Auf der frühmorgentlichen Laufrunde (heute erst recht!) an der Wuhle einen Biber und ein Wildschwein gesehen. Wildes Köpenick!
Mittags fuhren wir nach Adlershof, um Jotts Papa, seine Frau und Jotts Geschwister zum Mittagessen beim Griechen zu treffen. Ich hatte ein sehr gutes Bifteki und als Nachtisch ein fantastisches Galaktobourekos, danach war ich sehr voll und sehr glücklich :)
Nachmittags kam die ganze Familie mit zu uns, es gab Plätzchen, Kaffee und eine weitere Bescherung für die Kinder. Ich spielte erstmals Abalone gegen Jotts Bruder, wir taktierten eine Weile gegeneinander bis ich dann ein, zwei Fehler machte und besiegt wurde.
Die Kinder, allen voran J, waren ziemlich neben der Spur, das war wohl zuviel Aufregung und Trubel für sie– den Tag mit ihnen zu verbringen war kein Spaß.
Abends bei Jotts Schwester in Hinge (Datingapp) reingeschaut. Super interessant wie das funktioniert, wie sich die Leute präsentieren. Als Jott und ich uns kennenlernten, gabs das in der Form noch nicht :)
Abendprogramm: Gemeinsames Schauen der Muppets-Weihnachtsgeschichte mit Jotts Geschwistern.
Große Überraschung: Der Weihnachtsmann war offenbar über Nacht gekommen! Als G uns beim Frühstückstischdecken half (Jott hatte sie nicht ganz ohne Hintergedanken dazu aufgefordert), machte sie große Augen, wir wunderten uns auch sehr, und dann galoppierte G los um die Jungs zur Bescherung abzuholen. Es folgte eine 30-minütige Geschenkeschlacht, nach der das Wohnzimmer wie ein Schlachtfeld aussah (muss so!), dann frühstückten wir und verbrachten einen chilligen Vormittag, weil die Kinder mit ihren Geschenken beschäftigt waren. Vor dem Mittag kam auch Jotts Mama vorbei; auch bei ihr war der Weihnachtsmann gewesen und hatte etwas für die Kinder abgeliefert.
Jott schenkte mir ein Adesso-Abo, ich freu mich :) Die mit „einfach“ gekennzeichneten Texte versteh ich gut, bei „medium“ hab ich ein wenig zu kämpfen und an die „schweren“ Reportagen hab ich mich noch nicht rangetraut, aber ich hab ja auch noch Zeit bis zur nächsten Ausgabe.
Von mir bekam sie einen Herzenswunsch– eine (so nenn ichs lapidar) Bastelmaschine zum Plotten, Schneiden und für div. andere DIY-Anwendungen.
Unser Heiligabendessen: Kartoffelsalat mit Würstchen (in zwei Varianten). Die Kinder durften Spezi trinken und waren davon fast so begeistert wie von ihren Geschenken (Cola gibts sonst nicht).
Durften zum Nachtisch nicht fehlen: Die Mohnpielen.
Nachmittags wagten wir es und gingen mit den Kindern und Jotts Mama in den Gottesdienst. Wir wollten mal ausprobieren, ob das mittlerweile wieder geht– die Kinder sind ja nun nicht mehr ganz klein, unsere Hoffnung war das sie die knappe Stunde schon durchhalten werden ohne das es zur Tortur wird. Außerdem hatten sie im Religions- und Lebenskundeunterricht natürlich über Weihnachten gesprochen, also dachten wir das sie da ggf. auch „andocken“ können. Für Jott und mich wars gleichzeitig eine Köpenicker Premiere, wir sind ja „nur“ Weihnachtschristen und waren demnach auch zum ersten Mal überhaupt in Köpenick im Gottesdienst bzw. besuchten das Gemeindehaus (die Kirche in der Altstadt wird renoviert, deswegen fand dort kein Gottesdienst statt).
