und A fuhren nach dem Frühstück nach Berlin. Jotts zweite Biontech-Impfung stand an. Von einer Verschiebung des Termin hatte der impfende Arzt abgeraten, daher eben dann mitten im Urlaub der Tagesausflug nach Berlin.

S und ich verbrachten den Tag mit den Kindern. Vormittags waren wir im See planschen (meine Kinder + ich; Kind E war erkältet und durfte nur am Ufer moddern). Halb 12 gings zurück, Mittag (Nudeln & Pesto) vorbereiten– was dank Induktionsherd wesentlich schneller ging als gedacht (wir waren ein bisschen überrumpelt davon, wie schnell das Wasser kochte)– und anschließend Mittagsruhe halten (im Kinderkino für J, G und E: Into the Spiderverse; in der Audio-Show für M: Der Traumzauberbaum auf der Toniebox).

Nach der Mittagsruhe wurden die Kinder eingecremt, wir vesperten und gingen wieder an den See zum Planschen. Nach einer guten Stunde brachen wir wieder auf. Die Kinder hätten noch länger durchgehalten, hatten aber den Wunsch geäußert wieder zur Kinderdisko zu gehen und wollten das auch lieber machen als weiter zu planschen. Während einer kurzen Abtrocknungs- und Gummischlangenesspause im Ferienhaus kehrten Jott und A zurück. Jott war ganz schön k.o. nach der ganzen Fahrerei, außerdem begann ihr Arm bereits zu schmerzen. S und ich gingen daher allein mit den Kindern zur Kinderdisko, Jott und A konnten sich ein bisschen ausruhen.

Bei der Kinderdisko waren M und G voll dabei, J war ungewohnt schüchtern und stürmte lediglich beim Robbenlied auf die Tanzfläche. Das war ein unfassbares Vergnügen, die Kinder kannten das Lied bereits (aus der KiTa offenbar) und robbten alle mit.

Nach dem letzten Lied spielten die Kinder noch ein bisschen auf dem Spielplatz, gegen 18:30 Uhr gings zum Abendessen zurück. Die Kinder konnten sich kaum noch auf den Beinen halten und hatten den Rest des Abends eher semigute Laune, leider aber auch noch genügend Restenergie um fast eine Stunde lang das Einschlafen herauszuzögern…

Als dann endlich Ruhe einkehrte, setzten wir Erwachsene uns zum Tagesausklang mit Rommé & Erzählen auf die Terasse.


Leichtsinn muss bestraft werden: Weil ich die Vormittagssonne unterschätzt hatte, habe ich nun einen zum Glück nur leichten Sonnenbrand auf Bauch und Rücken. Zum Glück, die Zweite: Ich bemerkte das bereits nach dem Mittagessen, cremte mich besonders gründlich ein und war den Rest des Tages besonders vorsichtig. Das sorgte dafür, dass es zumindest nicht schlimmer wurde.

Lästiger als der Sonnenbrand ist aber die Sonnenallergie, die sich nun auf allen verbrannten Körperteilen breit macht :(


M trägt mittlerweile Schuhgröße 35/36. Seine neuen Sandalen (Notkauf, die alten fielen auseinander) passen somit nun auch einer der hier anwesenden Erwachsenen (mit ein bisschen quetschen– wir haben das probiert).

Sie werden so schnell groß…

Kategorien
Journal

Montag, 12.07.2021

Nach dem EM-Finale von Teenies und ihrer Teenie-Musik wach gehalten worden. Bis Dreiviertel Eins! Sodom und Gomorra… Gerade als ich mit Monokel und Krückstock zum See gehen und um elternverträgliche Stille bitten wollte, verstummte die Musik. Da war wohl jemand schneller.

(Ich versteh das ja und find mich selbst lächerlich… Aber es war doch schon spät und die Kinder sind am nächsten Tag halt normal früh wach 😭)


Jott hat uns heute alle beim Kirschkernweitspucken abgezogen. Mit Abstand. Ich war nie stolzer auf sie.

Bis zur Hecke sinds ca. 4 Meter; die Hecke an sich ist schätzungsweise 1,7m hoch. Während wir an der Hecke scheiterten, ging ihr erster Kern direkt in hohem Bogen darüber.

Ich hab noch mehrere Versuche gebraucht, um gerade so rüberzukommen– aber an Jott kam ich da nicht ran. Bombe, die Frau.


Ansonsten wieder viel gespielt, Pommes am See gegessen (auf die wir 25! Minuten warten mussten, während wir immer hungriger und verärgerter wurden), Trolljäger auf Netflix geschaut (Kinder, einige Erwachsene) und Handy gezockt (keine Kinder, alle Erwachsenen), bei der Kinderdisko am Nachmittag abgehottet (J, M und ich), noch mehr gespielt, gegrillt + gegessen.


