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Donnerstag, 29.12.2022

Bis 9 Uhr geschlafen! Und die beiden Jungs schliefen auch noch! Das wunderte mich vor allem bei J, dem ollen Frühaufsteher. Vermutlich brauchten sie das nach den fordernden letzten Tagen. Jott und G standen unabhängig voneinander gegen 8 Uhr auf und verdallerten die Zeit gemeinsam im Wohnzimmer.


Für den Nachmittag war Familienbesuch angesagt. Meine Eltern und mein Bruder mitsamt Familie hatten sich angekündigt. Daher mussten wir noch ein paar Sachen erledigen (Wohnung grob in Schuss bringen, Kuchen backen, Einkaufen damit wir backen können…). Die Kinder benahmen sich, obwohl (weil?) sie vermutlich sehr ausgeschlafen waren, genauso furchtbar wie die letzten Tage auch. Dementsprechend trubelig ging es hier zu.

Der Familienbesuch war dann der letzte Teil Weihnachten. Wir saßen beisammen, tranken Kaffee, aßen Kuchen, tauschten Geschenke aus und freuten uns, uns alle mal wieder zu sehen. Die Kinder waren allesamt bezuckert von ihrer kleinen Nichte, die mittlerweile kein Baby, sondern ein Kleinkind ist und allmählich zu sprechen beginnt.

Als die Familie wieder abgereist war, machten wir klar Schiff und entspannten uns allesamt jeder auf seine Art.


Abends wieder Kindereskalation. Es ist zum Schreien.

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Mittwoch, 28.12.2022

Bringmeister, Kinder auslüften, versuchen die Kinder nicht im Wald auszusetzen, versuchen die Nerven nicht zu verlieren… Das übliche zwischen den Jahren.

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Dienstag, 27.12.2022

Back in Berlin. Wir brachen am späten Vormittag von Aschersleben auf und kamen Mittags in Berlin an. Während Jott ein schnelles Mittagessen zubereitete, räumte ich das Auto leer.


Jott und ich schliefen die vergangene Nacht auf einer Ausziehcouch. Ich sag mal so: Für das Schlaferlebnis sind wir nicht zu Jotts Schwester gefahren. Große Freude daher auf unsere Betten.


Nachmittags machte Jott ein paar Erledigungen im und um das Forum. Die Kinder und ich fuhren mit den neuen ferngesteuerten Autos eine Runde an der Wuhle und spielten anschließend auf dem Wuhlespielplatz, bis es Dunkel wurde.


Abends „The Witcher: Blood Origin“ auf Netflix angefangen. Das ist schon ein ganz schöner Unsinn… Aber immerhin einigermaßen unterhaltsam.

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Samstag, 24.12.2022

Endlich der Tag der Tage, zumindest für die daueraufgeregten Kinder.

Vormittags besuchten wir Jotts Großvater und erzählten ein bisschen mit ihm. Als die Kinder begannen, an Rollator und Gehhilfe herumzuturnen und Handstand zu machen, nahm ich das als Aufbruchszeichen und das es Zeit für eine Runde rennen auf dem Deich wurde. Gesagt, getan, 15 Minuten später waren die Kinder (und ich…) etwas ruhiger. Auf dem Rückweg nach Hause gingen wir noch kurz auf einen Schnack bei Jotts Tante, die zwei Häuser weiter wohnt, vorbei, bevor es dann wieder zu Jotts Papa zurück ging.


Mittagessen: Kartoffelsalat mit Würstchen. Traditionen müssen gepflegt werden.


Nach dem Mittagessen schauten die Kinder den obligatorischen Mittagsruhe-Film– und danach noch einen zweiten, weil wir dann auch gern in Ruhe und ohne hibbelige Kinder Kaffee trinken wollten.


Gegen 16:30 Uhr dann Aufbruch zur Kirche. Ich war ein bisschen überrascht als Jott sagte, dass die Kinder noch nie in einem Gottesdienst waren– aber klar, wann auch. Die letzten Jahre war das nicht großartig möglich gewesen.

In der Kirche teilten wir uns auf. Die Zwillinge wollten bei ihrer Oma sitzen, während Jott, M und ich auf die Empore stiegen und uns den Gottesdienst von oben anschauten. M verfolgte alles sehr gespannt und schmetterte aus vollem Herzen die Weihnachtslieder mit, vor allem das „Gloria“ bei „Hört der Engel helle Lieder“ begeisterte ihn– ich hörte ihn mehr als Jott.

Als wir aus der Kirche kamen, regnete es in Strömen. Daher entfiel das übliche Beisammenstehen nach dem Gottesdienst, wir flitzten stattdessen schnell zurück nach Hause um nicht klitschnass zu werden.


Bei Jotts Papa war während unserer Abwesenheit der Weihnachtsmann vorbei gekommen. Unter dem Baum lagen viele, viele Päckchen, auf die sich die Kinder stürzten.

Die drei waren selig, offenbar hatte der Weihnachtsmann ihre Wünsche erfüllt.


Leider blieben sie den restlichen Abend über sehr überdreht und herausfordernd. Das gemeinsame Abendessen war dadurch minimal anstrengend… Vielleicht legt sich das ja morgens.

Als die Kinder dann gegen 21 Uhr im Bett lagen, saßen wir Erwachsenen noch lange zusammen in der Küche und erzählten, knabberten und tranken ein Schlückchen. Ein guter Tagesausklang.


Frohe Weihnachten!

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Freitag, 23.12.2022

Gegen Dreiviertel Sieben von J geweckt worden, der im Bett lag, schnaufte und sich wälzte. Vermutlich war er schon wieder ’ne halbe Stunde wach und langweilte sich. Da wir alle fünf in einem Schlafzimmer schlafen, wurde der Rest der Familie auch recht schnell geweckt. Ich sammelte also die Kinder ein, damit Jott noch ein bisschen länger liegen konnte– die war nachts erst kurz vor Zwei Uhr wieder von ihrem Frauenabend zurück gekommen und konnte sicherlich noch eine Mütze Schlaf vertragen.


Vormittags ein bisschen in der Wohnung rumgepusselt, mit den Kindern gespielt und, als sie besonders hibbelig waren, eine Runde den Elbdeich hoch und runter gerannt. Ich gewinne die Wettrennen gegen die Kinder immer noch, brauche allerdings wesentlich länger zum Verschnaufen als sie.


Zur Mittagszeit fuhren wir nach Magdeburg (oder „Nackteburg“, wie die Kinder sagen) zum Mittagessen (Italienisch) und für einen Weihnachtsmarktbesuch. Beides relativ stressig: Im Restaurant, weil die Kinder beim Warten aufs Essen nicht stillsitzen konnten/wollten und auf dem Weihnachtsmarkt, weil sie eigentlich nur von Fahrgeschäft zu Fahrgeschäft hetzten und ständig nach Süßkram von den Fressbuden fragten. Wir fuhren also allesamt einmal mit dem Riesenrad, schlenderten durch jeden Gang und dann durften die Kinder endlich, ENDLICH mit dem Kettenkarussell fahren und bekamen was Süßes (Jott auch).

Mit Einsetzen der Dämmerung fuhren wir wieder zurück; Jotts Papa und Frau gingen Einkaufen.

Zurück im Haus schob ich dann eine Runde Sport ein (drittes Mal die Woche 💪, am 25. soll das vierte Mal sein). Die einzige Sportgegelenheit war vor einem Spiegelschrank, den hätte ich gern verhängt– ich schau mir nicht gern dabei zu, so berauschend sehe ich nicht aus wenn ich schwitze und mich abmühe und alles wackelt… Jott und die Kinder spielten unterdessen im Wohnzimmer auf ihren jeweiligen Endgeräten.


Die Kinder trugen beim Ausflug ihre Union-Mützen und -Schals, die sie zum Geburtstag bekamen (M inklusive) und auf die sie unfassbar stolz sind. Auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt sorgte das für einige irritierte Blicke und ein im Vorbeigehen gerauntes „Na, die trauen sich was“. Das könnte nun wohl öfter passieren, wenn wir anderswo sind.


Abends gemeinsames TV-Gucken. Oldschool linear Guardians of the Galaxy 2 auf Pro7, nach dem dritten 10-minütigen Werbeblock waren wir alle hart genervt und lobten die Vorteile des Streamings. Ich spielte nebenbei ein bisschen WoW und nutzte die Zeit, um tiefer in die Geschichte der Dracheninseln einzusteigen und bessere Ausrüstung für meinen Charakter zu sammeln.


Die Aufgeregtheit der Kinder ist mittlerweile unfassbar, sie sind zu kaum noch was zu gebrauchen. Zum Glück wird das nach den nächsten Tagen nachlassen.

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Donnerstag, 22.12.2022

Erster Urlaubstag für alle. Keine KiTa, keine Schule, (eigentlich) keine Arbeit.


Nach dem (späten) Frühstück versicherten wir uns bei Jotts Papa und Frau, ob wir tatsächlich heute anreisen können oder nicht. Da Jotts Stiefmutter (das Wort klingt so negativ… soll es aber gar nicht sein) weiterhin auf dem Wege der Besserung ist, lautete die Antwort ja. Also packten wir nach dem Essen fix unsere Koffer („fix“– es dauerte dann doch seine Zeit, für fünf Leute packen inkl. Bettzeug und Geschenke ist ein ganz schöner Akt…) und fuhren zur Mittagszeit ins anhaltinische Nirgendwo zu Jotts Papa. Mittag gabs bei Burger King in Wollin, zum Kaffee kamen wir an.

Das Wetter während der Fahrt war furchtbar (mehr oder weniger starker Regen, Nebel, schlechte Sichtverhältnisse), zum Glück war es warm– ich will mir nicht ausmalen, wie die Straße bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ausgesehen hätte.

Nach dem Kaffeetrinken gingen wir allesamt in den Garten und schauten zu, wie Jotts Papa einen Weihnachtsbaum schlug. Vor allem die Kinder waren schwer begeistert und halfen mit großem Hallo, den Baum vom Garten unters Vordach zu tragen, wo er nun die nächsten Tage stehen wird.

Anschließend schnappte ich mir die unausgelastete und quengelige Brut und lief in der Dämmerung eine Runde ums Dorf mit ihnen spazieren. Wir machten einen Abstecher auf den Dorf-Friedhof (die Kinder fanden das spannend) und schauten nach bekannten Namen (fanden wir auch, Jotts Familie mütterlicherseits lebt seit Generationen dort). Danach gings über dunkle Wirtschaftswege und Elbdeiche zurück.

Die Kinder leuchteten mit den mitgebrachten Taschenlampen, zumindest solange die Batterien hielten. Die Kurbeltaschenlampe, die ich uns in einem Anfall von Prepper-Wahn vor ein paar Wochen gekauft hatte, spielte ihre Stärke aus: Die konnten wir nämlich durch Kurbeln wieder aufladen und den Weg so zumindest ein bisschen beleuchten.

Wieder zurück dann eine Runde Kartenspielen (Kakerlaken-Poker) zu 6.. Die beteiligten Kinder blufften wie die Profis und freuten sich diebisch, wenn wir ihr Pokerface nicht durchschauten (was ziemlich häufig vorkam). Anschließend noch ein bisschen Tablet-Zeit, bevor wir allesamt zu Abend aßen. Nach dem Abendessen verabschiedete sich Jott zu einem Treffen mit Freundinnen, während ich die Kinder bettfertig machte und sie ins Bett brachte.

Anschließend gemeinsames Krimi-Schauen mit Jotts Papa nebst Frau, ich spielte zusätzlich noch WoW und bereiste die Dracheninseln.


Vielleicht liegts daran, dass die Woche eigentlich noch eine reguläre Arbeitswoche ist, vielleicht sind manche Menschen auch einfach nuver verpeilt, aber ich hab beruflich in dieser Woche mehr Kunden-Anfragen nach „Könnt ihr bitte nochmal schnell…“ bekommen als in den drei Wochen zuvor. Dürfen sie ja, sie bezahlen ja auch dafür das es gewisse SLAs gibt, aber ich persönlich möchte eigentlich ab Mitte Dezember keine Hauruck-Aktionen mehr starten bzw. dafür angefragt werden. Meine Urlaubsvertretung schreibt dann zwar zurück, dass wir uns der Anfragen gern im neuen Jahr annehmen und dann hat sich das. Heute war allerdings etwas dringlicher, ein Kunde musste eine Anfrage noch unbedingt vor dem neuen Jahr umgesetzt haben weil die Änderung zum 1.1.2023 greift… Also beim Packen und auf der Autofahrt noch Mails ausgetauscht und geschaut, was wir so machen können (eigentlich nichts bzw. auf den Goodwill eines Kollegen hoffen, der– ebenfalls im Urlaub– raufschauen müsste). Ich hoffe, dem Kunden reicht unser Vorschlag, die Änderung am 2.1. umzusetzen.

Jott hat zwar auch seit gestern Urlaub, kann aber ebenfalls nicht so wirklich abschalten– ihr Arbeitshandy klingelt immer noch ganz schön häufig.

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Mittwoch, 21.12.2022

Erster Urlaubstag für Jott. Da die Kinder noch in KiTa und Schule waren, waren wir mal allein zu Hause. Wie es sich gehörte (wir sind da ein bisschen dumm…), machten wir sinnvolle Dinge anstatt sinnlos auf der Couch zu liegen und einfach nur zuatmen. Jedenfalls ging der freie Vormittag sehr schnell vorüber und dann kam auch schon M aus der Schule nach Hause.