Der Gottesdienst war dann tatsächlich sehr schön, obwohl er im Zeichen dieses insgesamt doch eher durchwachsenen Jahres stand, wie auch der Pfarrer in seiner Predigt immer wieder betonte. Zentrales Thema: Nicht die Hoffnung und den Glauben an das Licht verlieren. Das, find ich, kann man als Bild auch ohne weiteren Bezug zum Glauben an- und mitnehmen.
Die Kinder machten sich ganz gut, einzig M musste seine Langeweile sehr deutlich zur Schau stellen.
Zu Hause verlief der restliche Abend dann sehr unprätentiös, aber dafür angenehm ruhig: Da die Geschenkeorgie schon durch war, spielten die Kinder Tablet, wir aßen irgendwann die Reste vom Mittag mit ein paar Beilagen und dann gingen die Kinder, beinahe zur selben Zeit wie sonst, ins Bett.
Später besiegte Jott ihre Mama und ich Jott bei Mario Kart, parallel las ich in meiner neuen Zeitung. Kurz vor der Zubettgehzeit versenkte sich Jott dann in ihrer neuen Cricut, und sie dabei strahlen und sich freuen zu sehen war die beste Sache am ganzen Tag.
Die Morgenbescherung könnten wir nächstes Jahr eigentlich genau so wiederholen– das war unser entspanntester und ruhigster Heiligabend seit Jahren.
Sehr geschäftiger Tag, wir bereiteten (entspannt) Weihnachten vor. Die Kinder genossen ihren ersten Ferientag, spielten viel analog und digital und entspannten auch. Die Zwillinge konnten wir trotz Ferien zur Durchführung ihrer Schreibübungen animieren, M trainierte mit mir Liegestütze (heute drinnen, das Wetter war zu scheußlich)– ganz faul waren sie also nicht.
Abends bereiteten Jott und ich zwei Sorten Kartoffelsalat (einmal Zwiebeln, einmal mit Äpfeln und ohne Zwiebeln) und ich zusätzlich noch Mohnpielen vor und schauten dabei „Die Kaiserin“ auf Netflix. Jott ist da voll drin und konnte mich mit ihrem Sisi-Wissen beeindrucken; ich bin nun ebenfalls mindestens interessiert und werde gemeinsam mit ihr die Serie nochmal von vorne gucken (auch wenn ich die Szene, in der Elisabeths kleien Tochter stirbt, nur schwer ertragen konnte und einen Kloß im Hals hatte…).
Vor dem Schlafengehen bereiteten wir die Bescherung vor, indem wir alle Geschenke unter den Baum legten. Bei uns wird der Weihnachtsmann nämlich morgen früh kommen bzw. schon dagewesen sein. Wir erhoffen uns so, dass der Heiligabend entspannter verläuft und sich die Kinder nicht in eine Aufregungsspirale hineinsteigern.
Kein Frühsport, ich schlief lieber länger. Die Sonntagslaufrunde holte ich am späten Vormittag nach und quälte mich die 7km bei „besten Laufwetter“ an der Wuhle entlang. Größtes Ärgernis: Die ständig beschlagende Brille, ich sah abschnitsweise nur noch Nebel.
Beschwerde der Jungs: Sie konnten kein Minecraft mehr miteinander spielen. Beim Debuggen recht fix auf die Ursache gekommen: Auf den Kindertablets ist die Installation von Inhalten aus dem App Store blockiert. Das schließt offenbar, wie ich heute lernte, auch App-Updates ein. Macht einerseits Sinn, denn durch Updates können natürlich auch neue, nicht erwünschte Funktionen mitkommen, andererseits steigt dadurch eben das Risiko, dass die Apps nicht mehr im Sinne der Anwender funktionieren… Ich muss mir also nun merken, Samstagvormittag Updates durchzuführen während die Kinder an ihren Schulsachen sitzen.