Ich mag das hier total. Es ist total unkompliziert. Kürzeste Wege, ein See, ein großer Spielplatz– die Kinder und ich (Jott bestimmt auch, ich hab noch nicht gefragt) haben Spaß. Es ist total toll, den neuen Spielplatz mit ihnen zu entdecken und im See zu planschen.


Wir + Familie A+S+E suchen zwecks Kontakterweiterung eine normale Familie mit Kindern im Alter von 3 bis 7 mit einer Vorliebe für Rommé; mit starken Nerven (wir haben vier Kinder mit unterschiedlichen Meisen) sowie einer recht, ähem, robusten Sichtweise auf Kinder (kein Bindungsorientiert, nix Achtsames, kein „Das Leben mit Kindern ist so unfassbar erfüllend“, kein „Ach, die lieben Kleinen“– eher so „Die sind halt da und nerven manchmal ziemlich, wir machen da aber das beste draus und lassen uns nicht stören“). Gern aus Köpenick/angrenzenden Stadtteilen zwecks gemeinsamer Zeitverbringung.

Eine Vorliebe für seichte Themen und die Fähigkeit, bei den Kindern Fünfe oder auch Zehne gerade sein zu lassen, ist von Vorteil.

(Nur halb aus Spaß)

Kategorien
Journal

Sonntag, 11.07.2021

Ok geschlafen. Die Betten sind Holzbetten, die bei jeder Umdrehung quietschen und knarren und zu allem Überfluss auch noch ein Fußteil haben– gegen das Jott ständig stößt.


Den Tag sehr entspannt verbracht. In Ruhe gefrühstückt, die Kinder wuseln lassen, anschließend zu Acht das Gelände unsicher gemacht. Gegen Mittag gingen die Mamas kochen und wir soffen Schnaps (sorry, schlimmer Haus am See Ohrwurm– wir hörten das heut mehrmals) während S und ich mit den Kindern spielten.

Mittags: Buletten mit Kartoffeln und Mischgemüse. Anschließend klassische Mittagsruhe wie auch zu Hause, die Kinder guckten Raja während wir Erwachsenen ein bisschen die Füße hochlegten. Zwischendrin tauschten Jott und ich mit G und E die Betten, das Mädchenbett ist nämlich ein bisschen größer und hat kein Fußteil. Quietschen tuts leider auch.

Nach dem Vesper (Eis für alle) wurde ordentlich eingecremt und dann gings erstmals an den See. War sehr voll, das schmälerte unseren Spaß aber überhaupt nicht.

Am späten Nachmittag zurück, nochmal kurz ausruhen und anschließend wieder auf den Spielpatz bis zum Abendessen.

Beste Süßigkeit
Eigenwillige Hausdeko
Auf Fischfang
Hopp
Hopp
Hier nicht

Gleich EM-Finale, Lillet Wild Berry und ein bisschen erzählen mit Füße hochlegen.

Kategorien
Journal

Samstag, 10.07.2021

Hallo Sommerurlaub! Wir verbringen die nächste Woche in einem Ferienhaus in der Mecklenburgischen Seenplatte. Wir = wir fünf + unsere special friends A, S und Tochter E– so wie in Zingst letztes Jahr. Der Plan ist, die Kinder tagsüber müde zu spielen und die Abende mit diversen Spirituosen & Kartenspielen zu verbringen.


Das Ferienhaus steht in einer Ferienanlage inmitten von anderen Ferienhäusern. In 50m Sichtweite ist ein Campingplatz mit vielen Teenagern, der See ist drei Fußminuten entfernt. Es gibt einen großen Abenteuerspielplatz, ein Tretautoverleih (yay!), einen Reiterhof und ein Kinderbespaßungsprogramm.

Passt.


Die Kinder waren den Vormittag und die Fahrt über wieder sehr daneben, so wie auch die letzten Tage. Beim Erkunden der Anlage auf der das Ferienhaus steht gings dann, da konnten sie sich ja auch im Freien bewegen.

Ich hoffe, das Wetter spielt die nächsten Tage mit, damit sie möglichst viel draußen sein können und wir sie nicht drinnen ertragen müssen.


Die Nuggets-Vorratsbox. Jott war optimistisch, Nuggets ins Ferienhaus retten zu können, hatte den Plan aber ohne die Kinder gemacht…

Nachtrag: A zwingt mich zu schreiben, dass sie menstruiert und es ihr schlecht geht. Sie sieht das als Teil ihrer feministischen Agenda, Menstruation zu normalisieren.

Also bitte: A menstruiert und es geht ihr schlecht dabei.


Nachtrag 2: Die Kinder lagen 21:15 Uhr im Bett. Das ist inzwischen ca. 1h. Sie sind alle hundemüde, machen aber Faxen ohne Ende. Rufen alle fünf Minuten nach uns wegen irgendwas, quatschen laut, streiten, haben irgendwas… Ich _hasse_ es.


Nachtrag 3: