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Sonntag, 15.12.2024

Früh aufgestandne (nagut, kurz vor halb Acht) um eine Runde vor dem Frühstück Joggen zu gehen. Das war das erste Mal nach vier Wochen, zuletzt war ich am 17.11.. Wider Erwarten fühlte es sich gar nicht so furchtbar an, stattdessen lief und trabte ich recht entspannt an der Wuhle entlang.


Nach dem Frühstück Haushalt Teil 2– Kampf den Staubflocken und Wollmäusen. Ich bin immer wieder überrascht, wie schnell sich eine Staubschicht über alles legt, wir könnten hier wirklich jeden Tag Saugen/Staubwischen.


Zum Mittag waren wir bei Jotts Mama eingeladen, es gab Schnitzel. War schön, mal woanders zu essen.

Am Nachmittag merkten wir dann leider sehr, dass die Kinder noch nicht nennenswert draußen waren. Vor allem die Zwillinge wussten nichts mit sich anzufangen und waren übertrieben quatschig, das war auf dem begrenzten Raum schwer auszuhalten für Jott und mich.


Abends Kinder durch die Wanne ziehen, Abendessen mit dem Grinch-Animationsfilm und anschließend mit Jott Couching.

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Samstag, 14.12.2024

Den Wecker ignoriert und geschlafen, bis G mich gegen 9 Uhr weckte– es gab Frühstück. Ganz nett, mal etwas länger zu schlafen– ich steh trotzdem lieber vor der Familie auf.


Den üblichen Wochenendkram angeangen– auch wenn nur noch eine Schulwoche bevorsteht, müssen die Kinder sich ja trotzdem vorbereiten und dazu animiert/angetrieben werden. M musste außerdem ein Weihnachtsgedicht („Weihnachten“ von Joseph von Eichendorff, Jott und ich waren auch 20 Jahre nach der Schulzeit noch ziemlich textsicher) lernen, das fragten wir ihn ab.


Für Anfang nächster Woche (Mo – Mi) jeweils zwei Italienisch-Stunden am Vormittag gebucht. Die Stunden sind noch leer, wenn ich Glück habe kommt auch niemand rein :)
Ich mach das von 9 bis 11 Uhr, danach mach ich ’ne Runde Sport, ess zu Mittag und dann leg ich noch ein bisschen die Beine hoch bis die Kinder kommen. Ich freu mich drauf– auch wenn das mit ziemlicher Sicherheit Eskapismus ist, es gibt ja durchaus wichtigere Dinge zu tun (z.B. mich mal zielführend um meine berufliche Zukunft zu kümmern).


Die Jungs waren nachmittags auf dem Bolzi zum Fußballspielen verabredet. Ich schnappte mir G und ging mit ihr– nach Anbruch des Union-Spiels, wir wollten uns nicht durch die Fan-Mengen drängen müssen– eine Runde einkaufen. Als wir wieder zurückkamen, waren auch die Jungs schon zu Hause, so wirklich in Fußballstimmung waren wohl weder sie noch ihre Freunde.


Am späten Nachmittag eine Runde Sport auf dem Hof getrieben. Es war ordentlich frisch, ich war froh um die Thermo-Unterbekleidung. Danach war mir aber für den Rest des Abends ordentlich warm.

Jott verabschiedete sich zwischendrin, sie war mit einer Bekannten verabredet. Die Kinder und ich schauten uns derweil durch Löwenzahn, aßen dabei Abendbrot und ließen den Abend entspannt ausklingen.

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Freitag, 13.12.2024

Letzter Tag im Scrum Master Projekt. Ich erhielt nach dem offiziellen Teil noch nettes Feedback vom Team, wir bedauerten gegenseitig das mein Einsatz dort nun zu Ende ist. Ich tröstete mich mit dem Gedanken, dort Strukturen eingeführt & vermittelt zu haben, die es dem Team ermöglichen auch in Zukunft gut zusammenzuarbeiten.


Den Nachmittag in der Schule verbracht. Zuerst hatte J ein Lernentwicklungsgespräch (keine Überraschungen, seine Klassenlehrerin und wir haben den selben Blick auf ihn), danach G eine kurze Weihnachtsvorführung. Jott und ihre Mama kamen auch, danach fuhren wir allesamt nach Hause und läuteten das Wochenende mit Plätzchen und Kaffee ein.


Den letzten Arbeitstag in diesem Jahr gut & entspannt rumbekommen. Ich werd zwischen den Jahren nochmal ein bisschen reinschauen müssen weil ich Notfallkontakt für unser Zeiterfassungs- und Projektmanagement-Tool bin, aber das hält sich hoffentlich in Grenzen.