Ungemach: Im kleinen Bad funktionierte an der Toilette die Sparspülfunktion nicht mehr. Kurzentschlossen legte ich den Unterbauspülkasten frei, recherchierte Fehlerquellen (und lernte einen Haufen neuer Wörter) und stieß dadurch recht schnell auf die Fehlerursache– offenbar war die Hebeglocke (eines der gelernten neuen Wörter) defekt, weil Nupsies im Inneren abgebrochen waren und der Sparspüler die Hebeglocke nicht hochzog. Glücklicherweise gabs auch YouTube ein Video, wie das Problem behoben werden kann ohne die Hebeglocke auszutauschen. Total großartig, der Kabelbinder funktionierte auch bei uns als Workaround. Zwar kommt nun bei beiden Spülarten die selbe Menge Wasser, aber immerhin funktioniert das Klo und wir müssen uns vor Weihnachten nicht mit der Hausverwaltung (haha, als ob) und Sanitärmenschen abmühen.
Nachmittags die Kinder für einen Roller- und Spaziergang an der Wuhle rausgeschleift. Sie waren den Tag über kaum draußen gewesen und gingen die Wände hoch, das war schwer auszuhalten. Der Spaziergang half ein bisschen, die angestaute Energie loszuwerden.
Abends durften die Kinder Harry Potter und der Gefangene von Askaban schauen. Weil die Zwillinge ja nun acht Jahre alt sind, dürfen sie den nun auch gucken (mit jedem Geburtstag einen Teil mehr); das wünschten sie sich für den heutigen Abend.
Gemeinsam mit Jott nach ziemlich genau acht Stunden Schlaf gegen 7 Uhr aufgewacht. Zum ersten Mal seit langem wieder einigermaßen erholt gefühlt.
Tagsüber die lange Aufgabenliste zur Weihnachtsvorbereitung/Haushaltskram abgearbeitet. Es gab doch noch einiges zu tun, Abends war ich rechtschaffen k.o..
In Ms Klassenchat eher zufällig erfahren, dass die Kinder über die Weihnachtsferien Liegestütze üben sollen, nach den Ferien wirds eine Leistungskontrolle gegen. Die Jungs müssen für die Note 1 offenbar 38 (!!!) Liegestütze schaffen, die Mädchen 30 in der einfacheren Variante mit auf den Boden abgelegten Knien. Ich halte das für ziemlich unschaffbar, vor allem da in der Schule auch nicht vermittelt wurde wie ein richtig ausgeführter Liegestütz durchgeführt wird bzw. welche Möglichkeiten es gibt, Bewegung, Kraft und Kraftausdauer zu verbessern… Nichtsdestotrotz schnappte ich mir nach ein bisschen Recherche (sollten Kinder in dem Alter überhaupt Liegestütze machen oder ist das vielleicht nicht so gut für den nochw wachsenden Körper?) M (und auch die Zwillinge, die wollten ebenfalls) am Nachmittag und übte mit ihnen. Erste Feststellung: Keines der Kinder kann einen sauber ausgeführten Liegestütz, die Körpermitte hängt immer durch. Selbst J, der hier im Türrahmen hochklettert und nur aus Muskeln, Sehnen und Knochen besteht, schafft es nicht. Wir begannen daher mit der Knie-auf-dem-Boden-Variante; 3 Sätze mit jeweils so vielen Wiederholungen wie die Jungs hinbekamen (G hatte nach einem Satz keine Lust mehr und ging schaukeln). Danach schlackerten ihnen ganz schön die Arme… Ich bin gespannt, ob und welche Steigerungen in den nächsten Tagen/Wochen möglich sind; mir ist dabei sogar relativ egal welche Note M bekommt, wichtiger find ich das er merkt, dass er sich auch bei so einer Übung verbessern kann solange er den richtigen „Einstieg“ für sich findet und die notwendige Übungsdisziplin an den Tag legt.