Im Zuge der Umgestaltung des S-Bahnhofs Köpenick zum Regionalbahnhof müssen die ganzen Imbissbuden und Verkaufsstände, die es dort gibt, weichen. Unter anderem auch das Bäckerauto, an dem wir immer Brot und Kuchen kaufen. Den Laden am Hultschiner Damm gibt es zwar weiterhin, aber da kommen wir nicht vorbei. Daher verabschiedeten wir uns heute nach einem Kuchenkauf mit einer kleinen Danke-Karte von „unserer“ Bäckerverkäuferin, die die Kinder beim Vornamen kennt, sie immer mit großem Hallo begrüßt, ihnen ab und an mal was Süßes zuschieben und immer für einen kleinen Plausch zu haben ist. Das ist wirklich superschade, denn das sind so die Institutionen und Menschen, dank derer wir uns hier so gut fühlen.


Nachmittags eine kurze Krise wegen der vielen Verpflichtungen. Der Haushalt, die Kinder, die eigenen Wünsche und Bedürftnisse– es passt alles nicht zusammen. Dann einen Schritt zurück gemacht und das wichtigste erledigt, nebenbei mit Jott über dies und das und jenes gesprochen– wir haben aktuell ein paar Themen um die wir kreisen und die wir klären bzw. bearbeiten müssen.

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Dienstag, 20.12.2022

Am gestrigen Abend überraschenderweise recht schnell eingeschlafen- trotz fehlender Jott. Lag vermutlich an der doch schon recht fortgeschrittenen Stunde… Der heutige Morgen war jedenfalls nicht so angenehm.


Sehr viel Zeit am Rechner und auf den Dracheninseln verbracht. Wobei „sehr viel“ ungefähr drei Stunden bedeutete– auch heute war noch einiges im Haushalt zu erledigen.

Als M nach Hause kam, spielten wir eine Runde Yu-Gi-Oh, bzw. versuchten wir es. Ich brach das aber nach ungefähr 45 Minuten ab, weil mir das viel zu kompliziert ist. Um richtig zu spielen muss man eigentlich sein Deck und das des Gegners auswendig kennen, die jeweiligen Karteneffekte im Hinterkopf behalten, die Spielregeln kennen und dann auch noch die Strategie des eigenen Decks kennen und entsprechend spielen… Das ist nichts, was spontan geht, das muss man bzw. ich dann tatsächlich lernen und darauf verspüre ich gar keine Lust. Wir spielten dann andere Kartenspiele, bis M irgendwann mit J Lego spielen ging. G blieb bei mir und spielte weiter, bis Jott am späten Nachmittag von ihrer Dienstreise nach Frankfurt zurückkehrte. Sie war ein bisschen sehr blass um die Nase, denn Teil der Dienstreise war auch eine Weihnachtsfeier mit dem Frankfurter Büro– die wohl ganz schön lang und feuchtfröhlich zuging. Mitleid, Schadenfreude und ein „Hör doch auf, immerhin kamst Du raus und hast was erlebt“-Gefühl hielten sich bei mir die Waage (unter uns: Der Mitleid-Anteil war kleiner).


Abends schlechte Nachrichten bekommen: Die Frau von Jotts Papa ist krank. Das ist insofern ärgerlich, als das wir am Donnerstag zu ihnen fahren möchten um Weihnachten bei ihnen zu verbringen.

Jott und ich haben uns darauf verständigt, bis Donnerstag Ruhe zu bewahren und unsere Pläne unverändert zu lassen. Wenn es Donnerstag nicht besser ist, können wir uns immer noch Alternativen überlegen.


Abends weiter die Dracheninseln unsicher gemacht, Jott war recht schnell auf der Couch eingeschlafen.

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Montag, 19.12.2022

Hoch die Hände, Urlaub!


Jott arbeitete heute aus dem Home Office, da sie gegen Mittag noch zu einer Dienstreise nach Frankfurt aufbrechen wollte/musste. Weil ich gern noch ein paar Sachen richtig abschließen wollte, setzte ich mich zur ihr an den Küchentisch und arbeitete ebenfalls die verbliebenen Punkte weg. Jotts Mama leistete uns auch Gesellschaft, arbeitete allerdings nicht sondern las auf der Couch (die Vorzüge des Rentner-Lebens…).

Wie ich dann als Abschluss noch Zeiten für die vergangene Woche nachbuchte, bemerkte ich zu meiner großen Überraschung das ich am vergangenen Freitag schon Urlaub gehabt hätte. Offenbar hatte ich das völlig verplant und da überhaupt nicht mehr dran gedacht– und dann am Freitag eben ganz normal gearbeitet. War auch gut, weil in einem Projekt noch eine Livestellung erfolgen musste und meine Zuarbeit notwendig war.