Jott war Abends mit ihrer Mama auf dem Weihnachtsmarkt, ich nutzte die Zeit um ein bisschen zu spielen & anschließend, als sie wieder da war, „The Gentlemen“ auf Netflix zu schauen.

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Donnerstag, 12.12.2024

Letzter Bürotag in diesem Jahr. Nächste Woche fahr ich nochmal rein, allerdings nur zur Weihnachtsfeier.


Mittags überraschend kein Hunger und somit nichts geholt. Das holte mich dann Nachmittags/Abends zu Hause ein, wo ich das doppelte der Menge die ich sonst zu Mittag esse in Plätzchen vertilgte.


Erneut eine Italienisch-Stunde während Jott und die Kinder beim Schwimmen waren. In den letzten zehn Minuten des Kurses kamen sie wieder nach Hause, das passte gut zusammen.


Nach dem Abendbrot fast auf der Couch eingenickt (in der S-Bahn auch schon, schlimm), aber als die Kinder dann im Bett waren war die Müdigkeit zumindest soweit wieder verflogen das ich mich nochmal ein bisschen an den Rechner setzte und in Medieval 2 wieder mittelalterliche Reiche eroberte (ich spiele als Maure und erobere von Spanien ausgehend Europa und den Mittelmeerraum).

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Mittwoch, 11.12.2024

Gemeinsames Home Office mit Jott inklusive Dönieren in der Mittagspause.


Heute keine Italienisch-Stunde, Pausen braucht es auch. Stattdessen finalisierten wir die Weihnachtsgeschenke für unsere Familien; Jott hatte da viel viel Vorarbeit geleistet und heute waren letzte Finetunings angesagt.

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Dienstag, 10.12.2024

Unverhoffte Freizeit am Nachmittag: Das Schwimmtraining der Kinder fiel mangels Trainermangel aus, wir mussten nicht nochmal raus und die Kinder konnten spielen.

Was in der Theorie gut klang, war in der Praxis furchtbar anstrengend, die Kinder moserten in einer Tour rum weil sie keine Hausaufgaben/Schreibübungen machen wollten und verstritten sich beim Spielen. Schwimmtraining wäre einfacher gewesen.


Abends wieder ein Sprachkurs, diesmal mit einem vollen Zoom-Meeting, also sechs Leuten. Ich habe schon festgestellt, dass so ab ca. 18 Uhr die Nord- und Südamerikaner mehr werden, bis dahin sind überwiegend Europäer in den Terminen.

Am Rande der Stunde mitgenommen, dass es bei uns in Berlin heute kälter war als in Alaska– dort waren es wohl 8 Grad, bei uns 3 Grad.


Später mit Jott Dune: Prophecy weitergeschaut. Ein paar Fragezeichen sind verschwunden. Die Serie erinnert mich teils von den Bildern und Kostümen her sehr an Game of Thrones (die Szenen auf Lankiveil), das hätte ich nicht erwartet von einer Serie die x-tausende Jahre in der Zukunft spielt.

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Montag, 09.12.2024

Sehr unspektakulärer Arbeitstag, nicht nur ich war im „Müssen wir das jetzt noch machen oder reicht 2025“–Modus.


In Ms Klasse gab es im Sachkundeunterricht das Angebot, zur Verbesserung der Note ein Referat halten zu können. M hat sich… nicht gemeldet, dabei hätte ihm das durchaus was gebracht– er steht auf 2 und die Sachkundenote geht in die Bewerbung am Gymnasium ein, es wäre also gut wenn das noch eine 1 wird. So eine Plinse… Immerhin weiß ich nun, dass ChatGPT auch nette Kurzvorträge entwerfen kann. Das könnte beim nächsten Mal hilfreich sein.


Abends wieder italienisch. Außer mir kamen keine weiteren Schüler ins Zoom-Meeting, so hatte ich eine Einzelstunde. Das war ’ne sehr coole Erfahrung, ich sprach deutlich mehr als in den Gruppenstunden.

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Sonntag, 08.12.2024

Entspannter Sonntag. Ich hatte mir für nach dem Mittagessen wieder eine Stunde Italienisch gebucht. Das war wieder ein ganz guter Zeitpunkt, der Rest der Familie war mit seinen digitalen Endgeräten beschäftigt.

Nachmittags eine Runde in der Dämmerung spazieren gegangen, Jott brannte derweil Mandeln für uns. Ich kehrte zu Weihnachtsmarktgeruch zurück, das hatte was.


Morgen beginnt die letzte Arbeitswoche vor Weihnachten, ich freu mich. Nur noch fünf Tage, das ist doch machbar :)

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Samstag, 07.12.2024

Früh aufgestanden. Nicht um Sport zu machen (ich fühl mich immer noch nicht fit), sondern für ein paar ruhige Minuten am Morgen.