Im Anschluss sportelte ich dann selbst auf dem Hof und genoss die frische Luft und die Aktivität.
J hatte Abends Kopfschmerzen und Unwohlsein, er ging daher schon früh ins Bett. M und G aßen gemeinsam mit mir Abendbrot und schauten im Anschluss die Logo!-Nachrichten bzw. Sondersendungen über Weihnachten; Jott war mit einer Freundin zum Essen verabredet.
Action beim Abendbrot, es gab mal wieder einen Rettungshubschraubereinsatz in der Nachbarschaft.
Gaming am Abend. Ich hab weiterhin überhaupt keine Lust auf WoW (und hab mein Abo daher auch gekündigt); stattdessen erweiterte ich in Medieval 2 mein maurisches Weltreich auf die von den Schotten beherrschten britischen Inseln (das englische Königreich war da schon untergegangen) und den Balkan (Byzanz…).
Später dann noch mit Jott und ihrer Freundin gequatscht, die beiden waren gegen 22 Uhr beim Griechen rausgeschmissen worden (wg. Lokalschluss, so sagten sie zumindest) und kamen im Anschluss noch zu uns.
Es ist keine gute Idee, den Kalorien-Bedarf eines Tages zum Abendbrot zu essen & mit einem Espresso um 21 Uhr zu krönen. Die Nacht war ziemlich grottig, ich beschloss nach dem Aufstehen, es heute ruhig angehen zu lassen. Dementsprechend lümmelte ich dann zwischen den einzelnen Erledigungs-Items der Todoliste auch viel auf Sessel/Couch rum, schaute zuviel ins Handy und genoss das ziemlich.
Die Kinder durften heute früher nach Hause kommen und nutzen die freie Zeit ausgiebig zum Spielen. G begleitete mich auf einer Laufrunde am frühen Nachmittag mit ihrem Roller, die Jungs spielten Fußball und gingen dann zum Legobauen rein.
Am Nachmittag kam die große Vor-Weihnachts-Rewe-Lieferung. Damit und den morgen noch ausstehenden Einkäufen sollten wir gut durch die Weihnachtswoche kommen.
Abends mit Jott „The Gentlemen“ zu Ende geschaut und beizeiten ins Bett gegangen– wir waren beide hundemüde.
Lernstandsgespräch mit Gs Lehrerin und G. Es gab relativ viele Parallelen zu J, dass überraschte mich einerseits– andererseits aber dann auch wieder nicht. Die gemeinsamen Themen sind das Befolgen von Regeln sowie der konstruktive Umgang mit fehlender Aufmerksamkeit. Quasi wie zu Hause auch…
Im Anschluss mit Jott einen Weihnachtsbaum gekauft. Offenbar waren wir damit sehr spät dran, das verbleibende Baumangebot war eher unterwältigend. Beim zweiten Baumstand fanden wir einen okayen Baum zu einem okayen Preis und fuhren damit nach Hause. Er ist eine lieb gemeinte 7,5/10, wird aber mit dem entsprechenden Baumschmuck ein wunderbarer Weihnachtsbaum.
Während Jott sich zu Hause wieder ihrer Arbeit widmete, fuhr ich in die Bibliothek, gab die Bücher der Kinder ab und lieh meine vorbestellen Bücher aus. Ich freu mich besonders auf die drei Conan-Comics. Nachdem ich bei ben_ las, dass die neu aufgelegt werden, wollte ich mal reinschauen. Ich kenne Conan nur aus Sekundärquellen (Memes und kurzen Film-Schnippseln); weder habe ich das Original gelesen noch den Film mit Arnie gesehen– ich sehs also als (seichte) Horizonterweiterung im popkulturellen Bereich :)
Nachmittags in die Stadt gefahren zur Weihnachtsfeier der Firma. Wir liefen ein bisschen auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz herum (schön beleuchtet, aber im Endeffekt gabs dort auch nur die selben vier, fünf Fressbuden auf Repeat), dann gingen wir zur eigentlichen Weihnachtsfeier ins Hard Rock Cafe. Die Feier war dann auch ganz schön, ich unterhielt mich gut, aß zuviel und ging, als es am schönsten war– insofern alles richtig gemacht.