Jetzt muss ich mal schauen, wie ich das geregelt kriege. Den Urlaubstag hätte ich schon gern wieder… Allerdings war es ein Sonderurlaubstag (die Firma gewährt nach je 5 Jahren Betriebszugehörigkeit einen zusätzlichen Urlaubstag), der nicht ins neue Jahr übertragen werden kann. Könnte also schwierig bzw. kommunikationsintensiv werden.


Jott brach gegen Mittag auf, ihre Mama ebenfalls. Ich begleitete die beiden und verabschiedete sie am Bahnhof, danach erledigte ich noch ein paar Dinge in Bahnhofstraße. Ist schon nett, z.B. Vormittags zur Bank gehen zu können wenn es leer ist. Als ich wiederkam, schob ich eine Sporteinheit ein, machte mir Suppe vom Samstag warm und dann kam auch schon M nach Hause und ich holte die Zwillinge ab.

Während die Kinder gemeinsam spielten, brachte ich die Wohnung auf Trab und dann setzten wir uns allesamt jeder an ein unterschiedliches Endgerät und spielten vor uns hin bis zum Abenbrot.


J begann über den Nachmittag und Abend stark zu husten, ich hoffe er hat sich nicht schon wieder was eingefangen.

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Sonntag, 18.12.2022 – We survived (another) Zwillingsgeburtstag

Zwillingsgeburtstag, 6. Edition. Die beiden waren die letzten Tage unfassbar aufgeregt und zu nichts mehr zu gebrauchen. Der (traurige) Höhepunkt war die Nacht zu heute: G wollte halb Vier ihre Geschenke öffnen, J um kurz nach 5… Letzten Endes mussten sie sich dann noch bis 8 Uhr gedulden, bevor die Geschenkeschlacht begann.

Große Freude über alles, wir hatten wohl allesamt die richtigen Riecher bzw. die Kinder auch lange genug im Voraus ausreichend ausgequetscht.


Die große Party stieg am Nachmittag. Statt sechs Gastkindern kamen krankheitsbedingt nur vier, von denen eines sich dann nicht von seinem Papa lösen konnte und nach einer guten halben Stunde von eben jenem wieder nach Hause mitgenommen wurde. So sehr uns das für die Zwillinge wurmte, war es für Jott, ihre Mama und mich doch etwas leichter. Die Bande war auch so sehr aktiv und forderte unsere ganze Aufmerksamkeit.

Nach Kaffee und Kuchen wurden Geschenke ausgepackt und gespielt. Als die Hibbeligkeit und Lautstärke der Kinder größer wurde, brachen Jotts Mama und ich zu einem Taschenlampen-Quiz an der Wuhle auf: Alle paar Meter gab es Quizfragen und Aktivitätschallenges („Welches dieser drei Tiere lebt nicht am Nordpol?“ – „Dann watschelt mal alle bis zur nächsten Laternen wie Pinguine“). Das beschäftige uns eine gute Stunde und war in punkto Energie austoben sehr gut. Jott bereitete unterdessen schonmal das Abendessen vor und räumte auf. Als wir wiederkamen, durften die Kinder eine Piñata zerschlagen. Eigentlich hätte das Gewinnerkind des Taschenlampen-Quizzes den ersten Schlag ausführen dürfen, aber die 5- und 6-Jährigen hatten alle zufälligerweise die selbe Punktzahl und M lief außer Konkurrenz… Wir einigten uns darauf, dass die Geburtstagskinder den ersten Schlag ausführen durften. Nach ein paar Schlägen holte Jotts Mama das Ding mit einem Killerschlag runter, anschließend folgte eine Süßigkeiten-Verteil-Orgie.

Bis zum Abend gab es dann eher klassisches Kindergeburtstagsprogramm: G hatte sich Topfschlagen gewünscht, das machten wir exzessiv. Als alle Kinder mehrmals dran waren (und ich auch einmal :)), überließen wir die Kinder sich selbst, halfen Jott bei den Abendbrot-Vorbereitungen und schnauften einmal durch.

Das Essen ging dann recht schnell über die Bühne. Die Kinder hatten bis auf M kaum Hunger auf Nudeln mit Würstchensauce, der Süßkram den Nachmittag über hatte schon gereicht. Nach’m Essen spielten sie wieder gemeinsam, bis gegen 19 Uhr Schluss war und alle Kinder abgeholt wurden.

Wir zogen dann nur noch fix die Kinder durch die Wanne, ließen sie noch die neue Mausfolge gucken und dann lagen sie beinahe pünktlich im Bett, während wir Erwachsenen auf die Couch fielen.