Vormittags wie üblich diverse Erledigungen (Schulkram, Haushalt). Nach dem Mittagessen klinkte ich mich in eine weitere Stunde Babbel Live (diesmal „Sage, woher du kommst und wo du lebst“ – Sono Paul, abito a Berlino in Germania) ein.
Die Jungs gingen derweil auf den Bolzi, während sich G und Jott auf ihr Nachmittags- bzw. Abendprogramm vorbereiteten (G: Nachmittag/Abend/Nacht bei Oma; Jott: Nachmittag/Abend bei einer Freundin).

Als alle weg waren erstmal durchgeschnauft (italienisch verarbeiten, Ruhe genießen), dann erst bei den Jungs auf dem Bolzi vorbei spaziert und anschließend weiter zu Rewe für ein paar Besorgungen gelaufen.


18 Uhr hatte ich noch eine Italienisch-Stunde („Im Restaurant: bestelle verschiedene Gerichte“)– ich übertreib das jetzt erstmal, irgendwann pegelt es sich ein–, dann sammelte ich die Jungs ein und wir schauten gemeinsam den Grinch zu Ende und anschließend ein bisschen auf Netflix die Weihnachtsstaffel von „Is it cake“ (oder so)– da waren sie beide Feuer und Flamme.
Anschließend ein bisschen am Rechner gespielt und auf Jott gewartet.

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Freitag, 06.12.2024

Die Kinder standen mit Jott und mir auf– offenbar waren sie bei Jotts und meinen Aufstehgeräuschen mitaufgewacht. Sie stürzten direkt zu den Schuhen und bestaunten die Nikolaus-Kleinigkeiten.


Morgens wieder eine Notstands-Mail der Schule. Ob wir nicht die Kinder früher… Ich schrieb wieder, dass alle drei früher gehen dürfen, ahnte zu dem Zeitpunkt aber noch nicht was daraus erwachsen würde– im Endeffekt war ich nämlich über Mittag gute zwei Stunden mit Kinderabholen gebunden. Als ich 11:40 Uhr G abholen wollte, schaute ich beim Türöffnen in die verdutzten Gesichter ihrer Lehrerin und Erzieherin: Zum einen war noch Unterricht (offenbar hatte es eine Änderung der Stundenzeiten gegeben von der wir nichts wussten), zum anderen hatte die Klasse heute fünf Stunden (was wir auch nicht auf dem Schirm hatten; wir gingen von vier Stunden aus weil unser Stundenplan zu Hause das immer noch anzeigte).

Stattdessen konnte/musste ich dann aber J mitnehmen. J hätte eigentlich mit seiner Klasse ins Kino gehen sollen, wurde aber auf Grund (wiederholten) schlechten Benehmens davon ausgeschlossen. Um zu verstehen was los war, lief ich also erstmal mit dem sehr, sehr zerknirschten, verschämten und kleinlauten J an der Hand von Erzieherin A zu Erzieherin B und dann wieder zu Erzieherin A, bevor wir nach Hause fuhren. Dort war J weiterhin sehr kleinlaut und verkrümelte sich ins Kinderzimmer, während ich kurz Mails beantworte und Termine umschob– und dann 12:30 Uhr wieder zur Schule fuhr um G abzuholen. Ich schaute dann wieder in verdutzte Gesichter, ich hatte nämlich die Dauer der 5. Stunde falsch berechnet weil die Schulklingel, die J und ich eine gute halbe bis Dreiviertelstunde zuvor beim Losfahren noch gehört hatten, FALSCH GING. „Wir wissen nicht so genau was los ist, die klingelt heute ganz komisch“, so Gs Lehrerin. Ich stand dann also noch ein bisschen doof vor dem Klassenraum, bevor ich G mitnehmen konnte.

Zu Hause machten sich die beiden dann allein ein paar Sandwiches zum Essen, während ich in die vorher umgeschobenen Termine abbog.

Immerhin M kam dann später wie verabredet und allein nach Hause.


Immerhin ein Grund zur Freude am Nachmittag: Die Rewe-Lieferung kam pünktlich und uns wurden ein nicht bestellter Käsekuchen und zwei nicht bestellte Streusel-Kirschkuchen geliefert (dafür aber ein paar andere Sachen wiederum micht, ausgleichende Gerechtigkeit).


Am Nachmittag war wieder Gs Nachbarsfreundin bei uns. Die Kinder spielten ganz gut miteinander, das war recht entspannt für mich. Abends schauten sie alle vier gemeinsam den Grinch und aßen dabei Abendbrot, das war schön :)


Jott war Abends auf einer Weihnachtsfeier, also nutzte ich die Zeit für eine Runde Babbel Live („In einer Bar: bestellen und bezahlen“) und spielte anschließend noch ein bisschen, bevor Jott erstaunlich früh wiederkam.