Auf der Heimfahrt beim Blick ins spiegelnde S-Bahn-Fenster erschrocken, ich hab ganz schön viel weiß auf’m Kopf– je länger die Haare werden, desto besser sieht man das…
8 Jahre Zwillinge. Alle Kinder sprangen bei den ersten Geräuschen von Jott und mir auf, mussten dann aber nochmal für ein Viertelstündchen ins Bett zurück– immerhin Duschen wollten wir noch in Ruhe, bevor der Wahnsinn über uns hereinbrach.
Anschließend gabs dann kein Halten mehr, die beiden stürmten zum Geburtstagstisch. Großes Geschenkeauspacken, noch größere Freude–ihre Wünsche wurden genau erfüllt bzw. übererfüllt. Großes Bedauern, dass heute ein normaler Schultag ist, wir konnten sie kaum von ihren Geschenken loseisen. J schmuggelte seine neue Carrera-Bahn sogar ins Bad, um sie dort heimlich aufzubauen… Aber es half alles nichts, wir mussten leider so pünktlich wie an jedem anderen Tag los.
Der Steinecke vor der Haustür hat seit dieser Woche Dubai-Pfannkuchen im Angebot. Aus Neugierde & Jux direkt ein Exemplar für Jott und mich zum Frühstück besorgt. Schmeckte an sich ganz gut, aber die Zartbitter-Schokolade überlagerte alle anderen Geschmäcker.
Im Anschluss eine sehr fordernde Italienisch-Stunde, aus der ich mit diversen Notizen zur Nachbereitung herauskam. Es war wieder eine Einzelstunde, so konnte ich wild herumfragen und mich im Sprechen üben.
Letzteres klappt mittlerweile ganz gut, ich trau mich tatsächlich einfach loszureden, unabhängig davon ob ich nun 100% sicher bin oder nicht. Wenns falsch ist, können die Lehrer:innen wenigstens korrigierend eingreifen und ich kann aus den Fehlern lernen.
M musste kurz nach 10 Uhr wieder aus der Schule abgeholt werden, er sah wieder sehr blass aus und schilderte Migräne-Symptome. Nach einer Stunde zu Hause gings ihm wieder besser, ich fühlte mich ein bisschen verarscht.
Nachmittags fand die große Party für J und G statt. Insgesamt waren 11 Kinder hier. Nach Kaffee und Kuchen teilten wir die Kinder in zwei Gruppen auf und unterstützten die drei ??? Kids bei der Suche nach der Diebin des roten Rubins. Das war ein großer Spaß, die Kinder waren allesamt Feuer und Flamme und machten super mit. Leider funktionierte der für draußen geplante zweite Teil des Detektivabenteuers nicht so richtig, weil es zu dunkel war– aber wir konnten immerhin die Schnitzeljagd durchführen und so die Kinder auslüften lassen.
Nach der Geburtstagspizza war gegen 19 Uhr Schluss; Jott, ihre Mama und ich hätten, den Gesichtern nach, auch direkt im Anschluss ins Bett gehen können.
Vielleicht teilen wir den Zwillingsgeburtstag nächstes Jahr auf zwei Wochenenden auf– und vielleicht verschieben wir die Partys dann auch ins Frühjahr, wenn das Wetter ein bisschen besser ist und wir nicht noch zusätzlich den Weihnachtsstress haben.
Die Aufregung der Zwillinge wird immer größer– nur noch ein Tag bis zu ihrem Geburtstag, nur noch sechs Tage bis Weihnachten!
M ging es heute morgen besser, er hatte nur noch moderate Kopfschmerzen. Wir schickten ihn daher versuchshalber in die Schule.
Wieder 2 Stunden Italienisch, wieder als Einzelstunde. Super Sache, ih kam viel zum Sprechen und lernte, quasi am offiziellen Kursprogramm vorbei, ein bisschen über Weihnachten in Italien. Mittendrin ein Anruf von Jott, die Schule hatte sie angerufen weil Ms Kopfschmerzen sich verschlimmert hatten und er abgeholt werden wollte. Zum Glück konnte Jotts Mama einspringen und ihn von der Schule abholen & hier vorbei bringen, ansonsten hätte ich meine zweite Stunde unangekündigt abbrechen und ggf. Strafgebühren zahlen müssen.
M war bei Ankunft ziemlich blass und hatte dunkelblaue Augenringe, er ging direkt ins Bett und hörte weiter seine Hörspiele. Immerhin waren die Kopfschmerzen nicht ganz so schlimm wie gestern. Nach Abschluss meiner 2. Stunde sah er auch direkt schon wieder besser aus, er meinte das es besser ist wenn er liegt.
Nach dem Italienisch-Unterricht ging ich ’ne Runde an der Wuhle laufen. M wollte nicht mitkommen, sah aber wieder fit genug aus (nicht mehr ganz so blass wie bei Ankunft) um ein bisschen allein bleiben zu können.
Der Rest des Tages war dann ziemlich durchgetaktet: Nachdem die Zwillinge am frühen Nachmittag nach Hause kamen, ging ich fix zu Rewe, dann fuhren wir allesamt zum Schwimmen– M kam mit, saß aber mit mir vorne im Wartebereich und las/spielte Tablet–, fuhren wieder nach Hause, aßen Abendbrot und dann bereiteten Jott und ich bis Spätabends den Zwillingsgeburtstag vor.
Der Schrittzähler vermeldete am Ende des Tages ~21.000 Schritte, davon entfielen gerade mal ~7.000 aufs Joggen– bei dem vielen Herumewusel hätte ich mir die Runde offenbar sparen können.
M blieb heute mit sehr starken Kopfschmerzen zu Hause und legte sich quasi direkt nach dem Aufstehen wieder hin. Ich war absolut not amused. Er kann nichts dafür, er leidet selbst am meisten unter den Kopfschmerzen– aber warum in Gottes Namen an meinem ersten Urlaubstag, an dem ich einfach nur in Ruhe (VOR ALLEN MENSCHEN) mein Ding machen wollte? Naja, atmen. M verschlief den ganzen Vormittag, dadurch konnte ich dann wenigstens die geplanten zwei Stunden Italienisch machen und war danach schon etwas besser gelaunt. Auf die im Anschluss geplante Sporteinheit verzichtete ich, ich wollte nicht das er allein aufwacht.
Die beiden Italienisch-Stunden hatte ich wieder Privat-Unterricht. Offenbar ist werktags vormittags eine gute Zeit; die Amerikaner schlafen noch und die Europäer müssen arbeiten :) Die restlichen Termine die Woche sehen auch sehr gut aus.
Mittags weckte ich M, damit er nicht den ganzen Tag verschläft und vor allem etwas trinkt– seine Lippen sahen im Schlaf schon richtig rissig aus. Ihm ging es etwas besser, er hatte Lust auf eine halbe Margherita-Pizza und hörte danach im Bett Hörspiele.
Nachmittags noch ein Arbeits-Termin zur Schulung, die mein Kollege und ich vorbereiten. Wir stellten das Konzept unserem Geschäftsführer vor und bekamen nochmal guten Input, den wir im neuen Jahr einbauen können.
Ganz vergessen: Bei der gestrigen morgentlichen Laufrunde sah ich seit langem Mal wieder einen Biber an der Wuhle :) Er war recht klein und hatte sehr helles Fell, vielleicht ein junges Exemplar?